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Gartenamt Düsseldorf - Stieleiche

Stieleiche

Bäume und Alleen – Stieleiche

Stieleiche

Eichen gehören zur Familie der Buchengewächse. Obwohl ihr Anteil am deutschen Wald mit rund 7 Prozent nur relativ gering ist, gilt Quercus robur als einer der deutschen Bäume schlechthin. Ursache dafür ist ihre sprichwörtliche Beständigkeit, die zu einem Alter von bis zu 1.000 Jahren führen kann. Auch ihre korrige, ursprüngliche Form erinnert an frühzeitliche Urwälder.

Es verwundert deshalb nicht, dass Eichen in der deutschen Mythologie einen besonderen Platz einnehmen und häufig auch - wie die Düsseldorfer "Friedenseiche" - aus besonderen Anlässen gepflanzt wurden.

Eichen bevorzugen gut wassergesättigte Böden, die sie tiefgründig durchwurzeln. Die Art ist in ganz Mitteleuropa verbreitet, wobei der Schwerpunkt auf dem gemäßigt kontinentalen Bereich liegt. Als typischer Vertreter des Auenmischwaldes, war die Eiche schon im frühen Mittelalter als Bau- und Brennholzlieferant beliebt und begehrt.

Ihre Früchte, die für den Menschen ungenießbaren Eicheln, wurden früher zudem zur Fütterung von Hausschweinen und Wild verwendet. Dazu trieb man die Tiere häufig in ganzen Scharen in den Eichenwald, wo sie sich an den stark stärkehaltigen "Leckereien" gütlich tun konnten.

 

Blattform Stieleiche
Blattform

10-15 cm lang und mit charakteristischen Einbuchtungen, kurzer Stiel, ledrig und auf der Oberseite tiefgrün glänzend (Unterseite deutlich heller)


Rinde Stieleiche
Rinde

Dunkelgrau bis braungrau und tief gefurcht


Blüten Stieleiche
Blüten

unscheinbar, gelbgrüne männliche Blüten in hängenden, büscheligen Kätzchen, weibliche Blüten in Ähren von bis zu 5 Blüten (langgestielt)


Früchte Stieleiche
Früchte

Grüne Eicheln in Fruchtbechern


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2. August 2014 | 04:25 Uhr

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