Logo Landeshauptstadt Düsseldorf
Aktuelle Themen:

Gartenamt Düsseldorf - Rotbuche

Rotbuche

Bäume und Alleen – Rotbuche

Rotbuche

Die Rotbuche oder einfach Buche wird auch als "Mutter des Waldes" bezeichnet, da sie mit ihrer tiefen Durchwurzelung des Bodens sowie aufgrund des umfangreichen Laubfalles eine entscheidende Rolle im Ökosystem Wald spielt. Ihre enorme Bedeutung belegt zudem, dass rund 7.000 Tierarten auf den Buchenwald angewiesen sind.

Fagus sylvatica liebt luftfeuchte Lagen, nährstoffreiche Böden und kann auch an schattigen Standorten gut existieren. Anders als viele andere Bäume wächst die Buche bis ins hohe Alter hinein. Buchen mit ausgeprägter Borkenbildung werden Steinbuchen genannt.

Nach Zeiten der Verdrängung aus ihren ursprünglichen Verbreitungsgebieten wird die Buche in den letzten Jahren wieder als führende Baumart in den heimischen Mischforsten angesiedelt. Ohne Eingriffe des Menschen wäre ohnehin der größte Flächenanteil Deutschlands mit Buchen- oder Buchenmischwäldern bedeckt. Heute beträgt ihr Anteil an der Gesamtwaldfläche rund 14 Prozent.

Die Buche steht in enger Beziehung zu unserer deutschen Muttersprache. So geht der Begriff "Buchstabe" ursprünglich auf einen Buchenstab zurück, auf den Runen eingeritzt waren. Dieser wurde geworfen und dann (auf)gelesen, um eine Deutung der Schriftzeichen vorzunehmen.

 

Blattform Rotbuche
Blattform

Eiförmig, ganzrandig, kurz gestielt


Rinde Rotbuche
Rinde

Dünn, glatt, meist silbergrau, wenig verborkt


Blüten Rotbuche
Blüten

Relativ unscheinbar in hängenden Ständen an jungen Trieben; männliche Stände rundlich und bis 2 cm lang gestielt, Blüten mit 5- bis 6-teiliger Blütenhülle, weibliche Stände 2-blütig, von einem Fruchtbecher umgeben


Früchte Rotbuche
Früchte

Braunglänzende, dreikantige Bucheckern, zwei Früchte in einem Fruchtbecher, ölhaltig (15-20 Prozent)


Sprachauswahl und Hauptnavigation:

Dachmarke :DÜSSELDORF

21. August 2014 | 18:01 Uhr

Do
19°
Details Fr
19°
Details Sa
18°
Details