30 Jahre U-Bahnbau in Düsseldorf

Am 24. März 1973 begann mit dem ersten Spatenstich in der Fischerstraße der U-Bahnbau in Düsseldorf. Seitdem wurde in der Landeshauptstadt unter und über der Erde viel bewegt. Tunnel von insgesamt rund 20 Kilometern Länge (bei einem 11,2 Kilometer langen Betriebsnetz) und elf unterirdische U-Bahnhöfe wurden errichtet. Dabei wurde insgesamt bisher rund eine Milliarde Euro in das Stadtbahnnetz investiert.

Nach dem Beitritt der Stadt zur Stadtbahngesellschaft Rhein-Ruhr mbH im Mai 1972 wurden etwa ein Jahr später mit dem ersten Spatenstich die Bauarbeiten für das Baulos 3 N (von Venloer Straße bis Klever Straße) gestartet. Zu diesem Anlass wurde der U-Dax als Maskottchen entwickelt.
Am 3. Oktober 1981 startete der Betrieb auf dem ersten Streckenabschnitt zwischen Kennedydamm und Heinrich-Heine-Allee. Im Dezember 1981 wurde zunächst der umgebaute Hauptbahnhof der Öffentlichkeit übergeben. 1985 wurden dann auch die U-Bahnhöfe auf dem Streckenabschnitt Heinrich-Heine-Allee bis Hauptbahnhof im Rohbau fertig gestellt.
Am 7. Mai 1988 , also rund 15 Jahre nach dem ersten Spatenstich, konnte auf dem viergleisigen Streckenabschnitt Heinrich-Heine-Allee bis Hauptbahnhof zuerst die Nordstrecke, also vom Kennedydamm bis zum Hauptbahnhof, und am 6. August 1988 auch die Weststrecke - Oberkassel bis Hauptbahnhof - in Betrieb genommen werden.
Im November 1988 fiel der Startschuss zu einem neuen großen U-Bahnprojekt: Der Bau- und Finanzierungsbeschluss für den Abschnitt Kölner Straße/Siegburger Straße wurde gefasst. Nachträglich wurde der U-Bahnhof Stahlwerkstraße (heute U-Bahnhof Handelszentrum) konzipiert. Im August 1989 begannen die Arbeiten zwischen Hauptbahnhof und Kettwiger-/Erkrather Straße. Die Inbetriebnahme erfolgte im September 1993.
Anfang 1994 wurde mit den Bauarbeiten für die Strecke in Richtung Kölner- / Siegburger Straße begonnen. Im Juni 2002 wurde die Stadtbahnstrecke von Wersten bis zum Oberbilker Markt mit einem großen Fest für die Bürgerinnen und Bürger freigegeben. Begeistert zeigten sich hier die Nutzer der neuen Stadtbahnstrecke vor allem von den hellen, freundlichen und ästhetischen U-Bahnhöfen.

