Joseph Beuys und Düsseldorf
Joseph Beuys lebte von 1947 bis zu seinem Tode 1986 in Düsseldorf.Er studierte an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Seit 1961 hatte er dort die Professur für monumentale Bildhauerei inne. Hier entwickelte er seine Theorie des "Erweiterten Kunstbegriffs": Sie lehnt den traditionellen Kunstbegriff ab, fordert ein allumfassendes Verständnis von Kreativität, das alle Bereiche des Lebens, Arbeitens und Denkens einschließt und spricht jedem Menschen das Recht zu, gestaltend an der Gesellschaft mitzuwirken.
Joseph Beuys wirkte mit seinem Werk öffentlich und politisch in Düsseldorf. Er war Begründer der Deutschen Studentenpartei, der Freien Internationalen Universität und Gründungsmitglied der Grünen. Seine Lehrtätigkeit galt ihm als wichtigste künstlerische Aufgabe, die er auch nach der Kündigung seiner Professur 1972 nicht willens war, niederzulegen.
Das Stadtmuseum versteht den Raum als Ausgangspunkt für weitere Forschungen.
Ausstellungsplakat der "Eröffnung mit Aktionen", Städtisches Museum Trier, 25. April - 8. Juni 1969
Beitrittserklärung der Deutschen Studentenpartei
Beitrittserklärung der "Organisation der Nichtwähler für direkte Demokratie durch freie Volksabstimmung, Informationsstelle Düsseldorf"
Benachrichtigungsschreiben von Joseph Beuys an die von der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf abgewiesenen Bewerber
Bericht der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf 1960-1961
Brief von Dr. Scherer, Leiter des Wissenschaftlichen Prüfungsamtes, an Jürgen Girgensohn (geb. 1924), Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen
Brief von Prof. Dr. Reimut Jochimsen (1933-1999), Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft, an Johannes Rau (1931-2006), Wissenschaftsminister
dpa-Mitteilung zur Immatrikulationsfeier, 1967
"Drei Mumien, eine Kopfgeburt"
Drei Zeitungsartikel aus Düsseldorfer Nachrichten ("Ernst mit der Studentenpartei"), Rheinischer Post (ohne Überschrift) und Express (ohne Überschrift)
Düsseldorfer Nachrichten: "Beuys drängt es in den Bundestag"
Einladung zur Einpflanzung der Eiche am 25. November 1983
Einladung zur Immatrikulationsfeier der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf im Wintersemester 1967/1968
Empfangsbestätigung der fristgerechten Kündigung
FAZ: "Freie Hochschule für Kreativität. Muss Beuys emigrieren?"
Flugblatt/Schreiben des Förderkreises "Freie Schule": Freie Schule für Kreativität nach einer Idee von Joseph Beuys
Fotografie: CDU-Ratsherr Helmut Cornelius, Jonas Hafner und Joseph Beuys vor dem Rathaus in Düsseldorf
Fotografie: Die Basaltsäule wird gesetzt: Fernando Groener, Leiter des Pflanz- und Koordinationsbüro "7000 Eichen", Joseph Beuys, Prof. Dr. Reimut Jochimsen mit dem Multiple "Pala" (1983), hinter ihm Johannes Stüttgen und Elisabeth Huhn
Fotografie: Die Eiche wird gesetzt: Friedel Neuber, Prof. Dr. Reimut Jochimsen, Joseph Beuys.
Fotografie: Einpflanzung der Eiche zum 50. Geburtstag von Prof. Dr. Reimut Jochimsen. Joseph Beuys, Prof. Dr. Reimut Jochimsen, Friedel Neuber.
Fotografie: Erdgeschoss der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf
Fotografie: Joseph Beuys
Fotografie: Joseph Beuys bei der Aktion "Rettet den Rhein"
Fotografie: Joseph Beuys, Erhard Klein und Johannes Stüttgen
Fotografie: Joseph Beuys im Kreis von Studenten in der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, Raum 20
Fotografie: Joseph Beuys, Prof. Dr. Reimut Jochimsen, Friedel Neuber
Fotografie: Joseph Beuys, Prof. Dr. Reimut Jochimsen, Friedel Neuber
Fotografie: Joseph Beuys stellt Studenten Meisterschüler-Briefe aus, Staatliche Kunstakademie Düsseldorf
Fotografie: Joseph Beuys vor seinem Bentley
Fotografie: Karin Kulleschitz, Bazon Brock, Joseph Beuys und Johannes Stüttgen an der Düssel
Fotografie: Prof. Dr. Reimut Jochimsen mit den beiden Architekten des Düsseldorfer Architekturbüros Haus-Rucker-Co. (1971-1992) Günter Zamp Kelp und Manfred Ortner
Fotografie: Prof. Dr. Reimut Jochimsen und Joseph Beuys, mittig Friedel Neuber
Fotografie: Rheinüberfahrt im Einbaum, Anatol "holt" Joseph Beuys "heim"
Fotografie: Rückenansicht von Joseph Beuys im Kreis von Studenten in der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf beim Ringgespräch am 22. Oktober 1973, Raum 20
Foto und Bericht über die Immatrikulationsfeier am 30. November 1967
Fristgerechte Kündigung des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung an Joseph Beuys (Verfügung)
Grundriss der Kunstakademie Düsseldorf
Informationsblatt und Beitrittserklärung der "Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung"
Konzept für eine "Freie Internationale Schule für Kreativität, Kommunikation und interdisziplinäres Gespräch"
Manifest und Satzung der "Freien Internationalen Hochschule für Kreativität und Interdisziplinäre Forschung e. V."
Offener Brief von Joseph Beuys und Johannes Stüttgen an Prof. Dr. Eduard Trier, Direktor der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf
o.T. (Wachsbumerang)
"Pala"
Plakat: Aufruf zur Wahlverweigerung
Plakat zum Ringgespräch: FLUXUS, Mittwoch 25. Oktober 1967
Plakat zum Ringgespräch: FLUXUS MUSIK mit Henning Christiansen (geb. 1932) und Joseph Beuys, Mittwoch 8. November 1967
Plastiktüte "So kann die Parteiendiktatur überwunden werden"
Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung zur fristgerechten Kündigung von Joseph Beuys
Programm der Deutschen Studentenpartei
Protokoll der Gründungsversammlung der Deutschen Studentenpartei am 22. Juni 1967
Rheinische Post: "Das Aus für Beuys kam mit der Post"
Rheinische Post: "Hochschule für Kreativität"
Rheinische Post: "Ich gehe langsam durch die Stadt" und "Deutsche Studenten-Partei in Düsseldorf gegründet"
Rheinische Post: "Solidarität für den standfesten Meister"
Schiefertafel
Schreiben des AStA der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf an Prof. Dr. Paul Mikat (geb. 1924), Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen
Schreiben des Fachreferats Staatliche Kunstakademie Düsseldorf, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Förderung der Bildenden Kunst und der Kunstmuseen (Amt III C 1) an das Personalreferat (Gruppe Z B (4))
Schreiben von Prof. Dr. Hans Schwippert (1899-1973), Direktor der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, an Prof. Dr. Paul Mikat (geb. 1924), Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen
Schreiben von Prof. Dr. Hans Schwippert (1899-1973), Direktor der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, an Werner Schütz (1900-1975), Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen
Schreiben von Prof. Dr. Paul Mikat (geb. 1924), Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen, an Dr. Heinrich Lübke (1894-1972), Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
Schreiben von Prof. Dr. Paul Mikat (geb. 1924), Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen, an Kurt Baurichter (1902-1974), Regierungspräsident der Bezirksregierung Düsseldorf
Telegramm von Johannes Stüttgen (geb. 1945) an Prof. Dr. Fritz Holthoff (geb. 1915), Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen
Vermerk von Amt III - 03-12/1 - 3093/61
Vermerk von Regierungsdirektorin Ursula Sonderkamp, Referatsleiterin im Ministerium für Wissenschaft und Forschung (Gruppe B Referat 5), für Johannes Rau (1931-2006), Wissenschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen

