Kreisverkehre
Kreisverkehre sind ein wichtiger Baustein moderner Verkehrsplanung und können eine gute Alternative zur herkömmlichen Gestaltung einer Kreuzung sein. Die Anwendbarkeit ergibt sich aus der Verkehrsbedeutung der angeschlossenen Straßen und aus dem städtebaulichen Umfeld.
Als allgemeine Vorteile für Kreisverkehre sind anzuführen:- hohe Verkehrssicherheit und aufgrund von größerer Kapazität eine geringe Wartezeit für die Verkehrsteilnehmer
- geringe Betriebs- und Unterhaltungskosten gegenüber Lichtsignalanlagen für die Stadt
- eine generell geschwindigkeitsreduzierende Wirkung
- Gestaltungsqualität
Vorhandene Kreisverkehre

Duisburger Landstraße / Bockumer Straße / Einbrunger Straße
Die früher signalgeregelte Kreuzung ist seit 2004 ein Kreisverkehr. Durch die zusätzliche Anbindung des P+R-Platzes und für eine bessere Umsteigebeziehung zwischen Bus und Stadtbahn wurde der Umbau des nunmehr fünfarmigen Knotenpunktes erforderlich.

Niederrheinstraße / An St.Swidbert / Kittelbachstraße
Früher mussten die Linienbusse am Klemensplatz wenden und enden. Durch den Ausbau des Klemensplatzes entfiel diese Möglichkeit. Mit dem Bau des Kreisverkehrs 2005 wurde für die Busse eine neue Umfahr- und Wendemöglichkeit mit angegliederten Wartepositionen als Endhaltestelle eingerichtet.

Niederrheinstraße / Lohausener Dorfstraße / Flughafenstraße
Die Lichtsignalanlage an diesem Knotenpunkt war erneuerungsbedürftig. Durch den Umbau in einen Kreisverkehr kann nun, ohne den Verkehrsfluss zu gefährden, auf eine Lichtsignalregelung verzichtet werden. Da die Fahrroute der Schwerlasttransporte bei Messeveranstaltungen wie Boot und DRUPA über die Niederrheinstraße führt, wurde 2008 beim Bau des Kreisverkehres auch die Befahrbarkeit für Schwerlasttransporte sichergestellt.

Kieshecker Weg / Lichtenbroicher Weg / Volkardeyer Weg
Aufgrund der Abstufung der Ortsdurchfahrt-Lichtenbroich von einer Kreisstraße zu einer Gemeindestraße, wurde der Knoten zur Geschwindigkeitsreduzierung in einen Kreisverkehrs umgebaut.
Mit dem Abbau der vorhandenen Lichtsignalanlage entfallen die anfallenden Unterhaltskosten. Zudem kann jetzt die vorhandene Querungshilfe (Fußgängerinsel) mit dem gewünschten Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) in Höhe des Matthiaskirchweges ergänzt werden.
Im Zuge dieser Umgestaltung wurden auch die Bushaltestellen für die Linien 729, 752, 754 und 776 mobilitätsbehindertengerecht ausgebaut

