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Parkanlagen - Südpark

Der Südpark

Die Bundesgartenschau 1987

In den 1960er-Jahren hatten sich neben dem Volksgarten eine Brachfläche mit einer ehemaligen Kiesgrube, "wilden" Schrottplätzen und unübersichtlichen Gärten zu einem hässlichen Hinterhof entwickelt. "Der gesamte Grünraum mit Volksgarten, Friedhof Stoffeln, Kleingartenbereich und Grundwassersee ... bedarf einer Neuordnung. Es wird weder eine Überformung der charakteristischen Einzelteile durch formale Großstrukturen noch eine Verfremdung mit "künstlicher Natur" angestrebt", wird 1982 in den Zielvorstellungen für einen neuen Südpark ausgeführt. Die Sanierung dieser Flächen erfolgte für die Bundesgartenschau 1987.

Der alte Volksgarten sollte mit den neuen Anlagen auf dem Brachland nahtlos zum neuen Südpark verschmelzen. Ein Spaziergang durch den Südpark zeigt, wie grundlegend sich in den 90 Jahren zwischen den Entwicklungsschüben die Auffassungen von Naturnähe und Erholungsformen verändert haben.

Bundesgartenschau 1987

Auf dem Bundesgartenschaugelände wird gezeigt, wie vielfältig und schön unberührte Natur sein kann, wie bestimmte Pflanzenfamilien, angepasst an die jeweiligen Bodenverhältnisse, miteinander, sich gegenseitig ergänzend, leben.

So erlebt der Besucher des Südparks Kontraste: Auf der einen, der Nordseite des Parks in 27 Hektar Volksgarten die prächtigen alten, in kleinen Gruppen oder einzeln stehenden Bäume, die weiten Wiesen, der lauschige Weiher und direkt angrenzend die Düssel, die für die Bundesgartenschau aus ihrem im Querschnitt trapezförmigen Hochwassergraben befreit und nun im Südpark ein breites, verschlungenes Bett hat.

 

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10. Februar 2012 | 04:36 Uhr

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