Klimaschutzkonzept Düsseldorf 2025 verabschiedet

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu sein. Das bedeutet, pro Einwohner*in und Jahr dürfen maximal 2 Tonnen CO2 emittiert werden.

Das aktuelle Klimaschutzkonzept Düsseldorf 2025 zeigt hierzu zwei zeitlich gestaffelte Handlungspfade auf:

  1. konkrete Maßnahmenvorschläge mit einer kurz- bis mittelfristigen Realisierung bis 2025
  2. langfristige Handlungsoptionen, die einen groben Pfad bis zum Jahr 2050 aufzeigen. Dieser zweite Handlungspfad wird als „Masterplan 2050“ bezeichnet.

Das Handlungsprogramm 2025 mit konkreten Vorschlägen basiert auf 7 Strategiesäulen:

  • Energiesparendes Bauen und Sanieren in Wohngebäuden
  • Energieversorgung und -infrastruktur sowie erneuerbare Energien
  • Energieeffizienz bei Gewerbe, Handel, Dienstleistung
  • Bildung
  • Vorbild Konzern Stadt Düsseldorf
  • Klimafreundliche Mobilität und
  • Lebensstil und Konsum

Der Rat hat das Konzept am 19. Oktober 2017 beschlossen.

Bildungsprogramm Düsseldorfer Schulen

Das neue Bildungsprogramm "Für eine bessere Welt - Unterrichtsveranstaltungen und Aktionsangebote für Düsseldorfer Schulen, Schuljahr 2017/2018" ist veröffentlicht. Bereits zum neunten Mal läuft das Veranstaltungsprogramm des Umweltamtes für alle Düsseldorfer Schulen an. 112 Angebote zum Themenkomplex Nachhaltigkeit sind ein neuer Rekord. Veranstaltungen wie „Energie erleben und verstehen“, „Klimaexpedition“ oder „Aktion Lebenslauf“ finden in der Schule oder an außerschulischen Lernorten statt. Die Bildungsangebote lassen sich für den Unterricht, für Projektwochen oder auch die Gestaltung des Schullebens nutzen.

In allen Bildungsangeboten geht es um die grundsätzliche Frage, wie wir eine nachhaltige Entwicklung unserer (Welt-)Gesellschaft erreichen können. Ist es möglich, Ökologie, Ökonomie und Soziales in Einklang zu bringen, damit wir den nachfolgenden Generationen einen lebenswerten Planeten hinterlassen? Was kann der Einzelne tun - was kann nur gemeinsam bewältigt werden, um eine zukunftsfähige Gesellschaft zu gestalten? Die Bildungsangebote thematisieren konkrete Herausforderungen, z.B. Klima- und Ressourcenschutz, nachhaltigen und fairen Konsum oder gerechten Interessenausgleich in der Einen Welt. Sie orientieren sich an der Lebenswelt und den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler. Ziel der handlungsorientierten Bildungsangebote ist die Vermittlung von Kompetenzen, mit deren Hilfe die Schülerinnen und Schüler ihre persönliche und berufliche Zukunft meistern und sich an der Gestaltung unserer Gesellschaft beteiligen können.

Lastenrad Schicke Minna
Lastenrad Schicke Minna

Lastenräder für Düsseldorf

Lastenfahrräder können Autos ersetzen, selbst dann, wenn es viel zu transportieren gibt.

Bei Bedarf können in Düsseldorf Lastenräder kostenlos ausgeliehen werden:

SCHICKE MINNA, bei SCHICKE MÜTZE Talstraße 22-24, 40217 Düsseldorf

SCHICKE ULLA, beim Fahrrad Info Zentrum des ADFC, Siemensstr. 46, 40227 Düsseldorf

Die Lastenräder können bequem im Internet gebucht werden. Weitere Informationen und

Registrierung auf der Internetseite Freie Lastenräder für Düsseldorf.

Wie alle Fahrräder machen sie keinen Dreck, keinen Lärm und halten die Nutzer ganz nebenbei auch noch fit und gesund. Jedes Mal, wenn ein Auto stehen bleibt, weil jemand sich das Lastenrad kostenlos leiht, haben wir etwas für unsere Stadt erreicht.

Für die Lebensqualität in unserer Stadt.

Pfand-Mehrwegbecher
Pfand-Mehrwegbecher

Einweg-Becher vermeiden - Alternativen für Düsseldorf

Kaffee oder Tee für unterwegs gibt es inzwischen an jeder Ecke - oft angeboten in Bechern, die nach wenigen Minuten zu Abfall werden. Auch Softdrinks, Smoothies etc. werden aus Papp- oder Plastikbechern genossen.

Die Deutsche Umwelthilfe hat errechnet, dass in Deutschland stündlich 320.000 der Einwegbecher verbraucht werden, pro Jahr sind das fast drei Milliarden Stück. Für deren Herstellung werden zehntausende Tonnen Holz und Kunststoff sowie Milliarden Liter Wasser benötigt. Für die Produktion ist jährlich eine Energiemenge nötig, mit der man eine Kleinstadt versorgen könnte. Mehr Informationen

Die Verbraucherzentrale NRW ruft auf, Einweg-Becher zu vermeiden und informiert über Hintergründe und Alternativen. Mehr Informationen

Ein eigener Becher ist eine Möglichkeit Becher-Müll zu vermeiden eine andere sind Pfandsysteme, bei denen benutzte Becher zurück gegeben, gespült und wieder benutzt werden.

In Düsseldorf gibt es inzwischen zwei Anbieter von Pfand-Mehrwegbechern. Mehr Informationen des Umweltamtes zu Anbietern und teilnehmenden Filialen.

Marktschwärmer in Düsseldorf - hol Dir Deinen Regionalmarkt in die Nachbarschaft

Marktschwärmer ist eine innovative Plattform, die lokale Erzeuger guter Lebensmittel und Verbraucher online und offline miteinander verbindet.

Die Idee: Regionale Lebensmittel unterschiedlicher Erzeuger werden zu einem Termin an den vereinbarten Ort geliefert. Die Kunden holen ihre bestellten Waren dort ob. Diese Orte werden Schwärmerei genannt und jeweils von ein bis zwei Personen betreut.

Einfach online bestellen: Kaufe ein, wann Du willst und was Du willst: Obst und Gemüse, Käse, Fleisch, Brot, Getränke und noch viel mehr... Du bleibst immer flexibel, ohne Mitgliedsbeitrag oder Mindestumsatz.

Um die Ecke abholen: Du holst Deine Bestellung in der nächsten Schwärmerei ab.

Schwärme mit! Hol' Dir den Geschmack Deiner Region auf den Teller. Unterstütze nebenbei die Agrarwende hin zu mehr Regionalität und Fairness in der Landwirtschaft.

 

Die erste Schwärmerei in Düsseldorf ist eröffnet:

Schwärmerei auf dem Factory Campus, Erkrather Straße 401

die Verteilung ist immer dienstags von 17:30-19:30 Uhr.

 

Eine zweite Schwärmerei ist in Planung

 

Und wenn Du mehr tun willst: Jeder kann eine Schwärmerei eröffnen!

Die Nette Toilette

Als "Nette Toilette" werden Toiletten bezeichnet, die von Händlern oder Gastronomen kostenlos zur öffentlichen Nutzung angeboten werden.Eine Darstellung der Standorte, der Öffnungszeiten und ergänzende Hinweise über die Internetseite www.die-nette-toilette.de/wer-macht-bereits-mit.html oder die "Nette-Toilette-App" (Link zur App: app.die-nette-toilette.de) aufgerufen werden können.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf möchte das Konzept der "Netten Toilette" in weiteren Bereichen des Düsseldorfer Stadtgebietes etablieren und sucht dafür Händler und Gastronomen. Interessierte Händler und Gastronomen werden gebeten, sich an die für ihren Stadtteil zuständige Bezirksverwaltungsstelle zu wenden. Siehe Internetseite www.duesseldorf.de/bv/

Die Anbieter erhalten vom Amt für Gebäudemanagement eine monatliche Pauschale. Das Konzept wird in Kooperation mit den Bezirksverwaltungsstellen umgesetzt.

3. Nachhaltigkeitsbericht der Katholischen Grundschule Essener Straße

Die Katholische Grundschule Essener Straße stellte im Rahmen ihres Schulfests am 10. Juni 2017, ihren dritten Nachhaltigkeitsbericht unter dem Titel „Verantwortung als Aufgabe und Chance zur Entfaltung“ der Öffentlichkeit vor. Die schön gestaltete Broschüre zeigt eindrucksvoll, welchem Leitbild die Schulgemeinde sich verschrieben hat, wie die Schule Lehr- und Lernprozesse und das Schulleben organisiert, mit Eltern und außerschulischen Partnern zusammenwirkt und was zur Qualitätsverbesserung für die nächste Zukunft geplant ist.

Kurzfassung des Nachhaltigkeitsberichts 

ausführliche Webseite zum Bericht

Entstanden ist der Bericht mit Unterstützung des Düsseldorfer Netzwerks Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie des Umweltamts der Landeshauptstadt.

Fairer Handel schafft Perspektiven - aktive Global Player und Initiativen

 

Deutsche Bahn stellt im ICE und IC auf Fairtrade-zertifizierten Kaffee um

Die DB stellt Weichen für bewussten und nachhaltigen Konsum an Bord. Seit April 2017 wird in ICE und IC-Zügen der DB nur noch Fairtrade-zertifizierter Kaffee ausgeschenkt. Auch alle anderen Heißgetränke wurden auf fair gehandelte Rohstoffe umgestellt. Außerdem gibt es 20 Cent Preisnachlass für mitgebrachte Mehrwegbecher.

Damit verpflichtet sich die DB zu einem ethisch vertretbaren Handel und wird einer der größten gastronomischen Anbieter von fair gehandeltem Kaffee in Deutschland.

 

Bundesliga spielt mit fairen Bällen

Ab der Saison 2018/19 stellt Derbystar den offiziellen Spielball der Bundesliga und 2. Bundesliga.

Die Traditionsmarke steht nicht nur für höchste, von den Clubs und Spielern anerkannte Produktqualität, sondern nimmt auch seine soziale Verantwortung ernst. Derbystar stellt bei der Produktion der Bälle in Pakistan höchste Qualitätsansprüche und setzt auf faire Bedingungen für die Arbeiterinnen und Arbeiter. Die jährlich rund drei Millionen Bälle werden exklusiv bei Anwar Khawaja Industries (AKI) in Pakistan hergestellt - einem von Fairtrade zertifizierten Unternehmen. Die rund 7.500 Näher und ihre Familien profitieren seit 1996 auch von einem umfassenden Gesundheits- und Bildungsprogramm.

 

NIKOTINKINDER - Vergiftet mit Nikotin

Kinderarbeit kennen wir in vielen Branchen. Aber von der massiven Kinderarbeit auf Tabakplantagen und ihren verheerenden Folgen wird bisher wenig berichtet. hunderttausende Kinder bekommen beim Ernten und Verarbeiten von Tabak eine verheerende Nikotinvergiftung. Das Nikotin dringt bei Berührung mit den Pflanzen in die Haut ein - in der Hitze verstärkt Schweiß den Prozess.

Die Lobby-Aktion NIKOTINKINDER richtet sich an Jugendliche in Deutschland, die sich mit den Gleichaltrigen auf den Tabakfeldern solidarisieren können.

Wie in allen aktionsgestützten Bildungsprojekten verbindet "Aktion Weißes Friedensband e. V." aus Düsseldorf das Engagement für Kinderrechte in der Welt mit den Lerneffekten für die Kinder und Jugendlichen bei uns.

 

"Fairer Handel schafft Perspektiven" lautet das Thema der Fairen Woche in diesem Jahr. Vom 15. bis 29. September 2017 rücken die wirtschaftlichen Perspektiven für die Produzent*innen im Globalen Süden in den Mittelpunkt. Aktionsgruppen, Weltläden, Supermärkte, Schulen, Gemeinden, gastronomische Betriebe, gemeinnützige Organisationen und Privatpersonen sind eingeladen, sich mit Veranstaltungen an der Fairen Woche zu beteiligen.

Teamkapitänin Stadtradeln Lokale Agenda 21
Teamkapitänin Stadtradeln Lokale Agenda 21

Stadtradeln 2017 - 25 Mal rund um die Welt

Beim STADTRADELN 2017 in Düsseldorf haben gut 6.300 Radler*innen in 206 Teams rund 1 Million Kilometer erradelt - also etwa 25 mal die Erde umrundet.

Das Team der »Lokalen Agenda 21« liegt bei der Auswertung der geradelten Kilometer pro Person unter den ersten 30 Teams!

In diesem Jahr beginnt die »Tour de France« in Düsseldorf. Aus diesem Grund nahm die Landeshauptstadt bereits vom 28. Mai bis zum 17. Juni 2017 teil.

Das STADTRADELN ist eine Kampagne des Klima-Bündnis zur Fahrradförderung. Alle, die in der Landeshauptstadt Düsseldorf wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, können beim STADTRADELN mitmachen. In diesem Jahr ist es hier ein Teil des Rahmenprogramms zum Tour de France-Start (29. Juni bis 2. Juli). Der letzte Tag des Kilometersammelns ist für uns der Radaktivtag auf dem Unteren Rheinwerft (in diesem Jahr »Fête du Vélo«). An diesem Tag findet eine besondere Veranstaltung statt: »Radnacht« auf den 13 km der Zeitfahrstrecke der Tour.

Förderung von Umweltprojekten 2017

Das Programm der Landeshauptstadt Düsseldorf zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements im Umwelt- und Naturschutz sieht in diesem Jahr 29.000 Euro vor. Ab sofort können die Fördermittel für Umweltprojekte beim Umweltamt der Landeshauptstadt abgerufen werden.

Auch Bewerbungen und Vorschläge für den Umweltpreisträger 2017 werden dort entgegengenommen. "Mit dem Wettbewerb 'Vermeiden, verwerten, veredeln' möchte die Stadt aktuelle Themen in der Abfallvermeidung und -verwertung aufgreifen und vorbildliche Initiativen auf diesem Gebiet auszeichnen", erläutert Umweltdezernentin Helga Stulgies das diesjährige Motto des Umweltpreises.

One Game. One World - weltoffen, grenzenlos, gemeinsam

Zur Tischtennis Weltmeisterschaft in Düsseldorf vom 29. Mai bis 5. Juni 2017 haben der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) und Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen die Kampagne One Game. One World. ins Leben gerufen. Gemeinsam werben sie für mehr interkulturellen Austausch - eine Chancen für alle.

Lebensmittel essen statt wegwerfen - "Too Good To Go"

Das Dänische Food-Startup "Too Good To Go" ist ein hyperlokales öko-soziales Unternehmen, das gegründet wurde um Lebensmittelverschwendung zu minimieren. Der Ansatz bringt den Nutzern schon ab 2 Euro hervorragende Mahlzeiten, die sonst in der Tonne gelandet wären. Jeder kann mit der App übriggebliebenes Essen von Gaststätten, Cafés, Supermärkten und Bäckereien kaufen, sich in der Stunde vor Ladenschluss abholen und in einer umweltfreundlichen Verpackung aus Zuckerrohr mitnehmen.

Fühl Dich gut und iss noch besser!
Unser Auftrag: Essen retten, Geld sparen und die Welt verbessern. Wir wollen Essen wieder zu mehr Wertschätzung verhelfen, denn Essen ist die wichtigste Energiequelle, die Menschen haben – und die sollten wir nicht achtlos wegwerfen. Warum denn nicht? Die Emissionen von Treibhausgasen durch diese Verschwendung stehen an dritter Stelle aller Emissionen. Wenn wir nur die Hälfte des weggeworfenen Essens vor der Tonne retten, könnten wir die ganze Welt satt bekommen. Dieses Problem müsste nicht existieren – und wir werden unseren Beitrag zur Lösung leisten... so die Macher von to good to go.

Seit Januar 2017 hat das Unternehmen Niederlassungen in 9 verschiedenen Ländern. In weniger als einem jahr haben sie 900 Tonnen CO 2 eingespart und Hunderttausende Mahlzeiten vor der Tonne gerettet.

Partnerschaften für Demokratie in Düsseldorf

Demokratie leben! in Düsseldorf - Projektausschreibung im Rahmen der Partnerschaften für Demokratie in Düsseldorf

Bewerbungen im Rahmen des Aktions- und Initiativfonds der Partnerschaften für Demokratie in Düsseldorf-Oberbilk sind bis zum 15. März 2017 möglich. Gemeinnützige Vereine, Jugendfreizeiteinrichtungen sowie Schulen in Oberbilk können Anträge bei der Fach- und Koordinierungsstelle "Partnerschaften für Demokratie" in Düsseldorf stellen. Zur Förderung und Stärkung einer lebendigen, vielfältigen und demokratischen Zivilgesellschaft vor Ort wurde diese Stelle 2015 gegründet. Sie befindet sich in Trägerschaft des Düsseldorfer Wegweiser e. V. Auf dieser Seite gibt es auch weitere Informationen zum Projekt und zur Förderung.

Zum Bundesprogramm Partnerschaften für Demokratie - Stadt Düsseldorf.

 

 

Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2016

Das Bundeskabinett hat am 11. Januar 2017 die Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Sie orientiert sich an den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen und hat die globale Verantwortung stärker im Blick.

Nachhaltigkeit bedeutet: Nur so viel Holz schlagen, wie auch nachwachsen kann; vom Ertrag – und nicht von der Substanz leben. Mit Blick auf die Gesellschaft heißt das: Jede Generation muss ihre Aufgaben lösen und darf sie nicht den nachkommenden Generationen aufbürden.

Über Nachhaltigkeit entscheidet jeder selbst mit. Entscheidungen zur Nachhaltigkeit trifft, wer investiert, produziert und konsumiert. Dabei geht es nicht um eine Ethik des Verzichts. Vielmehr sind Phantasie, Kreativität und technisches Know-how gefragt, um umweltverträgliche und ressourcensparende Produktions- und Konsummuster voranzutreiben. Hierfür müssen alle, Beschäftigte und Unternehmen, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, den Strukturwandel aktiv gestalten.

Die Agenda 2030 - 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung
Die Agenda 2030 - 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

Ratsbeschluss: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten

Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat mit breiter Mehrheit am 17. November 2016 beschlossen, im Sinne der Agenda 2030 Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene zu gestalten.

Damit begrüßt der Stadtrat die von den Vereinten Nationen in 2015 verabschiedete  Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und die darin enthaltenen 17 Entwicklungsziele (mit 169 Unterzielen).

Nachhaltige Entwicklung wird in der Landeshauptstadt Düsseldorf als kommunale Querschnittsaufgabe verstanden, die alle Bereiche und Fachaufgaben der Verwaltung einschl. der Tochterunternehmen betrifft.

Bewährte Akteurinnen und Akteure wie die Lokale Agenda 21, das Eine Welt Forum, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger sollen in den Düsseldorfer Agenda-2030-Prozess eingebunden werden.

Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für die zukünftige Ausrichtung und Organisation der nachhaltigen Entwicklung in Düsseldorf auszuarbeiten und dem Rat zur Beschlussfassung vorzulegen.

Recyclingpapier in der Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung Düsseldorf wurde am 11. Oktober 2016 von der Initiative Pro Recyclingpapier als "Aufsteiger des Jahres" ausgezeichnet. Inzwischen werden 81 Prozent des verbrauchten Papiers als ressourcenschonendes Recyclingpapier beschafft.

Zum Pressetext

Die Stadt empfiehlt auch Firmen und Privatleuten, beim Einkauf von Papierprodukten verstärkt auf Recyclingpapier zu setzen.

Dies ist ebenfalls ein Ziel des Lokale Agenda Projektes Nachhaltige Verwendung von Papier in Büro und Haushalt.

Wandmalaktion Weltbaustelle Düsseldorf
Wandmalaktion Weltbaustelle Düsseldorf (Eine-Welt-Netz NRW)

Weltbaustelle Düsseldorf

Die Kampagne „Weltbaustellen NRW“ will die im September 2015 von den Vereinten Nationen beschlossene Agenda 2030 und die damit verbundenen Ziele für nachhaltige Entwicklung in die Öffentlichkeit zu tragen. Um auf die 17 Sustainable Development Goals aufmerksam zu machen, gestaltet das  Eine-Welt-Netz NRW mit (inter-) nationalen Künstler*innen in 16 Städten Hauswände.

Die Weltbaustelle Düsseldorf entstand als riesiges Wandbild am AWO Gebäude in Derendorf von den Künstlern Klaus Klinger gemeinsam mit seinem kubanischen Kollegen Isaac Linares Guerra aus Pinar del Rio.

... mit finanzieller Unterstützung des Eine-Welt-Beirates der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Radhauptnetz für Düsseldorf

„Ich bin überzeugt, dass das Fahrrad die Mobilität der Zukunft bedeutet. Denn es ist nicht nur schneller als das Auto, sondern auch ökologischer und braucht weniger Platz. Ein wichtiges Argument, gerade in einer wachsenden Stadt wie Düsseldorf", sagt OB Thomas Geisel, der die Landeshauptstadt zu einer fahrradfreundlichen Stadt ausbauen möchte – mit einem funktionierenden Radhauptnetz, das ein Bezirksnetz mit attraktiven Routen anbietet und Düsseldorf über Schnellwege auch mit benachbarten Kommunen verbindet. Fahrradstationen, eine zuverlässige Beschilderung und ein Navigationssystem gehören ebenfalls dazu.

Zur Förderung des Radverkehrs entwickelt die Landeshauptstadt Düsseldorf ein stadtweites Radhauptnetz mit einer Streckenlänge von über 300 Kilometern, bestehend aus rund 700 Einzelmaßnahmen.

Im Rahmen von Bürgerdialogen werden regelmäßig aktuelle Informationen zum Thema Radhauptnetz vermittelt. Bürgerinnen und Bürger erhalten die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit Fachleuten ihre Wünsche und Anregungen zu formulieren.

Um die Entwicklung des Radhauptnetzes zu unterstützen hatte sich unabhängig von der Fachgruppe Radverkehr bereits im November 2014 eine offene Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des VCD und des ADFC gebildet. Diese trifft sich mindestens alle zwei Monate. Weitere Interessenten sind herzlich willkommen.

20 Jahre LA21 und EWB
Oberbürgermeister Thomas Geisel und Umweltdezernentin Helga Stulgies eröffneten die Feierlichkeiten zu 20 Jahren Lokale Agenda und 20 Jahren Eine-Welt-Beirat.

20 Jahre Lokale Agenda 21 und Eine-Welt-Beirat

Durch die Lokale Agenda 21 und den Eine-Welt-Beirat ist die Stadt Düsseldorf seit 20 Jahren mit ihren Bürgern, Firmen, Verbänden und Initiativen vernetzt. Alle Aktiven verfolgen gemeinsam das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung der Stadt. Dazu gehört der Einsatz für eine intakte Umwelt, die Achtung von Menschenrechten und wirtschaftlich tragfähige Ideen, die die Stadt zukunftsfähig machen. Oberbürgermeister Thomas Geisel hat bei einer Jubiläumsfeier am Freitag, 16. September 2016, im Stadtmuseum allen Aktiven für ihr Engagement gedankt.

"In den letzten 20 Jahren haben Sie zu ganz unterschiedlichen Aspekten der Nachhaltigkeit Projekte erdacht, konzipiert und realisiert. Diese zeigen, wie vielfältig gelebte Nachhaltigkeit ist. Getreu dem Motto der Lokalen Agenda 21 'global denken - lokal handeln' haben Sie aus Ideen gelebte Wirklichkeit entstehen lassen und unsere Stadt lebenswerter gemacht. Ihre Vielfalt macht die Lokale Agenda und die lokale Eine-Welt-Arbeit stark. Ich hoffe, dass Sie dies auch in Zukunft tun werden, auf die Unterstützung durch die Stadt Düsseldorf können Sie weiter bauen", betonte der Oberbürgermeister.

Zum Pressetext

Die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Landesregierung hat im Juni 2016 die erste Nachhaltigkeitsstrategie für NRW beschlossen. Sie verpflichtet sich damit als erstes Bundesland, die globalen Nachhaltigkeitsziele des New Yorker UN-Gipfels von September 2015 umzusetzen und hat dazu ein Ziel- und Indikatorensystem für zentrale Handlungsfelder festgelegt.

„Wir übernehmen Verantwortung für ein starkes NRW, und wollen auf dem Weg zu einem nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Land eine neue Stufe der Konkretisierung erreichen“, sagte Umweltminister Johannes Remmel. „Nachhaltigkeit bedeutet die Verbindung von sozialer Gerechtigkeit und ökonomischer Vernunft mit ökologischer Verantwortung. Deshalb setzt sich die Landesregierung für gute Arbeit, für ambitionierte Umweltstandards und für einen nachhaltigen Industriestandort ein. Die neue Nachhaltigkeitsstrategie soll die Basis dafür legen.“

Jede und jeder einzelne kann zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen: Durch verantwortungsbewussten, umsichtigen Konsum und die Nutzung von nachhaltigen Fortbewegungsmitteln. Viele Initiativen und Beratungsstellen bieten dazu hilfreiche Anregungen. Wir haben ein paar nützliche Links zusammengestellt: Nachhaltiger Konsum: heute handeln, besser leben.

BnE-Tagung - Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das Düsseldorfer Netzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung veranstaltet eine Tagung mit dem Thema "Zukunft gestalten lernen - Bildung für nachhaltige Entwicklung in Theorie und Praxis". Die Veranstaltung besteht aus einem

Empfang am 20. September 2016 im Ratssaal und einer

Fachtagung am 28. September 2016

Neustart-Prozess Lokale Agenda 21

Die Lokale Agenda plant, fast 20 Jahre nach ihrer Gründung, den entstandenen Prozess kritisch zu beleuchten und fit für die Zukunft zu machen.

In der aktuellen Diskussion, die maßgeblich durch die Herbsttagung im vergangenen Jahr angestoßen wurde, sind geeignete Strukturen, Themen und Akteursgruppen im Fokus.

Nach ausführlicher Diskussion wurde beschlossen:

Der Agenda Beirat wünscht eine breit angelegte Diskussion über die Zukunft der Lokalen Agenda in Düsseldorf. Die Verwaltung wird gebeten, eine Interessenanalyse mit Auswertung sowie die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zu beauftragen. Diese Ergebnisse werden dem Agenda Beirat vorgestellt und diskutiert. Es wird möglicherweise ein politischer Beschluss über die künftige Agenda Arbeit und deren Rahmenbedingungen angestrebt. Daran anschließende Veranstaltungen zur Vorstellung und Konkretisierung der neuen Arbeitsweisen und Themen, sollen in Abhängigkeit von den Ergebnissen, gemeinsam in einer Planungsgruppe (bestehend aus Bürgerschaft, Verwaltung und Politik) vorbereitet werden.

Tauschen ohne Geld - Tauschringe in Düsseldorf

Tauschringe bieten ihre Vermittlung nun auch über das Internet an. Ob selbst gekochte Marmelade, eine Stunde Baby-Sitten, Hilfe am Computer oder das Ausleihen eines Beamers - alles kann ohne Geld gegeneinander getauscht werden. Die Mitglieder bieten an, was sie gut können, (zeitweise) entbehren wollen oder gerne machen. In der Regel gilt die aufgewendete Zeit als Basis für die Berechnung.

In Düsseldorf gibt es gleich zwei aktive Tauschringe:
"Gib und Nimm Düsseldorf", seit Sommer 2015 Mitglied in der Lokalen Agenda 21 Düsseldorf, sowie den "Tauschring Düsseldorf und Umgebung" , der größere der beiden.

Mehr Informationen unter
www.tauschen-ohne-geld.de

Düsselgrün

... ist eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, die sich lose zusammengeschlossen hat, um einen offenen Gemeinschaftsgarten für Düsseldorf zu gestalten. Seit 2012 wird auf einer ehemaligen Brache an der Haifastraße in mobilen Hochbeeten gegärtnert. Sollte das Grundstück irgendwann bebaut werden, kann so eine neue Fläche bezogen werden.

Düsselgrün will mit dem urbanen Gärtnern altes Wissen wieder erlernen und teilen, Aufmerksamkeit schaffen für die regionale und saisonale Produktion von Gemüse und über Fragen von Nachhaltigkeit und Ökologie nachdenken.

Mehr Infos, Termine und Kontakte unter: www.duesselgruen.de

Der Nachhaltige Warenkorb - jetzt auch bei Twitter und Facebook

Konsumalternativen und Tipps für alle, die nachhaltig leben möchten, gibt es jetzt auch bei Facebook und Twitter .
"Nachhaltig konsumieren ist heute schon möglich", so lautet die Botschaft des Nachhaltigen Warenkorbs des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Das Angebot zeigt nachhaltige Konsumalternativen auf und liefert Faustregeln für konkrete Konsumentscheidungen. Es umfasst aktuell 16 Themenbereiche.
Der Nachhaltige Warenkorb informiert unter anderem zu Lebensmitteln, Reisen und Mobilität, Wohnen und Bauen, Haushalt und Elektronik, Mode und Kosmetik. Er umfasst außerdem unabhängige Bewertungen von Siegeln und Produktkennzeichnungen und stellt grundsätzliche Fragen zu nachhaltigem Konsum. Das Angebot wird laufend aktualisiert.
Einmal "Fan" oder "Follower" geworden, erhalten Sie regelmäßig einen einfach umsetzbaren Tipp der Woche, Links zu aktuellen Artikeln und Hintergrundbeiträgen zu nachhaltigem Konsum, überraschende Zahlen zum Thema.

Neues "fairhaus" in Gerresheim eröffnet

Das inzwischen achte fairhaus der Diakonie-Tochter renatec hat in Gerresheim eröffnet. An der Benderstraße 38 gibt es nun günstig Kleidung, Möbel, Spielzeug und Haushaltsgeräte.
Neben gespendeter Scondhand-Ware wird auch Neues angeboten, zum Beispiel aus Restposten.
Ganz neu im Sortiment eines fairhauses gibt es in Gerresheim modische Accessoires, die aus gebrauchten und abgenutzten Dingen kreativ neu gestaltet werden. Gemeinsam mit dem Atelier und Laden "Planet Upcycling" wird aus aussortierter Ware einfach neue gemacht.
Die fairhäuser sind im Jahr 2000 als Agenda-Projekt 3 in Düsseldorf gestartet. Dort finden Menschen mit Behinderungen einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz und Kunden ein günstiges, umweltfreundliches Angebot.

BUY GOOD STUFF

BUY GOOD STUFF” ist Düsseldorfs erster fairer Fashion Guide.

Der alternative Einkaufsführer entstand als Semesterprojekt des Studiengangs „Mode- und Designmanagement“ und des Ausbildungsgangs „Modejournalismus/Medienkommunikation“ an der AMD Akademie Mode & Design in Düsseldorf. Das Projekt wurde finanziell gefördert von Engagement Global e.V. und der Lokalen Agenda 21 der Landeshauptstadt Düsseldorf. Letztere unterstützte das Projekt als Kooperationspartnerin.

Der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel übernahm die Schirmherrschaft.