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Düsseldorfer Literaturkonzerte 2014

Literarisch-musikalische Feinkost an vier Abenden

Düsseldorfer Literaturkonzerte

In diesem Jahr geht das 25. Düsseldorfer Literaturkonzert über die Bühne! Wir gratulieren ihrem künstlerischen Leiter, Peter Welk, und den zahlreichen Musikern, Künstlern und Schauspielern, die bisher mitgewirkt haben, zum großen Erfolg der musikalisch-literarischen Veranstaltungsreihe. Als kleines Dankeschön an das treue, stets begeisterte Publikum startet das neue Programm im Januar mit einem "Best of"-Abend: In Auszügen werden die schönsten Texte aller Literaturkonzerte auf die neue Bühne der Zentralbibliothek gebracht. Um dem besonderen Anlass gerecht zu werden, gibt es außerdem eine angemessene Premiere obendrauf: Zum ersten Mal wird ein Schlagzeug das Literaturkonzert bereichern!

Überhaupt - musikalisch wird es wieder sehr vielfältig: von Musettewalzer über Rockballaden, Flamenco und Django-Reinhardt-Gitarrensongs wird 2014 alles geboten. Textlich widmen wir uns dem Tod - auf die üblich skurril-ironische Art. Wir hören Geschichten aus Paris - um Liebe geht es nur am Rande! Auch die Einsamkeit und der Weltuntergang werden in den Literaturkonzert-Texten eine Rolle spielen. "Na, das sind ja optimistische Aussichten", denken Sie womöglich. Wer die Düsseldorfer Literaturkonzerte kennt, weiß, dass ihre Stimmung unabhängig vom Thema immer heiter bis spritzig oder anregend bis nachdenklich ist.
Sie kennen die Literaturkonzerte noch gar nicht? Dann wird es höchste Zeit! Sie sind herzlich eingeladen!

Übrigens, der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Düsseldorfer Literaturkonzerte 2014
Peter Welk (künstlerischer Leiter), Sven-André Dreyer, Georg Corman, Thomas Kukulies, Duo Lutz Stenger und Lothar Meunier, Michaela Corman, Duo Daniel Sommer und Rolf Springer (von links nach rechts)

Ich melde mich von meinem Platz im Himmel für Poeten


Text: Von und mit Peter Welk und Sven-André Dreyer
Musik: Georg Corman am Flügel und Thomas Kukulies am Schlagzeug

Umwerfendes aus 24 Düsseldorfer Literaturkonzerten steht auf dem Programm. Christian Morgenstern, Skurrilitätenerfinder und Hochseillyriker, vor hundert Jahren im Himmel angekommen, lädt dort zur Poeten-Vollversammlung ein. Es kommen u.a. Wilhelm Busch, Otto Reutter, Eugen Roth, Georg Kreisler, Erich Kästner, Ernst Jandl und bringen zur Feier des Tages Launiges und Augenzwinkerndes in Form von Gedichten, Songs und Geschichten mit. Auf der Erde mischen sich die Autoren Sven-André Dreyer und Peter Welk gekonnt mit ein. So viel Pointen-Lyrik gab es noch nie in Düsseldorf! Ein Programm für Leute, die von Literaturkonzerten nicht genug kriegen können.
Am Donnerstag, 16. Januar um 20 Uhr

Vom Schuh auf dem Dach
und was man sonst noch so hört aus Paris


Text: Von und mit Peter Welk
Musik: Musettewalzer des Duos Lothar Meunier und Lutz Strenger

Guy de Maupassant, der Dichter des "Bel Ami", steht mit zwei seiner Erzählungen im Mittelpunkt des März-Literaturkonzertes. Die Frau aus seinem "Pariser Abenteuer" flieht aus häuslicher Enge, stürzt sich ins vermeintliche Abenteuer und am Ende bleibt ihr nichts als Enttäuschung und das schale Bonjour Tristesse. In "Vom Schuh auf dem Dach" erzählt Vincent Delecroix von einem kleinen Mädchen in einem Mietshaus in Paris, das nachts nicht schlafen kann. Dem Vater berichtet es von einem Engel, den es auf dem Dach gegenüber gesehen hat. Der Beweis für die Existenz des Engels: Er hat einen Schuh verloren, der nun in der Regenrinne liegt. Peter Welk erzählt, die "French Connection" Lutz Strenger und Lothar Meunier werden mit frühlingshaften Musettewalzer-Einfällen musikalisch umrahmen.
Am Donnerstag, 27. März um 20 Uhr

Ach, ich werde mir doch mächtig fehlen,
wenn ich einst gestorben bin


Text: Von und mit Peter Welk
Musik: "Kannitverstan" und Rock-Balladen mit Michaela Corman, Gitarre und Gesang

"Hier ruht ein goldenes Herz und eine eiserne Schnauze" - das wäre Kurt Tucholskys liebste Grabinschrift gewesen. Mit dem Tod hat er sich gern zusammen- und auch auseinandergesetzt. Von Heinrich Heine bis Robert Gernhardt haben überhaupt viele das mit großem Vergnügen gemacht. Alle haben sich bemüht, es leicht zu nehmen mit dem Tod. "Ach, ich werde mir doch mächtig fehlen/Wenn ich einst gestorben bin." dichtete Tucholsky. Und Johann Peter Hebels "Kannitverstan", die Ernst Bloch als "schönste Geschichte der Welt" bezeichnete, sowie Hebels "Unverhofftes Wiedersehen" setzen zu den heiterbiestigen Bekenntnissen der Gedichteschreiber die leisen Kontraste. Die Sängerin Michaela Corman wird mit Balladen der Rock-Szene kontrapunktieren, z.B. mit "Knocking on heaven's door" oder "Stairway to heaven".
Am Donnerstag, 8. Mai um 20 Uhr

Einsamkeitsforscher und Weltuntergang


Text: Von und mit Lyriker Sven-André Dreyer und Autor Peter Welk
Musik: Gitarristen Daniel Sommer und Rolf Springer

Einen unglaublich beklemmend inszenierten Weltuntergang hat sich der große amerikanische Science-Fiction-Erzähler Ray Bradbury ausgedacht: "Die letzte Nacht der Welt", eine Endzeitvision, die den Atem stocken lässt. Das Juni-Literaturkonzert beginnt damit geradezu horrormäßig. Peter Welk hält mit seiner Erzählung "Mirandoa" heiter dagegen, und vom "Einsamkeitsforscher" und anderen Skurrilitäten erzählt der Düsseldorfer Lyriker Sven-André Dreyer. Die beiden Gitarren-Zauberer Daniel Sommer und Rolf Springer treten als Duo Furioso auf: Flamenco und Django Reinhardt als hinreißende Bühnenmixtur.
Am Donnerstag, 26. Juni, um 20 Uhr


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24. April 2014 | 13:26 Uhr

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