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Breidenbacher Hof: Ein Wahrzeichen der Stadt lebt neu auf

Der neue Breidenbacher Hof hat seine Pforten geöffnet / Ein Hotel im luxuriösen Stil

Über zwei Jahrhunderte galt der Breidenbacher Hof in Düsseldorf als Inbegriff für die luxuriöse Hotelwelt. Seit der Eröffnung im Jahre 1812 hatten in der Geschichte des Hauses auch mehrere verschiedene Besitzer diese Philosophie immer hoch gehalten. 1999 endete die Ära des Hauses vorerst mit der Schließung. Diskussionen über eine mögliche Restaurierung und später den Umfang des Neubaus zogen sich hin, bis schließlich der Besitzer, Pearl of Kuwait, mit dem Beginn des Abrisses im März 2005 das Signal für den Neubau gab. Nach drei Jahren Bauzeit öffnete der neue Breidenbacher Hof am 19. Mai seine Pforten - ein Luxushotel im Fünf-Sterne-Segment, betrieben als Capella-Hotel von der West Paces Hotel Group LLC unter dem offiziellen Namen "Breidenbacher Hof, a Capella Hotel".

Eingangsbereich des Breidenbacher Hofes
Eingangsbereich des neuen Breidenbacher Hofes.

Am traditionellen Platz zwischen Königsallee und Heinrich-Heine-Allee ist nach Plänen der Düsseldorfer Architekten Hentrich, Petschnigg & Partner ein neungeschossiger Neubau mit einer Natursteinfassade entstanden, der die Höhe des gegenüber liegenden Kaufhofes aufnimmt. Rund 115 Millionen Euro wurden investiert. Entstanden sind im Hotelbereich 79 Gästezimmer mit Größen zwischen 45 und 55 Quadratmetern und 16 Suiten mit Abmessungen zwischen 70 und 250 Quadratmeter. Die Nacht in der teuersten Suite kostet 3.500 Euro. Das Haus verfügt über drei Tagungsräume (Kö-Salon, Theodor Körner Salon und Heinrich Heine Salon), in denen selbstverständlich auch exklusiv gespeist werden kann.

Darüber hinaus sind noch 18 Luxusresidenzen mit Größen zwischen 71 und 339 Quadratmetern entstanden. Die Preise für deren Erwerb liegen zwischen 12.500 und 15.000 Euro pro Quadratmeter. Eine Kombination, die bisher in Nordrhein-Westfalen einmalig ist. International ist die Kombination zwischen Hotel und angeschlossenen Wohnungen ein Modell, das sich neu zu etablieren beginnt. Die Bewohner können die Einrichtungen und die Dienstleistungen des Hotels ebenfalls in Anspruch nehmen. Dazu kommen rund 4.100 Quadratmeter Einzelhandelsflächen. Zu den Mietern zählen Hugo Boss, Petite Bateau, Douglas, Marco Polo, Calvin Klein und Escada.

Beeindruckendes Entree

Eingangshalle des neuen Breidenbacher Hofes
Das Entree des neuen Breidenbacher Hofes.

Beeindruckend schon das Entree. Das Hotel strahlt Luxus auf den ersten Blick aus. Der Blick fällt auf mit Marmor versehene Fußböden, mit Blattgold verzierte Decken und eine prachtvolle Marmortreppe mit einem geschmiedeten Geländer. Begleitet wird jeder Gast ab seinem Eintreffen von einem persönlichen Assistenten, der viele Aufgaben übernimmt: Begleitung zum Zimmer, Einweisung in die Zimmertechnik, er spielt aber auch mit den Gästen Schach oder Backgammon und besorgt Karten für abendliche Vergnügungen. Einen besonderen Luxus genießt, zumindest an kalten Tagen, der Doorman am Hoteleingang. Für ihn wurde im Boden eine Heizung eingelassen. Dieser tolle Eingangsbereich und die darüber gelegene Bar - ausgestattet mit Marmordecken und einer Bestuhlung im Zebra-Muster - sind ebenso wie der offene vorgelagerte Bereich der Lobby-Lounge "öffentlich". Die Bar bietet auch eine Düsseldorfer Altbierspezialität vom Fass, nämlich "Schlüssel". Hier sind auch Nicht-Hotelgäste willkommen und können den Breidenbacher Hof und sein Fluidum erleben. Dazu lädt Hoteldirektor Cyrus Heydarian ausdrücklich ein.

An die Bar schließt sich eine Zigarrenlounge mit ledernem Fußboden an. In einem begebaren Humidor werden 1.000 Zigarren vorrätig gehalten. Darüber hinaus stehen für Gäste auch private Humidors zur Verfügung. Im Raucherbereich sind extra starke Lüfter installiert.

Aufwändig war die Vorbereitung für die 140 Mitarbeiter. Das reichte vom Probeschlafen in den einzelnen Zimmern bis hin zum Training im Umgang mit den Gästen. Dazu reiste der Chef der Capella-Gruppe, Horst Schulze, persönlich an, um diese Training zu leiten. Dabei unterstrich er die Philosophie seines Hauses, nach der es dem Gast an nichts fehlen darf und die umfassende Dienstleistung für den Gast immer im Vordergrund steht. Immerhin richtet sich das Angebot des Breidenbacher Hofes an den "Luxury Traveller", der in der ganzen Welt die Hotels in den Luxus-Segmenten kennt.

Aus dem Restaurant "1806" mit seinen 65 Plätzen und bodentiefen Fenstern fällt der Blick auf die Heinrich-Heine-Allee und das Carschhaus und das pulsierende Stadtleben. Zu hören ist davon nichts, die Abschirmung gegen die Geräuschkulisse ist perfekt. Das gastronomische Angebot im Restaurant bietet neben mehr als 400 Weinen exklusive Küche für hohe Ansprüche unter Verwendung der besten lokalen und internationalen Zutaten. Es werden aber auch nicht rheinische Spezialitäten wie Sauerbraten fehlen.

Modernste Annehmlichkeiten

Jedes der Gästezimmer und jede Suite im Breidenbacher Hof verfügt über modernste Annehmlichkeiten wie ein zentrales, vom Bett steuerbares Elektriksystem ("Touch-Panels") für alle Bereiche wie fernbedienbare Beleuchtung, Jalousien und Vorhänge sowie Klimaanlage, Flachbildfernseher im Wohnbereich, kabelloser Internetzugang, I-Pod Anschluss sowie feinste Leinen. Die mit Naturstein ausgestatteten Bäder haben eine großzügige Badewanne, eine "Regendusche" sowie Flachbildfernseher, die im Spiegel integriert sind.

Suite (links) und Zimmer (rechts) im Breidenbacher Hof
Eine Suite (links) und ein Zimmer (rechts) im neuen Breidenbacher Hof.

Zu den weiteren Details der größeren Räume gehören getrennte Garderobe, helles Wohnzimmer mit gemütlicher Sitzecke, Arbeitstisch mit Tageslicht, beleuchtete Schränke, drei Telefone, darunter ein schnurloses Telefon, DVD-Spieler sowie Lan und Wireless Lan. Die Zimmer haben alle Kingsize-Betten mit einer Größe von 2 x 2 Metern. Die Fenster lassen sich in Kipp-Stellung öffnen.

Kunstvolles Innenleben

Für die Innenarchitektur zeichnet der international bekannte Raum-Designer Peter Silling mit seiner Firma Hotel Interior Design (HID) verantwortlich. Seine Kreationen sind unter anderem im Hotel Schloss Bensberg, das er für 150 Millionen renovierte, dem Leading Hotel Victoria Jungfrau in Interlaken sowie im Ritz Carlton in Berlin zu bewundern. Das Credo des gebürtigen Münsteraners: "Der Gast soll den Luxus sehen, spüren und erleben." Den Breidenbacher Hof lässt der Künstler in einer Mischung aus zeitloser Eleganz und barocker Gemütlichkeit erstrahlen und vereint so Gegenwart und Vergangenheit. Einen Blick darauf können die Gäste des Hotels künftig im Untergeschoss des Hotels werfen: Dort sind Reste der Düsseldorfer Stadtmauer zu bewundern, die während der Erdarbeiten freigelegt worden waren.

Der Betreiber

Betreiber des neuen Breidenbacher Hofes ist die West Paces Hotel Group LLC, unter deren Dach die Hotelmarke Capella Hotels firmiert. Vorstandsvorsitzender Horst Schulze gründete im Jahr 2005 eine neue führende Hotelmarke namens Capella Hotels and Resorts. Diese ist neben Solís Hotels und Resorts die zweite Marke der West Paces Hotel Group. Schulze hat sich im Luxushotelmarkt bereits einen Namen gemacht und den Luxus neu definiert. Da sich die Bedürfnisse und Wünsche der Spitzenklientel ständig ändern, setzt Capella Hotels and Resorts den Fokus auf eine sehr große und vielfältige Auswahl an Dienstleistungen, mit der kein anderes Hotel der Welt mithalten kann. Service-Kompromisse gibt es bei den Capella Hotels and Resorts nicht.

Cyrus Heydarian ist der General Manager

General Manager Cyrus Heydarian
General Manager
Cyrus Heydarian

Cyrus Heydarian (38) ist der neue General Manager des Breidenbacher Hofes. Seit November 2002 war er als Hoteldirektor für das Kempinski Hotel Falkenstein in Königstein (Taunus) verantwortlich. Nach seiner Ausbildung zum Restaurantfachmann im Hotel Nassauer Hof in Wiesbaden sammelte der gebürtige Deutsche Erfahrungen in Zermatt. 1995 kam er zurück nach Deutschland und legte innerhalb von zwei Jahren an der Hotelfachschule Heidelberg seinen staatlich geprüften Hotelbetriebswirt ab. Weitere Stationen danach waren die Direktion im Hotel Deidesheimer Hof und in der Wirtschaftsdirektion des Millennium Hotels Stuttgart, das Tigerpalast Varieté und die Palmengarten Gastronomie. Er ist verheiratet und hat einen Sohn. Die neue Station im Breidenbacher Hof sieht er als besondere Herausforderung, war doch das Haus für viele Jahre geschlossen. "Aber der Name", so Heydarian, "steht unverändert für ein besonders luxuriöses Hotel mit einer glanzvollen Geschichte. Wir verkaufen den Gästen ein Erlebnis."

(19. Mai 2008)

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Animation des neuen Breidenbacher Hof

Bilderschau: Impressionen vom neuen Breidenbacher Hof
Impressionen vom neuen Breidenbacher Hof

 

 

 

 

 

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