Kampagne "Achtung Fußgänger" fortgesetzt
Helle, auffällige Kleidung schützt vor Unfällen
Jedes Jahr mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigt die Zahl der Verkehrsunfälle mit Fußgängerbeteiligung um rund 40 Prozent. Viele Unfälle könnten vermieden werden, wenn Fußgänger - aber auch Radfahrer - für Autofahrer besser sichtbar wären. Denn dunkel gekleidete Verkehrsteilnehmer werden in der Nacht oder bei schlechter Sicht von Autofahrern sehr spät wahrgenommen. Bei einer Verkehrssicherheitsaktion auf dem Stresemannplatz haben am Mittwochabend, 9. November, die Kooperationspartner der Kampagne "Achtung Fußgänger" Passanten gezielt auf diese Problematik aufmerksam gemacht.

Bei der Aktion auf dem Stresemannplatz wurde das Gespräch mit den Verkehrsteilnehmern gesucht.
Landeshauptstadt, Polizei, Rheinbahn, Verkehrswacht und Antenne Düsseldorf riefen Fußgänger und Radfahrer unisono auf, in der dunklen Jahreszeit helle Kleidung zu tragen. Reflektoren, besonders bei Radfahrern und Joggern, aber auch bei Kindern, unterstützen, dass sie von Autofahrern besser wahrgenommen werden. Denn die dunkle Jahreszeit zusammen mit regnerischem Wetter führt auf den Straßen zu schlechten Sichtverhältnissen. Weil Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr besonders gefährdet sind, ist eine erhöhte Aufmerksamkeit seitens aller Verkehrsteilnehmer im Winterhalbjahr unerlässlich. Autofahrer sollten ab sofort besonders aufmerksam sein und mit einer Geschwindigkeit fahren, die an Sicht- und Witterungsverhältnisse angepasst ist, so die Kooperationspartner.

Hinzu kommt, dass oft das Missachten von Verkehrsregeln oder die persönliche Unaufmerksamkeit weitere Gründe für viele Verkehrsunfälle sind. Ziel der Aktion "Sehen und gesehen werden" auf dem Stresemannplatz ist es, präventiv alle Düsseldorfer und Gäste der Stadt über das richtige Verhalten sowie geeignete Vorkehrungen zur besseren Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu informieren. So wird etwa am konkreten Beispiel verdeutlicht, dass dunkel gekleidete Menschen für andere schlechter erkennbar sind. Wie ein Lasterfahrer aus seinem Führerhaus die Situation auf der Straße wahrnimmt, wird vor Ort interessierten Passanten gezeigt.
Ferner wird die Zukunftswerkstatt Düsseldorf Radstation mit einer mobilen Fahrradwerkstatt vor Ort sein. Kleinere Reparaturen - wie zum Beispiel an der Lichtanlage, deren Funktionsfähigkeit im Winterhalbjahr besonders wichtig ist, können kostenfrei vorgenommen werden.
Mit dabei sind auch die Verkehrskadetten. Sie verteilen Handzettel mit den wichtigsten Verhaltenstipps für Fahrzeugführer und Fußgänger. Aber auch "Ich bin Vorbild!"-Karten werden ins Spiel gebracht. Das Ziel, das die Kooperationspartner damit verfolgen, ist es, Erwachsene darauf aufmerksam zu machen, dass Kinder das Verhalten von Erwachsenen beobachten und von diesen lernen. So sollten Erwachsene die Straße nur bei Grün überqueren, nicht nur zur eigenen Sicherheit, sondern auch als Vorbild für Kinder, die ihr Verhalten beobachten und nachahmen.

Hier ein gutes Beispiel, wie Kleidung die Sichtbarkeit beeinflussen kann.
Die Kooperationspartner stehen für Fragen und Anregungen der Passanten zur Verfügung. Darüber hinaus werden im Umfeld des Stresemannplatzes festgestellte Verstöße und Fehlverhalten von Fußgängern, Radfahrern sowie Autofahrern konsequent durch Polizei und Ordnungsamt geahndet. Das städtische Maskottchen für Verkehrssicherheit, der Löwe "Lookie", wird die Aktion ebenfalls begleiten.


