Baubeginn für letztes Teilstück der B 8n
Freie Fahrt ab Anfang 2011/Ab 2013 Anschluss an die A 59
Der Startschuss für den Bau des letzten Abschnitts der Ortsumgehung Düsseldorf-Wittlaer (B8n) zwischen dem Bereich "Froschenteich" und der Autobahn A 59 in Duisburg und den Ausbau der B 288 zur A 524 ist erfolgt. In Anwesenheit des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Enak Ferlemann, und des nordrhein-westfälischen Ministers für Bauen und Verkehr, Lutz Lienenkämper, wurde am 1. Februar, offiziell mit den Arbeiten begonnen. 62 Millionen Euro wird der Bund dort in den kommenden drei Jahren investieren.

"Mit dem Anschluss der B 8n an die A 59 am neuen Autobahnkreuz Duisburg-Süd schaffen wir eine durchgehende und leistungsfähige Verbindung zwischen Duisburg und Düsseldorf", beschrieb Minister Lutz Lienenkämper den Nutzen der neuen Strecke. "In Verbindung mit dem Ausbau der B 288 zur A 524 wird der Verkehr gleichmäßig und zügig fließen können."
In den nächsten drei Jahren werden der 1,4 Kilometer lange Abschnitt der Bundesstraße B 8n und eine 0,7 Kilometer lange Verlängerung der A 59 gebaut sowie ein 2,7 Kilometer langes Stück der bisherigen B 288 zur A 524 umgebaut. 52 Millionen entfallen auf den Autobahn-Ausbau und zehn Millionen auf die B 8n, die bereits spätestens Anfang 2011 fertig sein soll. Zwei Jahre später sollen dann alle Bauarbeiten abgeschlossen sein.
Am neuen Autobahnkreuz Duisburg-Süd fallen dann die Ampeln zwischen der A 59 und der jetzigen B 288 weg, an denen es im Berufsverkehr oft Staus gab. Für das Jahr 2020 wird auf der neuen A 524 mit 41.600 Fahrzeugen täglich gerechnet. Auf der B 8n werden 34.400 Autos erwartet, auf dem Autobahnkreuz Duisburg-Süd 48.000.

Der Ausbau der B 288 zur A 524 erhöht die Verkehrssicherheit, weil die Fahrtrichtungen künftig durch einen Mittelstreifen getrennt werden. Standstreifen bieten auf beiden Seiten Platz für Pannenfahrzeuge oder die Arbeiten der Straßenwärter. Auch die Anwohner profitieren vom Ausbau: Neue Lärmschutzwände werden sie vor den Immissionen des Autoverkehrs schützen. Als Ausgleich für den Eingriff in die Natur legt Straßen.NRW 32 Hektar so genannter Ausgleichsflächen an.
(4. Februar 2010)

