Sanierung der Altstadtkanäle voraussichtlich früher beendet
Arbeiten sollen bis zum Beginn des Weihnachtsmarktes abgeschlossen sein
Die Sanierung der Altstadtkanäle wird voraussichtlich ein halbes Jahr früher beendet. Die rund 12,2 Millionen Euro teuren Arbeiten kommen bisher gut voran. Wenn alles weiterhin so gut läuft wie bisher, werden die Arbeiten bis zum Beginn des Weihnachtsmarktes abgeschlossen sein. Die ursprünglich geplante Bauzeit würde damit nach Angaben des Stadtentwässerungsbetriebes um ein halbes Jahr reduziert. Mit Blick auf die bevorstehenden Karnevalstage ziehen sich die Kanalbauer für einige Tage noch einmal aus dem Straßenbild zurück.

Zwar fallen im Straßenbild weiterhin die verschiedenen Baugruben - hier eine Archivaufnahme vom Marktplatz vor dem Rathaus - ins Auge, die eigentlichen Arbeiten vollziehen sich aber weitgehend unter der Erde. Hinter den Baugruben verbergen sich die Gerätschaften und die Stollenförderschächte.
Im Bereich Flinger- und Bergerstraße wurde die ursprünglich vorgesehene offene Bauweise durch die Stollenbauweise ersetzt. Hierdurch werden der Fußgängerverkehr und die Anlieger deutlich weniger beeinträchtigt, da lediglich auf der Flingerstraße eine kleine zusätzlich Einstiegsbaugruben erstellt werden muss.
An der Hunsrückenstraße sind lediglich nur noch Restarbeiten mit Kleinbaugruben bis Mitte März 2010 erforderlich. Durch die Baugrube auf der Kapuzinergasse werden die neuen Kanalrohre in der Mertensgasse verlegt. Die Arbeiten werden dort komplett Ende Mai 2010 abgeschlossen, so dass dann auch die Baustelle an der Ecke Bolkerstraße/Kapuzinergasse abgeräumt wird.
Auf der Flingerstraße zwischen der Hunsrücken- und der Mittelstraße ist der Stollen vorbereitet für den Einbau der Rohre. Der Einbau der Kanäle wird bis April 2010 erfolgen. Der Bau des Stollens zwischen Mittel- und Marktstraße beginnt nach Karneval. Auf der Berger Straße sind die Arbeiten im Kreuzungsbereich Hafenstraße fertig gestellt. Auf der Bergerstraße werden bis Ende Juli zwei Baugruben auf der Höhe der Hausnummern 15 und 27 für den Stollenbau und die Rohrverlegung benötigt. Die Rohrverlegung auf der Rhein- und Marktstraße wird mit dem Rückbau der dortigen Baugruben Ende März abgeschlossen.
Die bisherige Baustelleneinrichtungsfläche auf dem Grabbeplatz vor der Kunstsammlung NRW muss wegen Pflasterarbeiten geräumt werden. Die dort gelagerten Gerätschaften werden auf die Baustelleneinrichtungsflächen an der Andreasstraße, Kapuzinergasse und Akademiestraße verteilt.
(10. Februar 2010)

