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Der Rheinturm: Die größte Dezimaluhr der Welt

Weltweit einmalig ist die Funktion der leuchtenden Bullaugen des Rheinturms: 39 seiner 62 Bullaugen bilden, getrennt durch Flugsicherungsleuchten, in drei Höhenabschnitten über den 160 Meter langen Schaft des Turms eine Dezimaluhr.

Die von dem Düsseldorfer Gestalter Horst H. Baumann entwickelte Uhr wird durch Funkimpulse im Sekundentakt geschaltet. Das "deutsche Zeitnormal", das von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig als Grundlage aller Zeitangaben in Deutschland verbreitet wird, wird über einen bei Frankfurt stehenden Langwellensender sekündlich von einer Antenne des Rheinturms empfangen und über eine spezielle Schaltung an die Turmuhr weitergegeben.

Um die Uhr zu lesen, muss man die Gruppierungen im Schaft des Turmes genau unterscheiden. Die gelb leuchtenden Bullaugen dienen nur der Unterscheidung, allein die weiß leuchtenden geben die genaue Uhrzeit an. Dabei kommt auch den beiden roten Funkfeuern eine wichtige Rolle zu: sie liegen zwischen der Sekunden- und der Minutenzählung sowie Minuten- und Stundenzählung.

Aufbau und Funktion der beleuchteten Bullaugen
Bullauge Farbe Funktion
1 - 11 gelb ohne Funktion
12 - 20 weiß Einersekunden
21 gelb Trennung Einer- und Zehnersekunden
22 - 26 weiß Zehnersekunden
27 - 28 gelb Trennung von Minutenzählung (unterstützt vom roten Funkfeuer)
29 - 37 weiß Einerminuten
38 gelb Trennung Einer- und Zehnerminuten
39 - 43 weiß Zehnerminuten
44 - 45 gelb Trennung von Stundenzählung (unterstützt vom roten Funkfeuer)
46 - 54 weiß Einerstunden
55 gelb Trennung Einer- und Zehnerstunden
56 - 57 weiß Zehnerstunden
58 - 62 gelb ohne Funktion

Grafik Rheinturm
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17. April 2014 | 00:05 Uhr

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