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Schallschutzfensterförderung der Landeshauptstadt Düsseldorf

Warum Schallschutzfenster?

Der Straßenverkehrslärm verursacht in Düsseldorf, wie auch in anderen Großstädten, die größte Lärmproblematik. Dauerschallpegel von über 70 dB(A) am Tage bzw. 60 dB(A) in der Nacht können die Gesundheit gefährden und schränken den Wohnkomfort erheblich ein.

Corneliusstrasse
Verkehr in der Corneliusstraße

Ein ruhiges und damit gesundheitsverträgliches Wohnen ist jedoch auch an lärmbelasteten Straßen möglich, wenn es gelingt, die Schalldämmung der Außenbauteile (u.a. Fenster, Rollladenkästen, Lüftungseinrichtungen, Außenwände) so zu optimieren, dass der Außenlärm nicht in die Wohnräume dringen kann. Im Innenraum sollten Schallpegel von 40 dB(A) am Tage und 30 dB(A) in der Nacht nicht überschritten werden.

Fenster stellen bei der Lärmdämmung eines Hauses die größten Schwachstellen dar. Alte Einfachfenster haben eine Schalldämmung von ca. 25 dB(A), die um ein vielfaches geringer ist als die eines gut eingebauten Schallschutzfensters (Klasse 4: 40 - 44 dB).

Da moderne schallgedämmte Fenster im Idealfall fast luftdicht sind, ist in Schlafzimmern und im Falle offener Feuerstellen in der Regel der zusätzliche Einbau von schallgedämmten Lüftungseinrichtungen anzuraten.

Darüber hinaus ist es sinnvoll, die Nutzung einzelner Räume innerhalb der Wohnung oder des Hauses entsprechend ihrer Lärmempfindlichkeit anzupassen. Lärmempfindliche Räume, wie Schlaf- und Kinderzimmer, sollten möglichst zur lärmabgewandten Gebäudeseite (z. B. den Innenhof) ausgerichtet werden.

Schallschutzfensterförderung?

Fenster Querschnitt
Schallschutzfenster

Seit dem Jahr 2004 hat die Stadt Düsseldorf wieder ein Schallschutz-
fensterprogramm für besonders betroffene Straßenabschnitte aufgelegt.

Ausgehend von den höchsten Verkehrsbelastungen sind die betroffenen Straßenabschnitte im Stadtgebiet zur Förderung aufgerufen. Bisher wurde der Einbau von Schallschutzfenstern u.a. in der Brehm-, Cornelius-, Dorotheen-, Erasmus-, Kopernikus-, Krupp-, Ludenberger-, Mecum- und Merowingerstraße, Auf´m Hennekamp und der Oberbilker Allee gefördert.

Zuletzt konnten Eigentümer von Wohnungen und Häusern im Gebiet "Innenstadt-Nord" einen städtischen Zuschuss für den Einbau von Schallschutzfenstern und -lüftern erhalten. Auf Antrag der Stadt Düsseldorf haben Bund und Land NRW Mittel aus dem Konjunkturpaket II bereit gestellt, so dass nun wieder Förderanträge bewilligt werden können.

Infos zu Fördermöglichkeiten


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4. Februar 2012 | 03:12 Uhr

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