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Gartenamt Düsseldorf - Maulbeere

Maulbeere

Bäume und Alleen – Maulbeere

Maulbeere

Maulbeeren sind sommergrüne Bäume oder Sträucher, die zusammen mit den Feigen zur Familie der Maulbeergewächse zählen. Die grünen Blätter der Weißen Maulbeere dienen zur Zucht von Seidenraupen. Dies war auch der Grund dafür, dass die Maulbeerbäume noch zu Zeiten der Römer von Asien aus nach Europa eingeführt worden sind.

Ganze Landschaften - hauptsächlich in Südeuropa - standen dann später im Zeichen der Maulbeerbäume, der Seidenraupenzucht und der Seidenproduktion. Auch in Preußen wurden aus diesem Grund Weiße Maulbeeren an Alleen, auf Marktplätzen und Schulhöfen gepflanzt.

Billige Seidenimporte aus Südostasien machten Anfang des 20. Jahrhunderts die europäische Seidenzucht und damit auch die europäischen Maulbeerbäume überflüssig. Deshalb wurden sie vielerorts aus den Alleen verdrängt.

Die sehr süßen und saftigen Früchte von Morus alba erinnern stark an Brombeeren oder Himbeeren und sind für den Menschen bekömmlich. Aber auch viele Vogelarten sowie Haushühner verschmähen die Früchte nicht. Das Dotter der Eier wird dadurch angeblich sogar besonders dunkelgelb.

 

Blattform Maulbeere
Blattform

6 bis 15 cm lang und sehr unterschiedlich geformt, gelappte und ungelappte Blätter kommen nebeneinander auf einem Baum vor


Rinde Maulbeere
Rinde

graugrün bis rötlichbraun, später dunkel orange mit vielen Rissen


Blüten Maulbeere
Blüten

einhäusig (am selben Baum kommen getrennt voneinander sowohl männliche als auch weibliche Blüten vor), männliche Blüten besitzen vier grünliche Blütenhüllblätter und treten in runden Kätzchen auf, weibliche Blüten haben neben den Blütenhüllblättern zusätzlich einen Fruchtknoten mit zwei Narben


Früchte Maulbeere
Früchte

Einzelne runde, fleischige Früchte, im Reifestadium schwarz, dunkelrot oder sogar weiß


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