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Die Deiche immer fest im Blick (3 / 5)

Rheinufermauer zwischen Kaiserpfalz und Mühlenturm

Der Altstadtbereich Kaiserswerth wird zum Rhein hin entlang des Herbert-Eulenberg-Weges durch eine 350 Meter lange denkmalgeschützte Ziegelmauer vor Hochwasser geschützt. Das südliche Ende der Mauer befindet sich am Treppenaufgang zum Suitbertus-Kirchplatz. Das nördliche Ende liegt im Bereich des alten Mühlenturms. lm Bereich der Einmündung der Straße "Kaiserswerther Markt" ist der Hochwasserschutz unterbrochen. Hier sind Aussparungen für das Einsetzen von Dammbalken vorhanden. Die Wandhöhen betragen drei bis sechs Meter. In weiten Bereichen sind hinter der Wand Bebauungen vorhanden. Teilweise ist die Mauer gleichzeitig Außenwand von Gebäuden.

Teil des Kaiserswerther Hochwasserschutzes im Bereich des alten Mühlenturmes
Teil des Kaiserswerther Hochwasserschutzes im Bereich des alten Mühlenturmes.

Weiterhin stehen landseitig unmittelbar hinter dem oberen Wandkopf stellenweise große, alte Bäume. Da die Wand teilweise Schäden (Steinausbrüche, großflächige Abplatzungen, Risse, Fugenausbruche, Verformungen) aufweist, wurde sie im August 2007 von einem Gutachter auf ihre Standsicherheit hin untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Standsicherheit der Ufermauer derzeit als gegeben angesehen bzw. als noch nicht akut gefährdet einzustufen ist. Die Mauer wird intensiv kontrolliert und messtechnisch überwacht, um eventuelle Veränderungen rechtzeitig zu erkennen. Sollte eine Zunahme der Verformungen erfolgen, so muss unter Umständen eine grundlegende Sanierung der betreffenden Abschnitte durchgeführt werden.

Hochwasserschutzanlage Burgallee

Hochwassermauer im Bereich der Burgallee
Die Hochwassermauer im Bereich der Burgallee.

Aufgrund durchgeführter Standsicherheitsuntersuchungen sind Mängel an der südlichen, 580 Meter langen Hochwasserschutzanlage in Kaiserswerth im Bereich zwischen der Burgallee/Kaiserpfalz bis zur Niederrheinstraße festgestellt worden. Im Einzelnen weist der Deich eine unzureichende Lagerungsdichte, zu steile Böschungen, Fehlhöhen in Bezug auf das Sicherheitsmaß sowie starke Durchwurzelung des Deichkörpers auf. Der Grundsatzbeschluss zur Sanierung der Hochwasserschutzanlage Burgallee in Kaiserswerth wurde am 19.06.2008 gefasst. Um die besonderen Landschafts- und Denkmalbelange mit der Deichsicherheit in Einklang zu bringen, ist ein hoher Untersuchungs- und Planungsaufwand erforderlich. Es wird eine Sanierungslösung angestrebt, die den weitestgehenden Erhalt der denkmalgeschützten Baumallee berücksichtigt. Die Entwurfsvermessung ist abgeschlossen, die Ergebnisse der Baugrunduntersuchungen werden zurzeit ausgewertet, die sonstigen Fachplanungen sind noch in Bearbeitung.

 

Themen und Deichabschnitte im Überblick:

  • Teil 1
    44 Kilometer Deiche schützen die Stadt vor Hochwasser des Rheins | Wittlaer
  • Teil 2
    Herbert-Eulenberg-Weg | Spektakuläre archäologische Funde
  • Teil 3
    Rheinufermauer zwischen Kaiserpfalz und Mühlenturm | Hochwasserschutzanlage Burgallee
  • Teil 4
    Lohauser Deich | Hafen | Projekt Hafenspitze | Zollhafen
  • Teil 5
    Rückstaudeiche am Brückerbach | Ortslage Himmelgeist | Himmelgeister Rheinbogen | Hochwasserschutzmaßnahme Benrath, Im Diepental | Meerbusch-Büderich des Deichverbandes Neue Deichschau Heerdt

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1. Sept. 2014 | 13:14 Uhr

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