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Gesamtkatalog der Düsseldorfer Kulturinstitute (GDK)

Der Gesamtkatalog der Düsseldorfer Kulturinstitute (GDK), der von den Stadtbüchereien Düsseldorf fachlich betreut und herausgegeben wird, ist der Verbundkatalog von 14 Düsseldorfer Kulturinstitutsbibliotheken in städtischer und nicht städtischer Trägerschaft. Er weist die Bibliotheksbestände der beteiligten Institute formal (Personen, Titel, Körperschaften etc.), sachlich (Stich-/Schlagwort) und die Ausstellungs-, Bestands- und Verleihkataloge zusätzlich auch noch geographisch (im Rahmen des Schlagwortsegments) nach.

Außer der Bibliothek der Kunstakademie Düsseldorf sind die beteiligten wissenschaftlichen Spezialbibliotheken alle Präsenzbibliotheken, die öffentlich zugänglich sind und von allen Interessierten genutzt werden können. Vor Ort besitzen sie entsprechende Arbeitsmöglichkeiten.


Ansprechpartner
Manfred Küpper
Anschrift
Stadtbüchereien Düsseldorf
40200 Düsseldorf
Telefon
0211.89-94307
Telefax
0211.89-29097 oder 0211.89-34307
E-Mail

Gesamtkatalog Düsseldorfer Kulturinstitute

detailliertere Informationen

Allgemeine Informationen zur Organisation und Inhalt des GDK

Verbundteilnehmer sind:
  • Filmmuseum Düsseldorf
  • Görres-Gymnasium Düsseldorf (nur die Literatur mit Erscheinungsjahr bis 1800)
  • Goethe-Museum Düsseldorf / Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung
  • Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf
  • Hetjens-Museum / Deutsches Keramikmuseum Düsseldorf
  • Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt Düsseldorf
  • Museum Kunstpalast Düsseldorf
  • Restaurierungszentrum Düsseldorf - Schenkung Henkel
  • Stiftung Schloss und Park Benrath
  • Stadtarchiv Düsseldorf
  • Stadtmuseum Düsseldorf
  • Theatermuseum / Dumont-Lindemann-Archiv Düsseldorf


  • Kunstakademie Düsseldorf (bis Ende 1992)
  • Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Düsseldorf (bis Ende 1992)

Liste der Verbundteilnehmer

Organisation des GDK

1978 - 1992
Die eigens für den GDK geschaffene Bibliotheksstelle der Düsseldorfer Kulturinstitute fungierte als zentrale Koordinierungs- und Bearbeitungsstelle.

seit 1993
Nach der Auflösung der Bibliotheksstelle wird der GDK von den Stadtbüchereien fachlich betreut und herausgegeben. Das zentrale Erschließungsprinzip der Bibliotheksstelle wurde durch ein dezentralesPrinzip ersetzt. D.h., die praktische Katalogisierung findet dezentral in den Institutsbibliotheken statt und wird durch einen Koordinator in den Stadtbüchereien fachlich betreut.

Die nicht städtischen Institutsbibliotheken nehmen nicht mehr am GDK-Verbund teil.

Art und Umfang der im GDK verzeichneten Literatur

numerischer Umfang
Im GDK-Datenpool sind z.Z. (Januar 2014) ca. 352.000 bibliographische Einheiten verzeichnet. Im Schnitt beträgt der jährliche Zuwachs ca. 10.000 bibliographische Einheiten.
Die Neuzugänge der Institutsbibliotheken werden seit 1983 kontinuierlich erfasst. Wenn es die Personaldecke erlaubt, werden auch die umfangreichen Altbestände aufgearbeitet. So sind in der Zwischenzeit einige Institutsbibliotheken weitestgehend komplett durch den GDK erschlossen (z.B. Goethe-Museum, Filmmuseum, Theatermuseum/Dumont-Lindemann-Archiv).

sachlicher Umfang
Gemäß den thematischen Ausrichtungen der Institute, denen die am Verbund beteiligten Bibliotheken zugeordnet sind, liegen die sachlich-/fachlichen Schwerpunkte der gesammelten Literatur auf folgenden Sachgebieten :
Kunstwissenschaft, bildende Kunst, angewandte Kunst, Kunstdidaktik, Keramik, Porzellan, Glas, Design, Architektur/Schlossarchitektur, Kunsttechnologie, Conservation Science, Restaurierung, Gartenkunst, Botanik, Naturkunde, Höfisches Leben, Film, Theater, Musik (Robert und Clara Schumann), schöne Literatur und Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt Goethe- und Heine-Zeit, Geschichte der Stadt Düsseldorf und der Region, Deutschland unter der NS-Herrschaft, Verfolgung und Widerstand, Emigration und Exil, Geschichte vor 1933, Nachkriegsgeschichte, Pädagogik, Quellenmaterial zur klassischen Philologie, Literatur und Philosophie aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.

zeitlicher Umfang
Der GDK verzeichnet Literatur seit der Erfindung des Buchdrucks (z.B. mehrere Inkunabeln) bis zur Gegenwart. Der Aktualitätsgrad ist sehr hoch.

geographischer Umfang
Im GDK wird Literatur aller Sprachen und Länder verzeichnet. Schwerpunkte sind der deutsche, französische, anglo-amerikanische, skandinavische und osteuropäische Raum.

Art der verzeichneten Literatur
Neben der "normalen" Buchproduktion, die durch den Buchhandel vertrieben wird, weist der GDK schwerpunktmäßig "graue Literatur" nach - insbesondere Ausstellungs- und Bestandskataloge. Darüber hinaus werden Drehbuchmaterialien, Verleihkataloge, Rara, Unika, Künstler- und illustrierte Bücher, Faltblätter, Einladungskarten, unselbständige Literatur, Plakate etc. verzeichnet.

Erschließung der im GDK verzeichneten Literatur

Um den Informationsbedürfnissen der am Verbund beteiligten wissenschaftlichen Spezialbibliotheken gerecht zu werden, gehen die teilnehmenden Bibliotheken bei der formalen und sachlichen Erschließung ihrer Bestände weit über die Vorgaben der bibliothekarischen Regelwerke RAK-WB (Regeln für die alphabetische Katalogisierung in wissenschaftlichen Bibliotheken) und RSWK (Regeln für den Schlagwortkatalog) hinaus. D.h., sie bieten mehr Sucheinstiege an.

formal:
Bis zu 25 Personen (speziell die Künstler von Gruppenausstellungen), bis zu 25 Körperschaften (speziell bei Wanderausstellungen) und alle Titelvariationen (Parallelsachtitel, Ausstellungstitel etc.) werden erfasst und sind recherchierbar. Darüber hinaus werden enthaltene und beigefügte Werke umfangreich nachgewiesen.

GDK-spezifische Sonderreglungen:
  • Künstler sind die Verfasser ihrer Bildbände und Ausstellungskataloge.
  • Galerien, die in ihrer Firmenbezeichnung einen Familiennamen enthalten, werden unter diesem Familiennamen angesetzt.

sachlich:
Neben den RSWK-gerechten Schlagwörtern bzw. Schlagwortketten werden ggf. zusätzlich institutsspezifische Schlagwörter bzw. Schlagwortketten vergeben, die den jeweiligen individuellen Institutsbedürfnissen entsprechen.
Auch die formal erschlossene unselbständige Literatur wird verschlagwortet.

Nutzung des GDK
Primäre Nutzerzielgruppe des GDK sind die Mitarbeiter der Düsseldorfer Kulturinstitute.
Da alle dem GDK angeschlossenen Bibliotheken öffentlich zugänglich sind und über Arbeitsmöglichkeiten verfügen, werden die Bibliotheksbestände auch für die Bürger der Stadt Düsseldorf und alle potentiellen Benutzer weltweit nachgewiesen und für die Nutzung bereitgestellt. (Über die individuellen Benutzungsmodalitäten informieren die einzelnen Institutsbibliotheken.) Der GDK fungiert somit - insbesondere wegen der umfangreich nachgewiesenen seltenen, grauen und Spezialliteratur - als bibliographisches Nachweisinstrument mit Standortangabe.

Um die externe Nutzung der Bibliotheksbestände zu forcieren, ist der GDK in den virtuellen Düsseldorfer Katalog eingebunden. Dieser ist wiederum integraler Bestandteil der Digitalen Bibliothek - DigiBib.

Gemäß seiner fachlichen Schwerpunkte ist der GDK darüber hinaus auch noch in entsprechende virtuelle Fachkataloge und Fachbibliotheken eingebunden:



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GDK-spezifische Recherche-Informationen

Künstlerrecherche

  • In der Regel gelten im GDK Künstler als Autoren ihrer Bildbände und Ausstellungskataloge. Diese Publikationen werden unter dem Künstlernamen über das Feld Autor gefunden.
  • Bei Gruppenausstellungen werden bis zu 25 teilnehmende Künstler als Mitarbeiter nachgewiesen und sind ebenfalls über das Feld Autor auffindbar.
  • Sonstige Publikationen über Künstler sind unter dem Künstlernamen im Feld Thema zu suchen.
  • Faustregel: Um die gesamte im GDK verzeichnete Literatur zu einem Künstler vollständig zu ermitteln, muss sowohl im Feld Autor als auch im Feld Thema recherchiert werden.

Recherche von Körperschaften wie Museen, Kunstvereine, Ausstellungen, Kongresse etc.
  • Bis zu 25 Körperschaften werden je Titel nachgewiesen und können im Feld Autor recherchiert werden. Dies gilt insbesondere für Wanderausstellungen.
  • Galerien mit persönlichem Namen:
    Abweichend von den Katalogisierungsregeln werden Galerien, die in ihrer Firmenbezeichnung einen Familiennamen enthalten, unter diesem Familiennamen angesetzt (z.B. Vömel Galerie anstatt Galerie Alex Vömel). Von der korrekten Ansetzungsform wird meist verwiesen.

Stich-/Schlagwortrecherche der Altdaten (bis 1999)
  • Bei den Altkatalogisaten wurden in der Regel nicht Schlagworte sondern Stichworte bzw. Stichwortketten vergeben, die aus dem Sachtitel bzw. Zusatz zum Sachtitel entnommen wurden. Deshalb sollte immer unter verschiedenen Begriffsvarianten und - falls bekannt - auch unter fremdsprachigen Begriffen im Feld Thema recherchiert werden.
  • Die Stichwortketten der Altdaten wurden bei der Datenmigration größtenteils in Einzelworte zerlegt, was optisch irritiert und bei der Stich-/Schlagwort-Recherche berücksichtigt werden muss.

Ausstellungs-, Bestands- und Verleihkataloge
  • Ausstellungs-, Bestands- und Verleihkataloge werden im Schlagwortsegment (Feld Thema) - zusätzlich zum Rechercheeinstieg via Körperschaft im formalen Bereich (Feld Autor) - unter dem deutschen Ortsnamen und auf zweiter Ebene unter der Körperschaft (Museum etc.) in Originalsprache nachgewiesen.

enthaltene Werke
  • Entsprechend den Bedürfnissen der jeweiligen Institute werden enthaltene Werke (z.B. bei Kongressschriften) umfangreich erschlossen und sind sowohl formal (in den Feldern Autor und Titel) als auch inhaltlich (im Feld Thema) recherchierbar.
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Online-Katalog des Gesamtkatalogs Düsseldorfer Kulturinstitute


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30. Juli 2014 | 00:52 Uhr

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