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Startschuss zum Angerausbau gefallen

5. Mai 2009

Hochwasserschutz und Umweltschutz gehen Hand in Hand

Mit dem Ausbau der Anger in Angermund hat der Bergisch-Rheinische Wasserverband (BRW) jetzt begonnen. Ab dem Durchlass der Bundesbahnstrecke werden Gewässer aufwärts 1,2 Kilometer des Flusses ausgebaut. Der Ausbau dient in erster Linie dem Hochwasserschutz von Angermund. Dabei wird aber auch südlich der Alten Gasse ein Gewässeraltarm als Entwicklungs- und Rückzugspotenzial für Flora und Fauna entstehen, teilt das Umweltamt der Landeshauptstadt mit. Die Arbeiten sollen im ersten Quartal 2010 abgeschlossen sein. Die Kosten dafür belaufen sich auf eine Million Euro.

Nach den im Frühjahr vorangegangenen Fäll- und Rodungsarbeiten und der Einrichtung der Baustelle wird nun an zwei Stellen am Gewässer gearbeitet. Auf einer Freifläche zwischen der Alten Gasse und den Angerbenden ist der rund 300 Meter lange, naturnah gestaltete und mit Ton abgedichtete Gewässerverlauf im Trockenausbau bereits größtenteils fertig gestellt. Östlich angrenzend zur Bundesbahnstrecke wurde mit dem Ausbau im durchflossenen Querschnitt der Anger begonnen. Auch während der Bauarbeiten bleibt der Hochwasserschutz bestehen. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Wohnbebauung werden sich Beeinträchtigungen der Anwohner durch die Arbeiten nicht ganz vermeiden lassen. Mitarbeiter des BRW, Telefon 02104.691 32 05, E-Mail Astrid.Schaefer@BRW-Haan.de, und des Umweltamtes, Telefon 0211.89-21881, E-Mail martin.block@duesseldorf.de, stehen für Fragen von Anwohnern während des Ausbaus zur Verfügung.


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