Grundlagen Lärm
Lärm ist störender Schall. Er wird in Dezibel gemessen. Die in der Akustik verwendete Dezimalskala ist logarithmisch aufgebaut. Damit gelten besondere Rechenregeln:
Erhöht man einen Schallpegel um 10 Dezibel (dB) so entspricht dies einer Verzehnfachung des Schalldrucks - was subjektiv als Verdopplung des Lärms empfunden wird. Zwei gleiche Schallpegel ergeben in der Summe eine Erhöhung um 3 dB (60 dB + 60 dB = 63 dB).
Neben kurzzeitigen Schallereignissen (Spitzenpegel) werden häufig über längere Zeiträume erfaßte Geräuschbelastungen betrachtet. Diese Mittelungspegel werden durch standardisierte Verfahren ermittelt, welche im Ergebnis eine Dauerschallbelastung über einen festgelegten Zeitraum kennzeichnen.
In der Abbildung unten sind verschiedenen Lärmquellen derartige Mittelungspegel zugeordnet.

Lärmquellen und -wirkungen
Zur Erfassung der Geräusche werden entweder Messungen mit einem Schallpegelmessgerät durchgeführt oder es kommen standardisierte Berechnungsverfahren zum Einsatz: Verkehrslärm wird beispielsweise fast immer berechnet.
Berechnungen sind frei von Zufälligkeiten und ermöglichen die Prognose der Auswirkungen zukünftiger Vorhaben bzw. die Prüfung der Wirksamkeit von Maßnahmen vor ihrer Umsetzung. Entscheidend für ein genaues Rechenergebnis ist dabei die Wahl der richtigen Eingangsgrößen.

