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Naturschutzgebiet Elbsee

Naturschutzgebiet Elbsee

Naturschutzgebiet Elbsee

Kurzcharakteristik: Feuchtbiotop

 

Echtes Tausendgüldenkraut
 
 
Flussregenläufer
 
 
Kleine Königslibelle
 
 
Löffelente  
 
Schwalbenschwanz
 
 
Silberreiher
 
 

Der Elbsee gehört zur Seenplatte in Unterbach die aus Unterbacher See, Elbsee, Menzelsee und Dreiecksweiher besteht. Sie entstanden nach und nach durch Abbau von Kiesen und Sanden der Rhein-Niederrheinterrasse. Dadurch wurde das Grundwasser frei gelegt.

Während der Unterbacher See bereits sein den 1950er-Jahren intensiv als Bade- und Freizeitsee genutzt wird, wurde die Auskiesung am nördlichen Elbsee erst im Herbst 2005, seine Renaturierung 2006 abgeschlossen.

Dem nördlichen Teil des Elbsees kommt eine außerordentlich hohe Bedeutung für die Biotopfunktionen zu. Dies resultiert unter Anderem aus dem besonderen Wert des nährstoffarmen Wasserkörpers, der sich deutlich vom älteren Südteil des Sees unterscheidet. In dem kalkreichen, nährstoffarmen Stillgewässer finden sich unter anderem Armleuchteralgen, Dunkle Glanzleuchteralge und Glänzendes Laichkraut.

Vor allem aus ornithologischen Gründen sind einige Uferzonen und eine Insel als Naturschutzgebiet festgesetzt worden. Dort kommen weitere seltene Tier- und Pflanzenarten vor, zum Beispiel Uferschwalbe, Flußregenpfeifer, Kiebitz, Dünen-Sandlaufkäfer, Schwalbenschwanz, Echtes Tausendgüldenkraut.

Darüber hinaus ist das Nordufer mit einer Flachwasserzone und angrenzendem Schilfröhricht als gesetzlich geschütztes Biotop ausgebildet. Es ist Brutgebiet seltener Vogelarten und Lebensraum weiterer seltener Tier- und Pflanzenarten wie Wasserralle, Teichrohrsänger, Kleine Königslibelle, Gemeine Winterlibelle, Sumpf-Helmkraut, Borstige Schuppensimse.

Aufgrund der Größe und Tiefe des Elbsees kommt dem Gewässer eine herausragende Bedeutung für durchziehende, rastende und überwinternde Wasservogelarten zu. Die Liste der am Elbsee beobachteten Wasservogelarten umfasst über 70 Arten, darunter befinden sich zahlreiche zum Teil seltene und gefährdete Arten. So wurden Rallenreiher, Silberreiher, Rohrdommel, Fischadler, Schwarzmi-lan, Flußseeschwalbe, Trauerseeschwalbe, Zwergmöwe, Alpenstrandläufer, Bekassine, Bruchwasserläufer, Flußuferläufer, Grünschenkel, Kampfläufer, Rotschenkel, Säbelschnäbler, Sanderling, Sandregenpfeifer, Sichelstrandläufer, Temmickstrandläufer, Waldwasserläufer, Zwergstrandläufer, Brandgans, Mittelsäger, Zwergsäger, Samtente, Trauerente, Spießente, Pfeifente, Krickente, Löf-felente, Tafelente und Reiherente gesichtet.


 

Informationen
Lage Fachplan Gartenamt, Naturschutzgebiete
Gesamtfläche 80 Hektar
Naturschutzgebiet seit 2010
Besonderheit großes Feuchtbiotop
Besondere Pflanze Echtes Tausendgüldenkraut
Besonderer Vogel Silberreiher
ÖPNV Bus 781, 782
Richard-Wagner-Straße
Parkplatz Schalbruch, Hilden

Sprachauswahl und Hauptnavigation:

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1. Juni 2016 | 01:38 Uhr

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