Sven-Ingo Koch

Foto von Andy Richter
geboren 1974 in Hagen
Studien in Essen, San Diego und Stanford, beeinflußt während dieser u.a. von seinen Lehrern Nicolaus A. Huber, Roger Reynolds und Brian Ferneyhough. Zutiefst geprägt auch durch den aus diesen Studien resultierenden Kalifornien-Aufenthalt 1999-2003 und das Leben dort, das durch Stipendien des DAAD und der Stanford University ermöglicht wurde. 2002-03 in Stanford Lehrauftrag für Komposition als Assistent Brian Ferneyhoughs. Seit Juli 2003 wieder freischaffend in Deutschland, seit 2006 hauptsächlich in Düsseldorf lebend, die Wüsten und Strände Kaliforniens aber unsäglich vermissend.
Zahlreiche Preise: unter anderem der Folkwangpreis 1999, die Cynet Art Honorary Mention 2001, der renommierte Stuttgarter Kompositionspreis 2003, der Düsseldorfer Musikförderpreis 2006, sowie weitere Auszeichnungen durch den BDI (2001), die Elisabeth-Schneider-Stiftung (2005), die Weimarer Frühjahrstage (2006) und den Dresdener Klaviertriowettbewerb (2006); außerdem u.a. das Jahresstipendium der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWR 2004, das Stipendium des Künstlerhofes Schreyahn 2005 und das Stipendium von Schloss Solitude 2007. 2008 war Sven-Ingo Koch Gastkünstler am Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe und erhielt des weiteren ein Stipendium des Bundes für einen mehrmonatigen Venedigaufenthalt, verliehen von Kulturstaatsminister Bernd Naumann.
Aufführungen bei vielen großen Festivals Europas, u.a. bei der Lyon Biennale, Eclat, Ultraschall, Musica Viva, der Münchener Biennale, dem MDR Musiksommer, den Dresdener Tagen für Neue Musik und den Weltmusiktagen in Luzern. 2007 Composer in Residence der Rencontres Musicales de Haute-Provence.
Neben Aufführungen durch große Orchester wie das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und das Tokyo Symphony Orchestra wird Sven-Ingo Kochs Musik regelmässig von Solisten wie Chen Halevi, Jean-Guihen Queyras, Pascal Gallois, Peter Veale und Ensembles wie den Neuen Vocalsolisten und der musikFabrik aufgeführt. Für das Ensemble Ascolta entstanden Musiken zu abstrakt-experimentellen Filmen der 1920er Jahre von Walter Ruttmann, die wiederholt auch im Fernsehen ausgestrahlt wurden.
Kontakt:
Schumannstrasse 64
40237 Düsseldorf
sveningo@hotmail.com
http://www.sven-ingo-koch.de
Noten:
Und. Weit. Flog. (Räume - Bewegungen) : für grosses Orchester (2002-2003). Revision 2005. - Partitur. - Selbstverlag, ca. 2005. - 50 S. - Die Partitur ist in C geschrieben. - Spieldauer: ca. 30 Min. ausleihbar?
Literatur:
Brümmer, L.:
saxl von Sven-Ingo Koch. In: Konzert - Klangkunst - Computer, S.284-293, Darmstadt 2002
ausleihbar?
Ehrler, Hanno:
ausführlicher Lexikon-Eintrag zu Sven-Ingo Koch in: MGG, Musik in Geschichte und Gegenwart, Supplement, S. 419-420, Kassel 2008
Standort: Sba 10 Musik
Ehrler, Hanno:
Die Überwindung des großen Klaffens, ausführlicher Booklet-Beitrag zur Portrait-CD Sven-Ingo Kochs "Ungleichzeitiges", Mainz 2009
Ehrler, Hanno:
Die Überwindung des grossen Klaffens. Der Komponist Sven-Ingo Koch. In: Musiktexte. Zeitschrift für Neue Musik. H. 120, S. 5 - 10. Köln 2009
Standort: Sbz 4 MusikT
Tonträger:
Ungleichzeitiges - Heidelberg : Note 1, P 2009. - 1 Compact Disc & Beih.
Wergo 65732.
Enth.: Der Durchbohrte. Die Überwindung des großen Klaffens. Les asperges de la lune. Und. Weit. Flog.
ausleihbar?
ex machina Vol. 6: Die 90er Jahre. - 2009. - 1 Compact Disc & Beih.
Cybele CD 960.106.
Enth. unter anderem: Koch, Sven-Ingo: saxl
ausleihbar?

