Maßnahmen zum Stromsparen
Licht nach Unterrichtsschluss ausschalten:
Die Letzten, die den Raum verlassen, sollten unbedingt darauf achten, dass keine Lampe mehr brennt.

Lichtschalter markieren:
Damit nicht durch unnötiges An- und Ausschalten getestet werden muss, welche Beleuchtung mit welchem Schalter bedient wird, sollten diese mit Farben oder Buchstaben gekennzeichnet sein.
Nutzung bündeln:
Wenn nur ein Teil des Raumes genutzt wird, muss nicht gleich der ganze beleuchtet sein. Am Tage kommt die Fensterfront in der Regel ohne künstliches Licht aus.
Verbrauch erfassen:
Regelmäßig Stromzähler ablesen. Analysieren, wann, wo und mit welchen Mitteln Strom eingespart werden kann.
Stromfresser drosseln:
Kühlschrankthermostat einstellen, Stand-by-Geräte (z.B. Kopierer)nach Gebrauch vom Netz nehmen, Stromfresser - wenn möglich - durch neue Energiespar-Geräte ersetzen.

Zeitschaltuhren anschaffen:
Außenbeleuchtung sowie Pumpen und Ventilatoren müssen nicht durchgehend im Einsatz sein.
Kompaktleuchtstofflampen statt Glühbirnen:
Mit Energiesparlampen kann sehr viel Strom gespart werden.
Computerbildschirme in Pausen ausschalten
Erfahrungsbericht des Marie-Curie-Gymnasiums in Gerresheim
50:50 - Umweltschutz als ErziehungsauftragFür die Umwelt sind die Schülerinnen und Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums schon seit 2001 aktiv. Den Pausenhof haben sie zum Teil entsiegelt und begrünt, auf dem Schuldach funkelt eine Photovoltaikanlage. So ist es kein Wunder, dass das 50:50-Programm im Jahr 2001 mit offenen Armen begrüßt wurde. In allen vier Bereichen des Energiespar-Programms ist die Schule dabei. Jeden Mittwoch trifft sich unter der Leitung von Biologielehrerin Barbara Zwick die zehnköpfige Umwelt-AG, um Projekte zu besprechen und Umweltthemen zu bearbeiten. Das 50:50-Programm spielt dabei eine große Rolle. In jeder Klasse hängen Tipps zum Umgang mit Energie und Abfall aus. Die Lichtschalter für den Fenster- oder Türbereich sind mit unterschiedlichen Farben markiert und für Farbenblinde sogar mit den Buchstaben "F" und "T" versehen. Ein Umwelt-Schwein mit einem Stecker am Ringelschwänzchen dient als Logo und ziert markante Stellen, wo Energie eingespart werden kann.
Die Schülerinnen und Schüler der AG waren zwar schon vor dem 50:50-Programm im Bereich Ökologie engagiert, das Programm motiviert sie jetzt aber noch zusätzlich, sagen sie. Der 14-jährige Daniel und sein Klassenkamerad Marius hatten schon lange die flimmrigen Fernseher, veralteten Videoapparate und klapprigen Kassettenrecorder satt. Dank des 50:50-Programms konnte die Schule zur Freude aller jetzt endlich einen modernen Medienpark einrichten. Das kommt auch Daniel als Webmaster zu Gute. Er gestaltet die Homepage der Schule und betreibt damit auch Öffentlichkeitsarbeit für seine AG und das 50:50-Programm. Als nächstes wollen die Aktiven jetzt Aufkleber an die Geräte heften: "Sponsered by 50:50". Durch Energieeinsparung kann die Schule jährlich etwa 1.250 Euro erwirtschaften. Im Abfallbereich kommen dann noch einmal satte 1.400 Euro dazu.
Barbara Zwick betreut die AG und muss vor allem Motivationsarbeit leisten. Regelmäßig informiert sie darüber hinaus Kolleginnen und Kollegen sowie Eltern über die Aktivitäten der Gruppe und regt auch sie zum Mitmachen an. Aktiver Umweltschutz, so ihre Überzeugung, gestalte Schule nicht nur interessanter und lebensnaher, für die Biologielehrerin gehört das auch ganz klar zu ihrem Erziehungsauftrag.
zurück

