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Erste deutsche LED-Straßenlaternen leuchten jetzt in Düsseldorf

Oberbürgermeister und Landesumweltminister starteten die neuartige Beleuchtung am Fleher Deich

Elf hochmoderne LED-Leuchten am Fleher Deich weisen Düsseldorf seit Montagabend, 17. Dezember, eine Vorreiterrolle bei dieser effektiven Beleuchtungstechnologie zu. Die Leuchten vereinen verschiedene Vorzüge in sich: Sie sind bei geringerem Stromverbrauch sehr viel heller und sorgen damit auch für einen deutlichen reduzierten Ausstoß von CO2. Oberbürgermeister Joachim Erwin, Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg und Stadtwerkechef Markus F. Schmidt schalteten die Lampen unter Beteiligung zahlreicher Anwohner offiziell ein.

LED-Leuchten auf dem Fleher Deich
Die neuen LED-Leuchten auf dem Fleher Deich sorgen für helleres Licht und schonen zudem die Umwelt.

Dabei zeigten sich die zahlreich erschienenen Anwohner von der neuen Technik überzeugt. Es wird ein gleichmäßiges, blendfreies Licht verstrahlt und es gibt keine Schattenlöcher zwischen den einzelnen Lampen.

Inbetriebnahme der neuen LED-Leuchten auf dem Fleher Deich durch Stadtwerke-Chef Markus F. Schmidt, Oberbürgermeister Joachim Erwin und Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg (von links).
Nahmen die neuen LED-Leuchten in Betrieb: Stadtwerke-Chef Markus F. Schmidt, Oberbürgermeister Joachim Erwin und Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg (von links).

Die besonderen Merkmale der LED (=Licht Emittierende Diode) liegen in der langen Lebensdauer, ihrer bedarfsgerechten Einsetzbarkeit sowie der flexiblen Regelbarkeit der neuen Leuchtengeneration. "Bei den derzeit üblichen Austauschzyklen von Straßenlaternen von circa drei Prozent im Jahr, könnten damit bis 2015 aus rein technischer Sicht bis zu 380.000 Tonnen des Klimagases Kohlendioxid in Deutschland eingespart werden - dies sind jedes Jahr fast 50.000 Tonnen zusätzlich", heißt es dazu in einer Studie der Schweizer Prognos AG. Für Düsseldorf mit seinen rund 60.000 Straßenleuchten (davon 43.000 strom- und 17.000 gasbetrieben) geben die Analysten folgende Einspar-Prognosen bei einer üblichen Austauschrate der Leuchtkörper: 8.000 Tonnen Kohlendioxid bis 2015, pro Jahr kommen rund 1.000 Tonnen Einsparung hinzu.

Wenn die Straßenleuchten in einem rascheren Zyklus ersetzt werden, so hat Prognos errechnet, lässt sich für den gleichen Zeitraum bis 2015 eine Einsparung von 12.500 Tonnen des Treibhausgases in Düsseldorf erreichen. Das bedeutet rechnerisch die Möglichkeit einer CO2-Reduktion von nahezu 50 Prozent im Vergleich zu heute. Mit den sich bereits jetzt abzeichnenden Verbesserungen in der Lichtausbeute und der damit verbundenen Verringerung der Kosten, verfügt diese Technik, so ein weiterer Hinweis der Studie, bereits bis 2015 über ein gutes Verbreitungspotenzial, insbesondere im Bereich von Wohngebieten.

(18. Dezember 2007)


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4. Februar 2012 | 04:19 Uhr

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