
Er ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler weltweit: Otto Piene. Nun steht der Avantgarde- und Multimediakünstler, der als Mitbegründer der Künstlergruppe ZERO 1958 in Düsseldorf seinen Ruhm begründete, im Zentrum einer Monographie - ebenso beeindruckend wie sein Werk: Das Buch umfasst 756 Seiten, enthält rund 3.000 Illustrationen, wiegt 5,7 Kilogramm, ist erschienen im Pariser Verlag Delight Editions und erlebte in Düsseldorf seine Erstpräsentation. Zusammen mit dem Künstler (Mitte) und dem Herausgeber des Buches, dem Kunst- und Architekturhistoriker Ante Glibota (links), stellte Oberbürgermeister Dirk Elbers die Monographie "Otto Piene" am Mittwoch (29. März) im Düsseldorfer Rathaus vor.
Oberbürgermeister Elbers zeigte sich dankbar und glücklich, dass Piene zusammen mit seiner Frau Elizabeth Düsseldorf für die Buchpremiere ausgewählt habe - "die Stadt, in der sein künstlerisches Schaffen seinen Anfang nahm". Und Piene, der inzwischen einige Wohn- und Arbeitsadressen in der Welt besitzt, erklärte, dass er die meiste Zeit nach wie vor in Boston und Düsseldorf verbringe, nicht nur wegen seines Ateliers an der Hüttenstraße, sondern auch wegen der Magie Düsseldorfs als Kunstmetropole. "Düsseldorf", so Otto Piene, "war und ist eine der wichtigsten Kunststädte in der Welt."