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Radstation am Hauptbahnhof

Fahrradstation am Hauptbahnhof eröffnet

2,1 Millionen Euro investiert/Platz für 500 Fahrräder/30 Arbeitsplätze für bisherige Langzeitarbeitslose

Oberbürgermeister Dirk Elbers hat die neue Düsseldorfer Fahrradstation am Mittwoch, 23. September, an der Willi-Becker-Allee 8a offiziell eröffnet. Dort können Fahrräder in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptbahnhof gut und sicher abgestellt werden. Die Station hat eine Kapazität von 500 Fahrrädern. Die Kosten für die Düsseldorfer Radstation belaufen sich auf rund 2,1 Millionen Euro. Daran hat sich das Land NRW im Rahmen des Programms "100 Radstationen in NRW" mit rund 560.000 Euro beteiligt.

Radstation am Hauptbahnhof
Die neue Fahrradstation am Hauptbahnhof.

Eigentümer der Radstation ist die Stadt Düsseldorf, betrieben wird sie von der Zukunftswerkstatt Düsseldorf (ZWD), der städtischen Tochtergesellschaft für Arbeitsmarktdienstleistungen. Zur Eröffnung überreichte der Oberbürgermeister den Schlüssel symbolisch an Claudia Diederich, Geschäftsführerin der ZWD. "Düsseldorf ist eine fahrradfreundliche Stadt. Der Bau der Radstation am Hauptbahnhof ist dafür ein weiterer Beleg. Wichtig ist aber auch, dass dort 30 bisher Arbeitslose eine berufliche Perspektive finden", so der OB. In Nordrhein-Westfalen sind bereits über 60 Radstationen in Betrieb. "Ich freue mich sehr über die Radstation. Nun ist es auch möglich, Fahrräder sicher und betreut zu parken. Dies bringt auch unsere Bemühungen rund um den Hauptbahnhof weiter voran. Wir werden natürlich im Rahmen der Erneuerung unserer Wegeleitung noch in diesem Jahr die Radstation integrieren", so Jörg Seelmeyer, Düsseldorfs Bahnhofsmanager.

Als künftiger Betreiber war die Zukunftswerkstatt in sämtliche Planungen und Vorbereitungen mit eingebunden. Sie bietet in der Radstation einen Komplettservice rund ums Fahrrad an - angefangen vom sicheren Abstellen über Reparaturen, Wartungsarbeiten, Reinigung bis hin zur Vermietung mit speziellen familienfreundlichen Angeboten.

Radstation am Hauptbahnhof
500 Stellplätze (links) und ein Rundum-Service für Fahrräder werden geboten.

Die Radstation soll verkehrspolitische und ökologische Zielsetzungen mit arbeitsmarktpolitischem Engagement verbinden. Die Zukunftswerkstatt Düsseldorf bietet in der Radstation Langzeitarbeitslosen berufliche Perspektiven und schafft rund 30 Integrationsarbeitsplätze. Arbeitslose Menschen werden hier befristet beschäftigt, qualifiziert und erhalten Coaching- und Arbeitsvermittlungsangebote. Ziel ist es, die Beschäftigungschancen zu erhöhen und die Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Damit gelingt es, die Förderung des Radverkehrs und arbeitsmarktpolitischer Ziele, wie Qualifizierung und Integration von Langzeitarbeitslosen, in idealer Weise miteinander zu verbinden.

Bereits Anfang der 1990er-Jahre gab es erste Untersuchungen zu einer Radstation am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Aufgrund der optimalen Rahmenbedingungen, einem gutem Anschluss an das Radwegnetz und einer großen Anzahl von abgestellten Fahrrädern im Bereich des Hauptbahnhofes hat die Stadt sich für diesen Standort entschieden.

Das Fahrrad ist nicht nur für Kurzstrecken optimal, sondern auch bei längeren Strecken sehr gut kombinierbar, zum Beispiel mit der Bahn. Es ist ein umweltfreundliches, effektives Verkehrsmittel, das die Landeshauptstadt Düsseldorf als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der fahrradfreundlichen Städte intensiv fördert. Neben dem konsequenten Aufbau eines stadtweiten Radverkehrsnetzes über Radwege und ruhige Nebenstrecken gehören dazu die Fahrradwegweisung, die unter den Namen "Tour D" bekannten Tourenvorschläge der Stadt innerhalb des Stadtgebietes, der Radaktivtag, der Fahrradstadtplan und die Schaffung von Abstellanlagen.

OB Elbers mit Fahrrad
OB Dirk Elbers überzeugt sich von den Vorteilen der neuen Einrichtung.

Hintergrund:

Mit der Eröffnung der neuen Radstation schließt die ZWD ihre bisherige Werkstatt an der Metzer Straße. Alle bisherigen Dienstleistungen, wie insbesondere Reparaturen von Fahrrädern aber auch Fahrradausleihen werden ab sofort nur noch an der Willi-Becker-Allee 8 a angeboten. Für das Unterstellen gibt es am Eingang ein spezielles Zugangsticket. Bis 22 Uhr ist die Station täglich personell besetzt. Danach aber über das Ticket weiter zugänglich. Die Handhabung wird beim Kauf genau erläutert.

Preise für die Bewachung

  • Tagesticket 0,70 Euro
  • Monatsticket 7,00 Euro
  • Jahresticket 70,00 Euro
  • Premiumparken 95,00 Euro (reservierter Abstellplatz für ein Jahr)

Mehr zum Thema

www.zwd.de


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9. Sept. 2010 | 13:40 Uhr

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