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Erste Erfolge beim Klimaschutz

3. September 2009

Oberbürgermeister Dirk Elbers stellt aktuellen Klimabericht und Energiebilanz für die Landeshauptstadt vor

Düsseldorf kann beim Klimaschutz erste Erfolge und Fortschritte vermelden. Dies machte Oberbürgermeister Dirk Elbers deutlich, als er am Donnerstag, 3. September, den Klimabericht 2009 und die Energie- und Kohlendioxidbilanz 2007 der Landeshauptstadt vorstellte.

In Richtung der vom Weltklimarat empfohlenen maximalen Emissionen von zwei Tonnen Kohlendioxid pro Kopf und Jahr sind erste Schritte gemacht: "Setzte ein Düsseldorfer Bürger 2005 umgerechnet noch knapp elf Tonnen Kohlendioxid frei, so ist dieser Faktor inzwischen um fast eine Tonne auf rund zehn Tonnen Kohlendioxid gesunken. Das ambitionierte Fernziel, das der Weltklimarat vorgibt, möchte Düsseldorf bis 2050 erreichen", erklärte der Oberbürgermeister.

CO2-Minderungsziele
Die Landeshauptstadt verfolgt ambitionierte Ziele beim Klimaschutz.

"Andere reden - wir handeln. So lautet das Leitmotiv der Stadt in Sachen Klimaschutz. Gemeinsames Handeln ist angesagt. Daher ist es schon heute ein Erfolg, dass in dieser Hinsicht alle in der Stadt an einem Strang ziehen. Dies geschieht in Düsseldorf. Tochterunternehmen wie die Messe Düsseldorf, die Rheinbahn und die Stadtwerke arbeiten am gemeinsamen Ziel", führte OB Elbers aus.

Im Klimabericht wird dies deutlich. Darin wird auch ein Ausblick auf zukünftige Vorhaben gegeben. Parallel zum Klimabericht schafft die aktuelle Energie- und Kohlendioxid-Bilanz der Stadt einen Überblick über den Endenergieverbrauch in der Stadt und den damit verbundenen Kohlendioxid- Emissionen.

Düsseldorf verfolgt mit seinem Klimaschutzprogramm ehrgeizige Ziele. Bis 2012 soll der Ausstoß an Kohlendioxid (CO2) gegenüber dem Be- zugsjahr 2007 stadtweit um zehn Prozent sinken. Deshalb wurden auf allen kommunalen Handlungsfeldern Projekte begonnen und umgesetzt. Die Stadtverwaltung möchte bis 2012 sogar ein Fünftel, also rund 23.000 Tonnen, der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen, reduzieren. "Die Stadtverwaltung arbeitet im Klimaschutz ämterübergreifend Hand in Hand. So werden bis Ende 2009 bereits 65 Prozent des Einsparungsziels erreicht. Aber dieses ist nur ein erster Erfolg. Die Reduktion der verbleibenden 35 Prozent bis 2012 wird noch erhebliche Anstrengungen erfordern", erläuterte Umweltamtsleiter Dr. Werner Görtz.

Extremes Niedrigwasser am Rhein 2003
Niedrigwasser am Rhein 2003.

Beide Berichte sind eng miteinander verzahnt, da die Daten der Energie- und CO2-Bilanz die Startbilanz und Grundlage für das im März 2008 verabschiedete Klimaschutzprogramm "Die Schöpfung bewahren - 30 Initiativen für den Klimaschutz in Düsseldorf" darstellen. Die 30 Initiativen zielen auf eine Verringerung des Verbrauchs an fossilen Energieträgern und hieraus resultierend auf eine Verringerung des Treibhausgases Kohlendioxid. "Zum ersten Mal - seit 1987 die erste CO2-Bilanz für Düsseldorf erarbeitet wurde - ist die Kohlendioxid-Einsparung eine Tatsächliche. Das heißt, sie ist nicht durch die Umstellung eines Energieträgers von Kohle auf umweltfreundlicheres Gas zustande gekommen", erklärte Umweltdezernentin Helga Stulgies. Wenn man zudem bedenkt, dass diese Einsparungen in den Jahren 2006 bis 2007 erzielt wurden, in einer Zeit, in der die Wirtschaft boomte und die Weltwirtschaftskrise noch bevor stand, erhält das Ergebnis mehr Gewicht.

Der Klimabericht 2009 und die Broschüre zur Energie- und CO2-Bilanz können im Umweltamt unter der Telefonnummer 0211.49 49 49 kostenlos angefordert werden.


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