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Bodenentsiegelung

Der Anteil der Siedlungsflächen nimmt zu Lasten der Freiflächen nach wie vor zu. Gegenüber dem Jahr 1977 hat sich der Anteil der Freiflächen von 68% auf 53% vermindert, wogegen die Siedlungsfläche von 32% auf etwa 47% angestiegen ist.

Bodenentsiegelung Vorbereitung
Schulhof-Entsiegelung an der Lennestraße - von der Planung...

Bodenentsiegelung in Arbeit
...über die Arbeit...

Bodenentsiegelung Fertigstellung
...bis zur Fertigstellung.

Bodenversiegelung bedeutet, daß durch Überdeckung oder sonstige Veränderung die natürlichen Bodenfunktionen (z. B. als Lebensraum oder als Filter für Niederschlagwasser) eingeschränkt werden oder gänzlich verloren gehen. Insbesondere gilt dies, wenn natürliche Austauschprozesse, wie z. B. die Versickerung und Verdunstung von Wasser oder die Vegetationsansiedlung unterbunden bzw. vermindert werden.

Die Versiegelung von Böden hat ungünstige Auswirkungen auf das Stadtklima (Erhöhung der Temperatur, Verringerung der Luftfeuchtigkeit), auf Wasserhaushalt (Verringerung der Grundwasserneubildung) und auf die Tier- und Pflanzenwelt (Verminderung des Bestandes an Vegetation, Artenverdrängung). Zum vorsorgenden Schutz der Böden wurden im Auftrag des Umweltausschusses Handlungsfelder aufgezeigt und Maßnahmen ausgearbeitet.

Mit finanzieller Förderung des Umweltamtes wurden zwischen 1994 und 1996 beispielhaft auf fünf Düsseldorfer Schulhöfen ca. 2000 qm² Fläche entsiegelt und begrünt. Außerdem wurden im Jahr 1996 im Rahmen des Umweltschutzpreises sechs weitere Maßnahmen bezuschußt, die von Bürgern und Schulklassen initiiert worden waren.
So sollen die Vorteile entsiegelter Flächen veranschaulicht werden und die Bevölkerung zur Nachahmung auf Privatgrundstücken angeregt werden.


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9. Februar 2012 | 18:11 Uhr

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