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Preise für Gewinner der Energiesparwette

1. September 2009

Umweltdezernentin Helga Stulgies ehrte Energiesparer für ihr Engagement

Im Rahmen der Umweltpreisverleihung übergab Umweltdezernentin Helga Stulgies am Dienstag, 1. September, den Gewinnern der Energiesparwette im Rathaus Urkunden und Gutscheine. 34 Düsseldorfer Familien hatten an der Energiesparwette teilgenommen und waren gegen die Stadt angetreten. Für die Teilnehmergruppen galt es, in sechs Monaten acht Prozent Energie einzusparen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf wettete dagegen.

Die 34 Familien, die an der Wette teilnahmen, bildeten Gruppen. Drei Gruppen schafften es, die Zielmarke von acht Prozent Energieeinsparung zu übertreffen und ihren Energieverbrauch für Heizung, Warmwasser und Strom im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu verringern. Die Wette lief ab 2008 bis zum 30. April dieses Jahres.

Der erste Preis, eine Reise nach Brüssel zur internationalen Preisverleihung, bei der die europaweiten Gewinner der Energiesparwette gekürt werden, ging an die Energie-Nachbarschaft mit dem Namen "Das macht Spaß!" aus Rath. Die fünf Familien mit insgesamt 20 Personen schafften es im Wettzeitraum 13,5 Prozent Energie einzusparen.

Den zweiten Preis, Einkaufsgutscheine für einen Bioladen nach Wahl im Wert von 50 Euro, bekam die Energie-Nachbarschaft "Iserlohner Straße" aus Rath. Die sieben Familien mit insgesamt 22 Personen konnten ihren Energieverbrauch um 12,2 Prozent verringern.

Auf dem dritten Platz, verbunden mit Eintrittskarten für den Besuch einer Kultureinrichtung wie Schauspielhaus, Museum oder Aquazoo, landete die Energie-Nachbarschaft "Kaarster Weg" aus Lörick mit einer Energieeinsparung von 9,6 Prozent. Die Gruppe aus 16 Familien zählt 92 Personen.

Um das Sparziel zu erreichen, wurde zum Beispiel der Warmwasserboiler unter der Spüle nur angeschaltet, wenn warmes Wasser zum Spülen gebraucht wurde, oder Wäsche fast nur noch auf der Leine getrocknet. Um Heizwärme zu sparen, hielten Energie-Nachbarn die Türen zu unbeheizten Räumen geschlossen oder ließen sich die Fenster einstellen, damit es nicht mehr zieht. Bei der Energiesparwette wurde sowohl die Haushaltskasse entlastet, als auch der Ausstoß an Treibhausgasen gesenkt.

"Solche Wetten verliere ich gerne", erklärte Umweltdezernentin Helga Stulgies. "Besonders freue ich mich über den Beitrag, den sie alle zum Klimaschutz geleistet haben. Denn die Landeshauptstadt verfolgt auf dem Gebiet ambitionierte Ziele. Das geht nur, wenn alle an einem Strang ziehen", führte sie fort. Als Fernziel strebt die Landeshauptstadt an, bis 2050 die Kohlendioxid-Emissionen um 80 bis 90 Prozent zu reduzieren.


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