Wie wird gebaut?

Die neue Wehrhahn-Linie setzt auch in puncto Bautechnik innovative Akzente. Damit alle Arbeiten an der rund 3,4 Kilometer langen Trasse reibungslos und schnell ablaufen, kommen nur modernste Techniken zum Einsatz. Das erklärte Ziel: Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich halten.
Aus diesem Grund hat sich die Stadt Düsseldorf beispielsweise für den Tunnelbau mit Schildvortrieb entschieden. Dies bedeutet: Weitgehend unbemerkt von der Außenwelt wird sich der mehr als neun Meter hohe und 50 Meter lange Schildbohrer ab 2010 in rund zehn Metern Tiefe unter der Stadt hindurchgraben. Der Großteil der neuen Trasse lässt sich mit diesem schonenden Verfahren bauen.
Darüber hinaus entstehen auch die neuen U-Bahnhöfe in Spezialbauweise, dem sogenannten "Düsseldorfer Deckel". Die ausgefeilte Deckelbauweise freut die Verkehrsteilnehmer und Anwohner, da Fahrbahnen nur für kurze Zeit geöffnet werden müssen.

Die Deckelbauweise
Die neuen U-Bahnhöfe entstehen größtenteils quasi "unter Tage", sodass an der Oberfläche schnell alles seinen gewohnten Gang gehen kann.
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Die Tunnelbohrmaschine
Rund 10 Meter (im Mittel) pro Tag arbeitet sich die Tunnelbohrmaschine unter der Stadt hindurch und schafft die neue Trasse.
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Leitungsverlegungen
Zur "Freimachung des Baufeldes" für die U-Bahn müssen zahlreiche unterirdische Versorgungsleitungen und Kanäle verlegt werden.
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Vereisung
Das Tunnelbauwerk Bahnhof Heinrich-Heine-Allee wird in rein bergmännischer Bauweise im Schutze eines Vereisungskörpers hergestellt.
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