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SchauPlätze - Theater in der Stadt

In der Theatergeschichte Düsseldorfs spiegelt sich die deutsche Theatergeschichte, die weitgehend die Geschichte der deutschen Theaterstädte ist. Gehen Sie mit uns auf eine Reise zu vergangenen SchauPlätzen, lernen Sie die Hauptdarsteller und die Nebenrollen in diesem Spiel kennen. Jeder Theaterabend hat seine Vorgeschichte.

Spurensuche: Was bleibt vom Theater, wenn der Vorhang gefallen ist ?

In den Sammlungen des Theatermuseums findet der Besucher Versatzstücke der Theatergeschichte: Theatervorhang, Theatermaske, Kostüme, Fotografien, Gemälde, Modelle, Requisiten geben einen Überblick über die vielfältigen Bestände.

Theatergeschichte vom Ende des 16. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts

Vom 16. bis zum 20. Jahrhundert herrscht in Europa die Kulissenbühne als gängige Theatertechnik vor, die im höfischen Theater auf den Fürsten ausgerichtet war. Einzigartige Bildquellen belegen das höfische Gelegenheitstheater in Düsseldorf im Jahr 1585. Kurfürst Johann Wilhelm II. richtet 1696 das erste Operntheater in Düsseldorf ein. Von Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum Ende des 19. Jahrhunderts rückt das Theater in das Zentrum des bürgerlichen Lebens - an den Marktplatz. Karl. Leberecht Immermann zieht 1834 die Aufmerksamkeit Europas auf sein Düsseldorfer Stadttheater.

Stadttheater Düsseldorf Bestuhlungsplan 1935

Im Stadttheater am Hofgarten von 1875 (seit 1956 Sitz der Deutschen Oper am Rhein) folgt das Bürgertum den Prinzipien des höfischen Rangtheaters mit seiner gestaffelten Sitzordnung.

Schauspielhaus Düsseldorf Dumont-Lindemann

Mit dem Anfang des 20. Jahrhunderts beginnt die Moderne auch im Düsseldorfer Theater. Das private Schauspielhaus Louise Dumonts und Gustav Lindemanns folgt 1905 neuen architektonischen und künstlerischen Überzeugungen, die Düsseldorf ein weiteres Mal an die Spitzer der europäischen Theaterstädte bringt. Aus der Schule der beiden Theaterleute gehen bedeutende Schauspieler und Regisseure wie Gustaf Gründgens hervor.

Städtische Bühnen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Aussenansicht Operettenhaus Jahnstrasse

1925 eröffnet die Stadt Düsseldorf im Unterhaltungsquartier am südlichen Ende der Königsallee das sog. Operettenhaus an der Jahnstraße. Dessen wechselvolle Geschichte steht für die Entwicklung der Städtischen Bühnen Düsseldorf in den 20er Jahren, zwischen 1933 und 1944, in der Nachkriegszeit bis es 1951 zum Düsseldorfer Schauspielhaus umgebaut wurde.

Die Ära Stroux und Barfuss

1955 wird das Opernhaus der Städtischen Düsseldorf zur Deutschen Oper am Rhein umgebaut, und Karlheinz Stroux übernimmt die Leitung des Düsseldorfer Schauspielhauses. Siebzehn Jahre prägt Karlheinz Stroux als Intendant und Regisseur das Gesicht des Sprechtheaters in Düsseldorf. Dem Ensemble wie der literarischen Qualität des Repertoires verpflichtet bietet er "Welttheater" und hohe schauspielerische Leistungen. In seine Amtszeit (1970) fällt der Neubau des Schauspielhauses am heutigen Gustaf-Gründgens-Platz, wo heute Amelie Niermeyer die Intendantengeschäfte führt.

An Dienstjahren wird er nur durch Grischa Barfuss übertroffen, der die Deutsche Oper am Rhein von 1964 bis 1986 leitet. In seinem sorgfältig geplanten Repertoire führen Werk-Zyklen die Zuschauer an neue Komponisten heran. Nach einer baulichen Grundsanierung und dem Aufenthalt in einem spektakulären Ausweichquartier am Rheinufer ist die Deutsche Oper am Rhein unter Prof. Tobias Richter seit 2007 wieder an ihrem angestammten Platz.

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23. Februar 2012 | 07:37 Uhr

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