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Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Kinderhilfezentrum Eulerstraße

Erfahrungen aus dem BFD im Kinderhilfezentrum Eulerstraße

Im Rahmen der Aktion "Bundesfreiwilligendienst - für meine Stadt" absolvieren Julia Fuhrmann, Bettina Friess und Mathias Horster ihren BFD im städtischen Kinderhilfezentrum auf der Eulerstraße. Hier unterstützen sie beispielsweise die Pädagoginnen und Pädagogen in der Gestaltung des Lebensalltags der Kinder und Jugendlichen.

Welche Einblicke die drei jungen Menschen hierbei bisher gewonnen haben und warum sie sich das Kinderhilfezentrum als BFD-Stelle aussuchten, schildern sie hier:
 

Julia Fuhrmann

Frau Fuhrmann

Warum haben Sie sich grundsätzlich für den BFD entschieden?

Ich habe mich für den BFD entschieden, da ich erstmal in Ruhe ein paar Erfahrungen sammeln wollte, um herauszufinden, ob mir die Arbeit mit Kindern wirklich so gut gefällt, wie ich immer dachte.

Wie sind Sie auf die Stadt Düsseldorf beziehungsweise die Einsatzstelle aufmerksam geworden?

Ich habe mich im Internet über die verschiedenen Einsatzstellen schlau gemacht. Und mir hat das Kinderhilfezentrum in Düsseldorf besonders gut gefallen.

Warum haben Sie sich für die Stadt Düsseldorf und nicht für einen anderen, freien Träger entschieden?

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Julia Fuhrmann unterstützt bei der Betreuung von Hausaufgaben.

Weil Düsseldorf meine Heimatstadt ist.

Wie sieht Ihr Aufgabenfeld aus?

Ich bringe die Kinder aus meiner Wohngruppe in die Schule, hole sie ab und spiele mit den Kindern in der Gruppeneinrichtung oder auf dem Hof. Manchmal machen wir gemeinsame Ausflüge. Darüber hinaus unterstütze ich in vielen verschiedenen Bereichen, zum Beispiel helfe ich der Haushaltskraft.

Was streben Sie nach dem BFD an?

Entweder möchte ich zur Polizei oder etwas Soziales studieren, also soziale Arbeit oder Ähnliches.
 

Mathias Horster

Herr Horster

Warum haben Sie sich grundsätzlich für den BFD entschieden?

Ich habe mich für den BFD entschieden, weil ich nach der Schule nicht direkt weiter lernen und studieren, sondern den Arbeitsalltag kennenlernen wollte. Des Weiteren bietet dieses Jahr eine sehr gute Möglichkeit zur Orientierung, da ich mir noch nicht zu 100 Prozent sicher war, welcher Beruf der richtige für mich ist.

Wie sind Sie auf die Stadt Düsseldorf beziehungsweise die Einsatzstelle aufmerksam geworden?

Mein Vater hat mir den Tipp gegeben, im Internet auf der Homepage der Landeshauptstadt Düsseldorf nachzuschauen, weil dort noch Freiwillige gesucht wurden. Das habe ich dann gemacht und direkt beworben.

Warum haben Sie sich für die Stadt Düsseldorf und nicht für einen anderen, freien Träger entschieden?

Dafür gibt es eigentlich keinen Grund. Ich habe mich beim Personalamt für die Stelle im Kinderhilfezentrum beworben und wurde nach meinem Vorstellungsgespräch direkt angenommen. Da mir die Arbeit mit den Kindern sehr viel Spaß bereitet, habe ich mich danach nicht weiter beworben. Wenn ich nicht im Kinderhilfezentrum angenommen worden wäre, hätte ich mich auch sicherlich bei einem freien Träger beworben.

Wie sieht Ihr Aufgabenfeld aus?

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Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Herr Horster bei der Verteilung von Mittagessen.

Mein Aufgabenspektrum ist sehr vielfältig. Ich helfe der Hauswirtschaftskraft beim einkaufen, kochen und sauber machen. Wenn die Kinder mittags aus der Schule kommen, begleite ich sie zu den Therapien, gehe mit ihnen einkaufen, passe auf, wenn sie draußen spielen oder hole sie von der Schule ab.

Was streben Sie nach dem BFD an?

Das steht noch nicht zu 100 Prozent fest, aber ich möchte gerne studieren. Wahrscheinlich wird es ein Duales Studium mit dem Abschluss Bachelor of Laws.
 

Bettina Fiess

Frau Fiess

Warum haben Sie sich grundsätzlich für den BFD entschieden?

Bei mir war es eine sehr spontane Entscheidung. Ich habe mein Studium abgebrochen, weil es nicht das Richtige für mich war. Da dies sehr kurzfristig geschah, war es zu spät, sich für ein Jahrespraktikum zu bewerben. Somit war der BFD bei mir ungeplant aber dennoch sehr passend.

Wie sind Sie auf die Stadt Düsseldorf beziehungsweise die Einsatzstelle aufmerksam geworden?

Ich habe gezielt nach Einrichtungen mit Kindern gesucht. Für mich war klar, dass ich in einem Kinderheim arbeiten möchte. Den Internetauftritt des Kinderhilfezentrums Düsseldorf fand ich sehr ansprechend und auch das Konzept hat mir auf Anhieb gefallen. Nach den Telefonaten und nachdem ich einmal an dem Gelände vorbei gegangen war, war mir klar, dass hier eine schöne Atmosphäre herrschen muss. Das Gelände alleine strahlt schon etwas Ruhiges und Liebevolles aus.

Warum haben Sie sich für die Stadt Düsseldorf und nicht für einen anderen, freien Träger entschieden?

Ich habe gezielt nach einer Einrichtung gesucht, die meinen Vorstellungen entspricht. Somit habe ich gar nicht auf die Träger beziehungsweise auf die Stadt Düsseldorf geachtet.

Wie sieht Ihr Aufgabenfeld aus?

Ich bin in der Kleinkinderschutzgruppe des Kinderhilfezentrums. Meine Aufgaben beziehungsweise Tätigkeiten sind:
Spielen mit den Kindern, Baden, Zubettbringen, zu Terminen beziehungsweise Kindergarten, Spielgruppe, Schule bringen und abholen, Essen zubereiten, Wickeln, Füttern, Wäsche waschen, Putzen, Einkaufen.
Langweilig wird es hier nie!

Was streben Sie nach dem BFD an?

Ich werde Sozialpädagogik an der FH Düsseldorf studieren.
 

Weitere Informationen des Jugendamtes
zum städtischen Kinderhilfezentrum.



Logo der Kampagne Bundesfreiwilligendienst zeigt zwei stilisierte Personen mit Schlagschatten, die Abkürzung BFD für Bundesfreiwilligendienst und dem Schriftzug Der Bundesfreiwilligendienst Zeit, das richtige zu tun.

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24. Mai 2012 | 20:45 Uhr

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