Wohnen in Gemeinschaft - Was bedeutet das ?
Mit Blick auf das Alter denken viele Menschen darüber nach, wie sie später einmal wohnen und leben möchten. Das Verbleiben in der eigenen Wohnung oder der Umzug in eine Seniorenwohnung sind nicht mehr die einzigen Alternativen, die dabei eine Rolle spielen. Immer mehr Menschen werden aktiv, um neue Wege des Wohnens und Lebens im Alter zu finden. Im Vordergrund steht dabei der Wunsch,
- selbständig zu leben, aber nicht allein
- unabhängig zu sein und dennoch Verantwortung für andere zu übernehmen
- gemeinsam mit anderen aktiv zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen
- nicht "rundum" versorgt zu sein, sondern nur im Bedarfsfall.
Durch Wohnen in Gemeinschaft wird ein selbstbestimmtes und selbst organisiertes Gemeinschaftsleben angestrebt, dass über ein unverbindliches nachbarschaftliches Zusammenleben hinausgeht. Von der gegenseitigen Hilfe verspricht man sich nicht nur Sicherheit, sondern auch mehr Lebensqualität. Gemeinschaftliche Wohnprojekte als mögliche Wohnform für das Alter sind damit eine Antwort auf die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft.
Unter der Überschrift "Wohnen mit Verantwortung" haben Aktive aus den Düsseldorfer SeniorenNetzwerken mit Unterstützung des evangelischen Bildungswerkes Nordrhein Positionen zum Wohnen im Alter formuliert.
Diese Arbeit soll nun über eine "Wohnschule" fortgesetzt werden.
Wer über das Thema Wohnen in der zweiten Lebenshälfte nachdenkt, muss sich auch mit der Frage des Wohnumfeldes befassen. Im Zusammenhang mit den Prognosen der demografischen Entwicklung rückt immer mehr die Frage nach einer altersgerechten Gestaltung des Wohnquartiers in den Mittelpunkt. Hierzu gibt der Beitrag von Dr. Reinhold Knopp von der Fachhochschule Düsseldorf einen Überblick.

