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Die Deiche immer fest im Blick (1 / 5)

44 Kilometer Deiche schützen die Stadt vor Hochwasser des Rheins

Das Düsseldorfer Stadtgebiet wird durch rund 44 Kilometer Deiche, Mauern und sonstige Schutzanlagen vor den Gefahren des Rheinhochwassers geschützt. Sie haben den letzten großen Hochwasserereignissen 1993 und 1995 bis zu einem Wasserstand von 10,32 Meter am Düsseldorfer Pegel (D.P.) standgehalten. Von ihrer Höhe her decken die Anlagen auch überwiegend das maßgebende Bemessungshochwasser von 11,75 Meter ab. Eine Ausnahme ist die Ortslage Himmelgeist, wo ab einem Wasserstand von 10 Metern D.P. Schutzmaßnahmen mit Sandsäcken und anderen Hilfsmitteln ergriffen werden müssen. Die Hochwasserschutzanlagen entsprechen jedoch aufgrund ihres Alters, der Bauweise und ihres Zustands nicht mehr den heutigen Anforderungen und müssen daher mittelfristig zum großen Teil saniert werden. Hierzu müssen umfangreiche Planungen aufgestellt und durch die Bezirksregierung Düsseldorf Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden.

Der Hammer Deich mit der Josef-Kardinal-Frings-Brücke im Hintergrund.
Der Hammer Deich mit der Josef-Kardinal-Frings-Brücke im Hintergrund.

Der Bearbeitungsstand der einzelnen Projekte ist nach einem Bericht des Stadtentwässerungsbetriebes im Bauausschuss sehr unterschiedlich: einige Maßnahmen sind bereits umgesetzt worden, eine Sanierungsmaßnahme wird zurzeit ausgeführt, zwei weitere stehen unmittelbar vor der Ausführung, andere Projekte befinden sich im Genehmigungsverfahren oder werden erst geplant.

Wittlaer

Der Deichabschnitt im Bereich Wittlaer ist Bestandteil des Projektes "Sanierung und Deichrückverlegung im Rheinbogen Mündelheim", welches die Stadt Duisburg mit finanzieller Beteiligung der Stadt Düsseldorf plant. Der Planfeststellungsbeschluss vom 7. Februar 2008 der Bezirksregierung Düsseldorf ist bestandskräftig. Es ist noch eine private Klage auf Düsseldorfer Stadtgebiet anhängig. Seitens der Stadt Duisburg wurde ein aufwendiges Vergabeverfahren gemäß "Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen der Architekten und Ingenieure" (VOF) durchgeführt. Die Vergabe erfolgte im Sommer 2009. Jetzt wird die Ausführungsplanung erarbeitet. Der 550 Meter lange Deich auf Düsseldorfer Stadtgebiet in Wittlaer soll in vorhandener Trasse saniert werden.

Die Oberkante des neuen Deiches liegt rund 50 bis 60 Zentimeter über der derzeitigen Deichkrone. Dort ist die Errichtung einer Hochwasserschutzwand in der Böschungsoberkante auf der Wasserseite des vorhandenen Deiches vorgesehen. Nach dem Planfeststellungsbeschluss ist im Bereich der Bebauung eine Sperrung der Deichkrone für die Öffentlichkeit vorgesehen. Da hierdurch die derzeitige Nutzung eines Trampelpfades unterbunden wird, plant die Stadt Düsseldorf parallel zu der Deichsanierung einen Mittelweg für die Fußgänger, vorbehaltlich der noch ausstehenden behördlichen Genehmigungen sowie den Zustimmungen der Grundstückseigentümer. Der Eigenanteil der Stadt Düsseldorf an den Sanierungskosten beträgt rund 700.000 Euro.

 

Themen und Deichabschnitte im Überblick:

  • Teil 1
    44 Kilometer Deiche schützen die Stadt vor Hochwasser des Rheins | Wittlaer
  • Teil 2
    Herbert-Eulenberg-Weg | Spektakuläre archäologische Funde
  • Teil 3
    Rheinufermauer zwischen Kaiserpfalz und Mühlenturm | Hochwasserschutzanlage Burgallee
  • Teil 4
    Lohauser Deich | Hafen | Projekt Hafenspitze | Zollhafen
  • Teil 5
    Rückstaudeiche am Brückerbach | Ortslage Himmelgeist | Himmelgeister Rheinbogen | Hochwasserschutzmaßnahme Benrath, Im Diepental | Meerbusch-Büderich des Deichverbandes Neue Deichschau Heerdt

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25. Oktober 2014 | 03:26 Uhr

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