Glühbirne ade
31. Juli 2009
Umweltamt gibt Tipps zum Kauf von Energiesparlampen
Glühbirne ade - ab dem 1. September verabschieden sich die gängigen Leuchtkörper schrittweise vom Markt. So hat es die Europäische Union beschlossen. Alle matten Glühbirnen sowie sämtliche Glühlampen mit einer Leistung über 75 Watt werden dann nicht mehr zum Verkauf stehen, später verschwinden auch Glühbirnen mit geringerer Leistung nach und nach. Aus gutem Grund, denn herkömmliche Glühbirnen wandeln nur etwa fünf Prozent ihrer aufgenommenen Energie in Licht um. Der Rest verpufft als Wärme, so das Düsseldorfer Umweltamt. Besser sind moderne Energiesparlampen. Sie setzen etwa 25 Prozent der Energie in Licht um und halten noch dazu wesentlich länger.
Zwischen 50 und 170 Euro sinken die Stromkosten, wenn eine alte Glühbirne gegen eine gleich helle, qualitativ hochwertige Energiesparlampe ausgetauscht wird. Gerechnet ist das auf 10.000 Betriebsstunden, das entspricht einer Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren. Wie bei allen Produkten gilt es, die Spreu vom Weizen zu trennen. Markenprodukte sind oft besser als Billiglampen. Gute Energiesparleuchten kosten etwas mehr, halten aber dafür länger und sind auf Dauer günstiger.
Weil sie geringe Mengen Schadstoffe, wie etwa Quecksilber, enthalten, dürfen Energiesparlampen aber nicht im Hausmüll und auch nicht im Glascontainer landen. Sie müssen - wie alte Batterien - gesondert entsorgt werden. Energiesparlampen werden daher, wie seit vielen Jahren auch "Neonröhren", mit der Schadstoffsammlung erfasst. Die Lampen können entweder zu den Recyclinghöfen in Flingern, Garath und Lohausen oder zum Schadstoffmobil gebracht werden, das jeden Monat 27 Standorte in Düsseldorf anfährt.
Die Sammeltermine des Schadstoffmobils und weitere Informationen finden sich im Internet unter www.duesseldorf.de/umweltamt und im städtischen Abfallkalender, der jeden Dezember an alle Haushalte der Landeshauptstadt verteilt wird. Fragen von Bürgern beantworten die Mitarbeiter des Umweltamtes am Umwelttelefon unter 49 49 49. Von dort werden auf Wunsch auch Infoblätter wie "Bye bye Glühbirne!" vom Umweltbundesamt verschickt.

