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Neue U-Bahnhöfe: Weiß und weitläufig

Die drei neuen U-Bahnhöfe auf der Strecke vom Hauptbahnhof nach Wersten (Oberbilker Markt / Warschauer Straße, Ellerstraße, Oberbilk-Bf. / PhilipsHalle) präsentieren sich in einer gänzlich anderen Architektur als die bisher bekannten Düsseldorfer U-Bahnhöfe. Kennzeichnend sind sehr viel größere Deckenhöhen und helle Wandverkleidungen aus einem japanischen Spezialglas mit Namen "Neoparies".

Die Verbindungen zu den Gleisen führen unter der Erde über eine offene Galerie, die als Verteilerebene dient. Die Bahnhöfe haben jeweils eine Länge von 90 Metern. Für die Architektur zeichnet der Düsseldorfer Architekt Professor Wolfgang Döring verantwortlich.

Bestimmender Eindruck in den neuen Bahnhöfen ist die Farbe Weiß. Sie rührt von dem Material "Neoparies" her. Es ist weiß, glatt und in der Struktur gleichmäßiger als viele andere Baustoffe. Kennzeichnend aus Sicht der Fachleute: Feinheit, Witterungsbeständigkeit und eine größere Härte als Naturstein.

Den offenen und hellen Gesamteindruck der U-Bahnhöfe unterstreichen die abgehängten Decken aus weißen Aluminiumkassetten, in die die Beleuchtung integriert wurde. Diese Elemente sind fein gelocht und mit einer Schallschluckmatte versehen. Die Deckenelemente sind zum größten Teil abklappbar. Dies ist wichtig für die regelmäßigen Bauwerksprüfungen.


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25. Mai 2012 | 04:45 Uhr

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