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Düsseldorfer Literaturkonzerte 2015

Literarisch-musikalische Feinkost an vier Abenden

Düsseldorfer Literaturkonzerte

Giftmorde, Existenzfreude, die Kunst als Muse und die Freude über den Sommeranfang - so vielseitig sind die Anlässe und Themen der Düsseldorfer Literaturkonzerte in diesem Jahr. In gewohnt unterhaltsamer Weise kombiniert der künstlerische Leiter der Literaturkonzerte, Peter Welk, seine wunderbare Schauspiel- und Textdarbietungskunst mit dem Können einer Reihe begnadeter BerufsmusikerInnen. Auch im sechsten Jahr des Publikumslieblings "Düsseldorfer Literaturkonzerte" stehen Unterhaltung mit Niveau und die sinnliche Versüßung von Literatur durch Musik im Vordergrund der vier geplanten Abende.

Es darf gelacht, geschmunzelt, gesungen und geklatscht werden, wenn auf der Bühne des "Lesefensters" in der Zentralbibliothek von Boogie-Woogie bis Flamenco eine breite musikalische Palette geboten wird. Literarisch reicht das Angebot von der raffiniert augenzwinkernden Lyrik einer Mascha Kaleko bis zur Spannungslektüre aus Agatha Christies Schreibfeder. Auf Eigenkompositionen der Musiker und auch auf Eigenproduktionen des Autors Sven-André Dreyer und des Multitalents Peter Welk dürfen Sie sich freuen!

Am besten Sie notieren jetzt gleich alle vier Termine in Ihren Kalendern, damit Sie keinen der einmaligen und unvergleichlichen Abende verpassen!

Übrigens: Der Eintritt zu allen Düsseldorfer Literaturkonzerten ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung!

Düsseldorfer Literaturkonzerte 2015
Peter Welk (künstlerischer Leiter), Sven-André Dreyer, Stefan Ulbricht, Georg Corman, Mascha Corman, Daniel Sommer und Rolf Springer (von links nach rechts)

"Morphium und Agatha"
Anatomie eines literarischen Giftmordes


Zum 125. Geburtstag der "Queen of Crime" - Agatha Christie
Mit Peter Welk und Rolf Springer

In mehr als vierzig Kriminalromanen von Agatha Christie kommen die Mordopfer durch Gift ums Leben. Die literarisch derart eifrig wütende Giftmischerin wurde in England für ihre Verdienste in den Adelsstand erhoben. Im Mittelpunkt des ersten Literaturkonzerts 2015 steht das Gerichtsdrama "Morphium", das der belgische Schnurrbartträger Hercule Poirot zu einem unerwarteten Ende führt. Peter Welk spielt auf der Bühne unter heimlicher Aufsicht von Agatha Christie die Anatomie eines literarisch auf höchstem Niveau erfundenen Giftmordes durch, dazwischen wird es den einen oder anderen kleinen Workshop in Sachen Giftmischerei geben. Zuständig für den krimimäßigen Soundtrack ist der Gitarrist Rolf Springer, dem man eine unverhohlene Neigung zum Horrormäßigen nachsagt.
Am Donnerstag, 15. Januar um 20 Uhr

"Ich schreib dir Briefe hoch in deinen Himmel"
Mascha an Mascha


Literaturkonzert zu den Jüdischen Kulturtagen im Rheinland
Mit Mascha und Georg Corman und Peter Welk

Im Literaturkonzert wird ein ganz ungewöhnlicher Entdeckungsversuch vorgestellt: Mascha Corman, Sängerin und Bandleaderin, schickt ihrem Idol Mascha Kaleko Briefe in Versen, die von ihrem Vater, dem Komponisten Georg Corman, vertont wurden. Briefe, die das Publikum auf eine musikalisch-biografische Reise zur oft Vergessenen mitnehmen. Außerdem erzählt der Schauspieler Peter Welk die Geschichte des Schumachers Martin, der in der Kunstsprache Esperanto die Möglichkeit sieht, die gesamte Menschheit in einer einzigen Sprache zu vereinen und zu befrieden. Autor des Textes ist Amos Oz, Heine-Preisträger der Stadt Düsseldorf. Er schreibt über Menschen aus dem fiktiven Kibbuz Jikhat, in dem die Ziele der Gemeinschaft und die individuellen Sehnsüchte oft weit auseinander liegen.
Am Donnerstag, 26. Februar um 20 Uhr

"Wer Kühe schlecht malen kann, sollte sie melken"
Stefan Zweig und Rainer Maria Rilke


Oder: Kann Kunst küssen?
Mit Daniel Sommer und Peter Welk

Der Muse sagt man nach, sie könne küssen. Aber küsst sie jeden und wenn ja, dann wen? Vom Maler Wilhelm Leibl stammt dazu das Titelzitat über die Kühe. Der Gebrauchsphilosoph Klaus Klages hat es dann so formuliert: "In jedem Menschen steckt ein Künstler - aber wehe, wenn er rauskommt." Im April-Literaturkonzert dreht sich alles um die Kunst und darum, ob sie küssen kann. Peter Welk erzählt die wunderbare Geschichte "Die unsichtbare Sammlung" von Stefan Zweig und begleitet außerdem Rainer Maria Rilke in den Pariser "Jardin des Plantes". Dort beobachtete Rilke den Panther, die Flamingos, die Papageien - woraus dann die Lieblingsgedichte unzähliger Lyrik-Liebhaber geworden sind.
Also: Kunst kann küssen! Kunst kann sogar um den Verstand bringen! Der Gitarrist Daniel Sommer wird zwischen Rilke und Zweig den Beweis antreten.
Am Donnerstag, 16. April um 20 Uhr

"Sommeranfangsboogiewoogie"
Kurzgeschichten von O. Henry


Mit Sven-André Dreyer, Peter Welk und Piano-Power von Stefan Ulbricht

"Seine Geschichten spielen auf einer Bühne, auf der sich gesellige Einsamkeiten begegnen, sich zuzwinkern, sich erkennen und zusammenfinden, sich trennen und - leben." Die Bühne heißt New York, Stadt der Rastlosen und Überlebenskünstler. Auf dieser Bühne entfaltet sich die bunte Menschlichkeit von O. Henry, einem Meister der amerikanischen Short Story. William Sidney Porter war sein wirklicher Name, 1862 geboren, ein Abenteurer, Zuchthäusler, Zeitungsschreiber, Pointenbastler und begnadeter Geschichtenerfinder. Gegen ihn treten im Mai-Literaturkonzert an: die Herren Sven-André Dreyer (er hat Neues vom Einsamkeitsforscher zu erzählen) und Peter Welk (er kündigt die Uraufführung einer Was-wäre-wenn-Geschichte "Homo virtualis" an). Keine Frage, dass Stefan Ulbricht mit dazwischen geschaltetem Boogie-Woogie bei diesem Literaturkonzert goldrichtig liegen wird.
Am Donnerstag, 28. Mai, um 20 Uhr


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19. Dez. 2014 | 16:44 Uhr

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