Verdienstkreuz für Karl-Heinz Seidel

Verdienstkreuz für Karl-Heinz Seidel

Bürgermeisterin Gudrun Hock (rechts) überreichte im Rahmen eines kleinen Empfanges im Rathaus am Freitag, 16. April, Karl-Heinz Seidel das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Karl-Heinz Seidel war von 1960 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1993 beruflich bei den Mannesmannröhren Werken in Düsseldorf-Rath tätig. Mit seinem Eintritt bei den Mannesmannröhren Werken wurde er Mitglied der IG Metall. Bis 1968 engagierte sich Seidel als Vertrauensmann sowie als Mitglied der IG Metall-Jugendgruppe. Er kümmerte sich insbesondere um die Verbesserung der Ausbildung sowie mit besonderem Engagement ehrenamtlich um die Organisation und Begleitung zahlreicher Jugendcamps. Durch sein herausragendes soziales Engagement brachten ihm seine Kollegen besonderes Vertrauen entgegen und wählten ihn 1968 in den Betriebsrat, dem er bis zu seinem Ausscheiden 1993 angehörte. 1988 wurde er zudem Mitglied der Vertrauenskörperleitung der IG Metall. Dort koordinierte er die Sitzungen von über 120 Vertrauensleuten und beteiligte sich darüber hinaus an den sozialpolitischen Aktivitäten des Vertrauensausschusses der IG Metall Düsseldorf. Seit 1968 wird Karl-Heinz Seidel zudem regelmäßig als Delegierter in die Delegiertenversammlung gewählt. Sein Einsatz geht weit über den Rahmen des Betriebsverfassungsgesetzes hinaus.
Von 1975 bis 1984 und erneut von 1997 bis 2004 war Karl-Heinz Seidel Schöffe beim Landgericht Düsseldorf; er versäumte all die Jahre keine Sitzung, für die er eingeteilt war. Seit 1964 engagierte er sich bei der SPD als Kassierer und Parteitags-Delegierter. Seit 1995 ist er außerdem Beisitzer im AWO-Ortsverein in Rath; bereits zuvor engagierte er sich ehrenamtlich in der Begegnungsstätte Rath. Er organisierte dort über Jahrzehnte mit großem persönlichem Einsatz Weihnachtsfeiern für Senioren und Seniorinnen. 2003 war Seidel Gründungsmitglied der Seniorenorganisation "Rather Silberfüchse". Seither organisiert er dort Vorträge über besondere Themen, die diesen Lebensabschnitt betreffen, sowie Besuche und Besichtigungen.