Risikokataster für Nässeschäden
24. August 2009
Umweltamt entwickelt Übersicht für Vennhausen zur besseren Bewertung des Risikos von Feuchte und Nässe
Für den Stadtteil Vennhausen wird ein Risikokataster für Feuchte- und Nässeschäden angelegt. Denn dort kommt es laut Umweltamt häufig bei bautechnisch nicht ausreichend abgedichteten Gebäuden zu feuchten oder nassen Kellern.
Durch das Kataster wird eine bessere Bewertungsgrundlage geschaffen, so dass für jedes Gebäude im Stadtteil das Risiko von Feuchte- und Nässeschäden eingeschätzt werden kann. Grundlage bildet eine Hausaktenrecherche, bei der Mitarbeiter des Umweltamtes zunächst die Akten aller betroffenen Straßenzüge auswerten. Gründe für die Kellervernässung sind, so das Umweltamt, unter anderem die verringerte Grundwasserentnahme, sinkender Wasserverbrauch sowie die gleichzeitig gestiegenen Grundwasserstände. Neben Vennhausen ist auch das südliche Gerresheim betroffen.
Beide Stadtteile sind durch wechselfeuchte Böden mit bindigen Anteilen wie Ton und Lehm geprägt. Aufgrund der Standortbedingungen wurden zu Beginn der Besiedlung maximal Kriechkeller errichtet. Erst in den 70er-Jahren ging man dann zum Bau von hohen Kellerräumen über. Nachfragen zum Thema können dem Umweltamt unter Telefon 89-25002 oder per Mail an michael.rathje@duesseldorf.de gestellt werden.

