Klimafreundliche Ernährung - Thema Fleisch
Fleischlos glücklich: Ein Hamburger = 32 km
Die Herstellung einer einzigen Frikadelle entspricht dem Energieaufwand, mit dem man eine Strecke von 32 km mit einem Kleinwagen zurücklegen kann. Anders ausgedrückt:
Bei der Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden 6,5 Kilogramm Kohlendioxid freigesetzt, bei einem Kilo Gemüse nur 150 Gramm CO2. Durch die lange Nahrungskette (Pflanze - Kuh - Endverbraucher) wird mehr Anbaufläche benötigt und damit mehr Energie verbraucht. Das bedeutet verkürzt: Die Energie, die in der Nahrungspflanze steckt wird beim Übergang zur nächsten Nahrungskettenstufe z.B. Kuh nicht vollständig verwertet. Es geht demnach Energie "verloren". Die Verkürzung der Nahrungskette um die Kuh erhöht die Energieausnutzung. Die einfache Formel für eine klimafreundliche Ernährung lautet demnach: fleischarme Kost bevorzugen.
Treibhausgas Methan
Ein weiterer Grund für die schlechte Klimabilanz der Fleischprodukte sind die Gasausscheidungen der Tiere. Im Verdauungsprozess werden große Mengen Methan produziert und über das Maul und den Enddarm abgegeben. Methan ist ein Gas, das etwa 25 mal stärker den Treibhauseffekt beschleunigt als CO2.



