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European Energy Award für Düsseldorf

17. Oktober 2007

Landeshauptstadt für Umgang mit Energie ausgezeichnet/Viele Projekte zur Reduzierung des Energieverbrauchs laufen

Mit dem European Energy Award in Silber hat Dr. Jens Baganz, Staatssekretär im NRW-Wirtschafts- und Energieministerium, am Mittwoch, 17. Oktober, in Castrop-Rauxel die Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet. Begründung: Die Stadt hat in den vergangenen Jahren viele Projekte umgesetzt, die zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs geführt haben. Weitere Preisträger sind Castrop- Rauxel, Remscheid, Bielefeld und Hemer.

European Energy Award
Für die Landeshauptstadt Düsseldorf nahm die stellvertretende Leiterin des Umweltamtes, Dr. Inge Bantz, den European Energy Award entgegen.

Der externe Prüfer bescheinigt der Stadtverwaltung Düsseldorf mit 55 Prozent der möglichen Punkte einen zufriedenstellenden energetischen Status auch im Vergleich zu anderen Städten. Damit errang Düsseldorf den European Energy Award in Silber. "Düsseldorf ist weiter Vorreiter im Klima- und Umweltschutz. Wir werden auch weiterhin alles für eine nachhaltige Energieversorgung und -nutzung tun", erklärt Oberbürgermeister Joachim Erwin.

In Düsseldorf konnte der Ausstoß von Kohlendioxid seit 1987 von 8,1 Millionen Tonnen auf 6,1 Millionen Tonnen reduziert werden. Um die energetischen Projekte zu systematisieren, zu bündeln und zu verbessern nimmt die Landeshauptstadt Düsseldorf seit 2003 an dem Auszeichnungsverfahren European Energy Award teil. Ein Energieteam mit Fachleuten aus Immobilienmanagement, Stadtplanung, Verkehrsmanagement, Umwelt, Bauinvestitionscontrolling und Lokaler Agenda 21, unterstützt von der Stadtwerke Düsseldorf AG, hat sämtliche bereits vorhandenen Aktivitäten zusammengetragen und bewertet. Darauf aufbauend wurde ein Energiepolitisches Arbeitsprogramm erstellt, mit dem weitere energierelevante Projekte umgesetzt werden. Zum Beispiel werden ein Energiecontrolling eingeführt, die Baustandards für die städtischen Gebäude festgeschrieben, erneuerbare Energien eingesetzt, ein Energiesparprojekt, das bereits an Schulen und Kindergärten lief, auf Sportvereine und Verwaltungsgebäude ausgedehnt sowie eine sparsamere Straßenbeleuchtung installiert. Hinzu kommen die Verbesserung des Fuß- und Radwegenetzes, die Errichtung einer Fahrradservicestation und die Steigerung der Qualität des Öffentlichen Personennahverkehrs.

Betrachtet man den Ratsbeschluss vom 3. Mai 2007 zu einem "Maßnahmenprogramm zum Klimaschutz in Düsseldorf" und den ausgearbeiteten Vorschlag der Stadtverwaltung zu dessen Umsetzung, so erscheint das Ziel, den Award in "Gold" zu erringen, durchaus realistisch. Aktuell stehen Projekte in mehr als zehn Kategorien, wie zum Beispiel Solaranlagen auf städtischen Dächern, Festschreibung von energiesparenden Bauweisen sowie Erfassung und Verringerung des Energieverbrauchs von städtischen Gebäuden an. Zudem hatte der Oberbürgermeister bei der Einbringung des Etats ein Umweltschutzprogramm zur Bewahrung der Schöpfung angekündigt.


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