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Schweden-Theater in Düsseldorf

Heute und vor 100 Jahren

1912 stand zum ersten Mal der Name des schwedischen Bühnenbildners Knut Ström auf einem Theaterzettel des Schauspielhauses Düsseldorf. Der im schwedischen Pitea geborene Ström absolvierte 1903/04 zunächst eine technische und künstlerische Ausbildung und wurde Schüler und Mitarbeiter Carl Grabows (1847 - 1922) am Königlichen Theater in Stockholm. Von 1910 bis 1912 arbeitete er für das Theateratelier Hugo Baruch am Theater des Westens in Berlin.

Am vorletzten Tag des Jahres 1912 ging die Inszenierung von Hans Francks Historiendrama "Herzog Friedrichs Heimkehr" in Ströms Aus- stattung über die Düsseldorfer Bühne. Bis 1919 gehörte Ström zum künstlerischen Team um Louise Dumont und Gustav Lindemann und stattete unter anderem "Peer Gynt" (1914), "Faust I" (1916), "Hamlet" (1917) und Strindbergs "Ein Traumspiel" (1918) aus. Als Regisseur be- mühte er sich besonders um skandinavische Autoren und zeichnete für mehrere Strindberg-Inszenierungen verantwortlich. Als Louise Dumont und Gustav Lindemann wegen politischer Unruhen 1919 die Leitung des Schauspielhauses kurzzeitig niederlegten, vertrat Ström zusammen mit Schauspieler Paul Henckels und Regisseur Fritz Holl die Direktion des Schauspielhauses Düsseldorf.

Knut Stroem um 1915Knut Ström um 1915. Nachlass Helmut Grosse

Pressemitteilung der Landeshauptstadt Düsseldorf vom 2. November 2011


Knut Stroem Plakat Die gelbe Jacke (128)
 
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