Start für Demontage der Tuborine

Nächtliche Transporte, um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen
Nach erfolgreich abgeschlossener Arbeit bei der Herstellung der beiden Tunnel der Wehrhahn-Linie nimmt die Tunnelbohrmaschine "Tuborine" nun Abschied von Düsseldorf. Im Zielschacht am Wehrhahn wird das vordere, etwa zehn Meter lange Teil der insgesamt 65 Meter langen Maschine demontiert. Der Schildmantel ist bereits in mehrere Teile zerlegt und das mächtige Schneidrad, allein 115 Tonnen schwer, steht schon frei vor der Maschine im Zielschacht. Der hintere Teil, der so genannte Nachläufer, wird zum Corneliusplatz zurückgezogen und dann dort in der Startgrube auseinander gebaut. Alle Teile der Maschine werden anschließend zurück ins Herstellerwerk im badischen Schwanau transportiert.
Das mächtige Schneidrad ist bereits von der Tunnelbohrmaschine gelöst.
Die Demontage des vorderen Teils beginnt am Montag, 6. Februar, und soll bis zum 4. März abgeschlossen sein. Es wird in mehrere Großsegmente zerlegt, anschließend werden die Einzelteile nachts mit Hilfe eines Raupenkranes aus dem Schacht gehoben.
Während der vierwöchigen Demontage wird der Verkehr tagsüber auf der Straße "Am Wehrhahn" einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Linksabbiegemöglichkeit in die Wielandstraße entfällt. Jeweils nachts zwischen 21 Uhr und 6 Uhr wird der Wehrhahn zwischen Kölner- und Schützenstraße stadtauswärts für den Individualverkehr voll gesperrt. Eine lokale Umleitung wird eingerichtet. Der ÖPNV wird während der gesamten Zeit aufrecht erhalten.
Blick in die Zielgrube am Wehrhahn. Die Vorbereitungen zur endgültigen Demontage der Tuborine sind angelaufen.
Der Raupenkran wird vom 8. bis 10. Februar westlich des Zielschachtes aufgebaut. Aufgrund der engen Platzverhältnisse wird die Kölner Straße zwischen der Gerresheimer Straße und "Am Wehrhahn" am Donnerstag, 9. Februar, nur einspurig befahrbar sein. Deshalb ist das Rechtsabbiegen aus der Kölner Straße in die Straße "Am Wehrhahn" nicht möglich. Eine Umleitung ist über die Gerresheimer- und die Worringer Straße zum Wehrhahn ausgeschildert.
Der Raupenkran wird nach abgeschlossener Arbeit vom 24. bis 26. Februar abgebaut. Daher kann am Samstag, 25. Februar, aus der Kölner Straße nicht zum Wehrhahn abgebogen werden.
Aufgrund der unumgänglichen Beeinträchtigungen für den Verkehr werden die genannten Arbeiten nachts durchgeführt. Dabei kann es unter Umständen zu Lärmbelästigungen kommen. Dafür, sowie für unvermeidbare verkehrliche Behinderungen, bittet das Amt für Verkehrsmanagement um Verständnis. Die Belästigungen sollen auf ein Minimum beschränkt und die Bauarbeiten schnellstmöglich abgeschlossen werden. Die Anlieger wurden per Hauswurfsendung über die Arbeiten einschließlich der Ansprechpartner informiert.
(2. Februar 2012)


