Vom Werden einer Großstadt
Düsseldorf wurde am 14. August 1288, also vor über 700 Jahren, von Graf Adolf von Berg zur Stadt erhoben. Damit gehört es zur jüngeren Schicht der im Mittelalter auf der rechten Rheinseite gegründeten Städte. In seiner mehrhundertjährigen, wechselvollen Geschichte ist Düsseldorf von einer kleinen Handels- und Stiftsstadt zunächst zum Sitz der Grafen von Berg und zur Residenz der Herzöge und Kurfürsten von der Pfalz, dann zur Hauptstadt eines napoleonischen Großherzogtums und schließlich nach einem beispiellosen Aufschwung als Industriestandort im 19. Jahrhundert zum Sitz der Landesregierung von NordrheinWestfalen aufgestiegen. Alle diese Phasen der Entwicklung haben Spuren im Stadtbild hinterlassen. Es soll daher hier auf prägende Epochen der Stadtentwicklung näher eingegangen und auf einige ihrer Überreste hingewiesen werden. weiter
Plan um 1300
Versuchte Rekonstruktion eines Stadtplanes um 1300.

