Titel Bildungsprogramm BNE
Titel Bildungsprogramm BNE 2018/2019

Bildungsprogramm Düsseldorfer Schulen

Das neue Bildungsprogramm "Aktiv für eine bessere Welt" - bietet bereits zum zehnten Mal für alle Düsseldorfer Schulen Bildung für nachhaltige Entwicklung an. Das Angebot des Umweltamtes, Netzwerk Bildung, umfasst in diesem Schuljahr 124 Angebote zum Themenkomplex Nachhaltigkeit Veranstaltungen wie „Nisthilfen für Insekten“, „PlanetPlastic“ oder „Palmöl eine nachhaltige Ressource?“. Die Bildungsangebote lassen sich für den Unterricht, für Projektwochen oder auch die Gestaltung des Schullebens nutzen.

In allen Bildungsangeboten geht es um die grundsätzliche Frage, wie wir eine nachhaltige Entwicklung unserer (Welt-)Gesellschaft erreichen können. Ist es möglich, Ökologie, Ökonomie und Soziales in Einklang zu bringen, damit wir den nachfolgenden Generationen einen lebenswerten Planeten hinterlassen? Was kann der Einzelne tun - was kann nur gemeinsam bewältigt werden, um eine zukunftsfähige Gesellschaft zu gestalten? Die Bildungsangebote thematisieren konkrete Herausforderungen, z.B. Klima- und Ressourcenschutz, nachhaltigen und fairen Konsum oder gerechten Interessenausgleich in der Einen Welt. Sie orientieren sich an der Lebenswelt und den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler. Ziel der handlungsorientierten Bildungsangebote ist die Vermittlung von Kompetenzen, mit deren Hilfe die Schülerinnen und Schüler ihre persönliche und berufliche Zukunft meistern und sich an der Gestaltung unserer Gesellschaft beteiligen können.

Logo Projekt Faire Moschee
Logo Projekt Faire Moschee

Projekt Faire Moschee

Moscheen fairändern heißt,

  • in Moscheegemeinden das Bewusstsein zu wecken und zu stärken für Themen der Einen Welt. Islamische Zugänge zu schaffen und diese Diskurse in die Gemeinden zu tragen,
  • sich für ein faires Miteinander auf allen Ebenen einzusetzen (Umwelt, Konsum, Soziales) und öffentlich dafür einzutreten,
  • Netzwerke zu bilden, um gemeinsam aktiv zu werden für die Bewahrung der Schöpfung.

Das Projekt ist Anfang 2018 in Düsseldorf gestartet in Kooperation des FSI - Forum für soziale Innovation mit dem Umweltamt, Lokale Agenda, dem Eine-Welt-Beirat und dem KDDM – Kreis der Düsseldorfer Muslime.

Neugierig geworden?

Logo Refill Station
Logo Refill Station - kostenfrei Trinkwasser

Refill

Plastikmüll vermeiden | Leitungswasser trinken | Wasserflasche auffüllen

Das Konzept von Refill ist simpel und einfach.
Läden mit dem Refill Aufkleber am Fenster oder der Tür füllen kostenfrei Leitungswasser in mitgebrachte Wasserflaschen. Vorbild für das Projekt ist Refill Bristol wo das Projekt schon seit 2015 erfolgreich läuft. Im März 2017 in Hamburg gestartet ist Refill inzwischen zu einer deutschlandweiten Bewegung geworden!

Durch ehrenamtliches Engagement und die Bereitschaft von Geschäften ist Refill nun auch in Düsseldorf präsent ... um dem Plastikwahnsinn ein Ende zu bereiten und auf die Verschmutzung durch Plastikmüll hinzuweisen.

Die teilnehmenden Stellen und weitere Informationen finden Sie über den folgenden Link.

Logo Fachforum Agenda 21 Global - Lokal
Logo Fachforum Agenda 21: Global - Lokal

Agenda Fachforum

Das Fachforum "Lebensraum Stadt" setzt sich für das nachhaltige Leben im Lebensraum Stadt ein. Nachhaltige Entwicklungen im Bereich von Umwelt, Sozialem und Wirtschaft sind die Themen, mit denen sich das Fachforum auseinandersetzt.

Informationen zur Arbeit des Fachforums, zu Projekten und Aktionen sind auf dereigenen Internetseite dargestellt.

Interessierte sind herzlich eingeladen mit zu machen.

Das Fachforum ist über seine Sprecher im Agenda Beirat vertreten und so direkt in den Agenda-Prozess eingebunden.

Mehr Informationen zur Struktur der Lokalen Agenda

Nachhaltigen Konsum - "einfach machen!"

 

Wie kann ich mein Leben in Düsseldorf nachhaltiger gestalten?

Wie kann ich beitragen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren? Wo finde ich Lebensmittel aus der Region? Wo finde ich ein vegetarisches oder veganes Café, wo werden fairtrade-Produkte angeboten? Wo gibt es Hilfe zum Reparieren von Haushaltsgeräten? Wo werden Dinge weiter genutzt, getauscht, verschenkt? Wo finde ich Gleichgesinnte zum Gärtnern?

Hier finden Sie eine Sammlung von nachhaltigen Orten, Projekten und Läden in Düsseldorf.

Logo Fairtrade Town
Logo Fairtrade Town

Fairtrade Town Düsseldorf

Düsseldorf trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade Town.

Diese Auszeichnung von Fairtrade bestätigt, dass fair gehandelte Produkte zum Alltag in Düsseldorf gehören, beim privaten Einkauf, in der Verwaltung, in Kitas, Schulen, Hochschulen, in Gemeinden und bei vielen Aktionen.

In der Steuerungsgruppe Fairtrade Town arbeitet die Stadt gemeinsam mit der Lokalen Agenda, dem Handelsverband, der Verbraucherzentrale, Engagement-Global gGmbH, dem FSI (Projekt Faire Moschee), dem AStA der Heinrich-Heine-Universität und Schokofair (Montessori-Haupt- & Gesamtschule Düsseldorf).

Wer mitmachen möchte findet weitere Informationen unter:

Fairtrade-Stadtplan - wo kann ich Fairtrade-Produkte kaufen?  (s. Plan am Ende der Seite)

Faires Frühstück - organisieren, informieren, finanzieren | PDF-Datei 1050 KB

Düsseldorfer Fairtrade-Schulen und Universitäten (s. Plan am Ende der Seite)

Libelle_Titel Jan 2018
Titelbild Libelle Januar 2018

Libelle nimmt Nachhaltigkeit unter die Lupe

Ein neues Jahr beginnt und liegt voller Möglichkeiten vor uns. Wohin soll es gehen? Die Libelle nimmt dieses Jahr das Thema Nachhaltigkeit verstärkt in den Blick.

Was tut sich in der Stadt, worüber können wir berichten, wer hat gute Ideen und was können wir selbst beisteuern? Unser Fokus liegt dabei auf den machbaren kleinen Schritten – für eine nachhaltige Zukunft für uns alle.
... z. B. plastikfrei leben...

Die Libelle ist ein Düsseldorfer Magazin für Stadt..Kultur..Familie und erscheint monatlich.

Das gedruckte Heft wird an über 1000 Stellen in Düsseldorf und Umgebung ausgelegt und kann abonniert werden. Die letzten vier Ausgaben stehen online. Ergänzt wird das Angebot um einen wöchentlichen Newsletter.

Klimaanpassungskonzept für Düsseldorf

Der Klimawandel und seine Folgen sind bereits heute in Düsseldorf spürbar. Die Stadt muss sich darauf einstellen, dass in der Zukunft intensivere Hitzeperioden, längere Trockenphasen sowie häufigere Extremwetterereignisse wie z. B. Starkregen auf sie zukommen werden.

Klimaschutz und Klimaanpassung gehen dabei Hand in Hand. Während beim Klimaschutz das Ausmaß der künftigen klimatischen Veränderungen begrenzt werden soll, ermöglicht die Klimaanpassung auf künftig dennoch eintretende klimatische Veränderungen möglichst flexibel zu reagieren.

Durch die frühzeitige, umfassende Berücksichtigung klimatischer Veränderungen sollen die hohe Lebensqualität, die Standortattraktivität, die Wettbewerbsfähigkeit langfristig gesichert und ein besserer Schutz der Bürger*innen bei Extremwetterereignissen erreicht werden. Hierfür wurden Schlüsselmaßnahmen entwickelt, deren Umsetzung verwaltungsweit erfolgt.

Der Rat hat das Konzept am 14. Dezember 2017 beschlossen.

Klimaschutzkonzept Düsseldorf 2025 verabschiedet

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu sein. Das bedeutet, pro Einwohner*in und Jahr dürfen maximal 2 Tonnen CO2 emittiert werden.

Das aktuelle Klimaschutzkonzept Düsseldorf 2025 zeigt hierzu zwei zeitlich gestaffelte Handlungspfade auf:

  1. konkrete Maßnahmenvorschläge mit einer kurz- bis mittelfristigen Realisierung bis 2025
  2. langfristige Handlungsoptionen, die einen groben Pfad bis zum Jahr 2050 aufzeigen. Dieser zweite Handlungspfad wird als „Masterplan 2050“ bezeichnet.

Das Handlungsprogramm 2025 mit konkreten Vorschlägen basiert auf 7 Strategiesäulen:

  • Energiesparendes Bauen und Sanieren in Wohngebäuden
  • Energieversorgung und -infrastruktur sowie erneuerbare Energien
  • Energieeffizienz bei Gewerbe, Handel, Dienstleistung
  • Bildung
  • Vorbild Konzern Stadt Düsseldorf
  • Klimafreundliche Mobilität und
  • Lebensstil und Konsum

Der Rat hat das Konzept am 19. Oktober 2017 beschlossen.

Lastenrad Schicke Minna
Lastenrad Schicke Minna

Lastenräder für Düsseldorf

Lastenfahrräder können Autos ersetzen, selbst dann, wenn es viel zu transportieren gibt.

Bei Bedarf können in Düsseldorf Lastenräder kostenlos ausgeliehen werden:

SCHICKE MINNA, bei SCHICKE MÜTZE Talstraße 22-24, 40217 Düsseldorf

SCHICKE ULLA, beim Fahrrad Info Zentrum des ADFC, Siemensstr. 46, 40227 Düsseldorf

Die Lastenräder können bequem im Internet gebucht werden. Weitere Informationen und

Registrierung auf der Internetseite Freie Lastenräder für Düsseldorf.

Wie alle Fahrräder machen sie keinen Dreck, keinen Lärm und halten die Nutzer ganz nebenbei auch noch fit und gesund. Jedes Mal, wenn ein Auto stehen bleibt, weil jemand sich das Lastenrad kostenlos leiht, haben wir etwas für unsere Stadt erreicht.

Für die Lebensqualität in unserer Stadt.

Pfand-Mehrwegbecher
Pfand-Mehrwegbecher

Einweg-Becher vermeiden - Alternativen für Düsseldorf

Kaffee oder Tee für unterwegs gibt es inzwischen an jeder Ecke - oft angeboten in Bechern, die nach wenigen Minuten zu Abfall werden. Auch Softdrinks, Smoothies etc. werden aus Papp- oder Plastikbechern genossen.

Die Deutsche Umwelthilfe hat errechnet, dass in Deutschland stündlich 320.000 der Einwegbecher verbraucht werden, pro Jahr sind das fast drei Milliarden Stück. Für deren Herstellung werden zehntausende Tonnen Holz und Kunststoff sowie Milliarden Liter Wasser benötigt. Für die Produktion ist jährlich eine Energiemenge nötig, mit der man eine Kleinstadt versorgen könnte. Mehr Informationen

Die Verbraucherzentrale NRW ruft auf, Einweg-Becher zu vermeiden und informiert über Hintergründe und Alternativen. Mehr Informationen

Ein eigener Becher ist eine Möglichkeit Becher-Müll zu vermeiden eine andere sind Pfandsysteme, bei denen benutzte Becher zurück gegeben, gespült und wieder benutzt werden.

In Düsseldorf gibt es inzwischen zwei Anbieter von Pfand-Mehrwegbechern. Mehr Informationen des Umweltamtes zu Anbietern und teilnehmenden Filialen.

Marktschwärmer in Düsseldorf - hol Dir Deinen Regionalmarkt in die Nachbarschaft

Marktschwärmer ist eine innovative Plattform, die lokale Erzeuger guter Lebensmittel und Verbraucher online und offline miteinander verbindet.

Die Idee: Regionale Lebensmittel unterschiedlicher Erzeuger werden zu einem Termin an den vereinbarten Ort geliefert. Die Kunden holen ihre bestellten Waren dort ob. Diese Orte werden Schwärmerei genannt und jeweils von ein bis zwei Personen betreut.

Einfach online bestellen: Kaufe ein, wann Du willst und was Du willst: Obst und Gemüse, Käse, Fleisch, Brot, Getränke und noch viel mehr... Du bleibst immer flexibel, ohne Mitgliedsbeitrag oder Mindestumsatz.

Um die Ecke abholen: Du holst Deine Bestellung in der nächsten Schwärmerei ab.

Schwärme mit! Hol' Dir den Geschmack Deiner Region auf den Teller. Unterstütze nebenbei die Agrarwende hin zu mehr Regionalität und Fairness in der Landwirtschaft.

 

Die ersten Schwärmereien in Düsseldorf sind eröffnet:

Schwärmerei auf dem Factory Campus, Erkrather Straße 401, Verteilung: dienstags von 17:30-19:30 Uhr.

Schwärmerei Super(7000) GmbH, Rather Straße 25, Verteilung: mittwochs 17 - 19 Uhr.

Die Nette Toilette

Als "Nette Toilette" werden Toiletten bezeichnet, die von Händlern oder Gastronomen kostenlos zur öffentlichen Nutzung angeboten werden.Eine Darstellung der Standorte, der Öffnungszeiten und ergänzende Hinweise über die Internetseite www.die-nette-toilette.de/wer-macht-bereits-mit.html oder die "Nette-Toilette-App" (Link zur App: app.die-nette-toilette.de) aufgerufen werden können.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf möchte das Konzept der "Netten Toilette" in weiteren Bereichen des Düsseldorfer Stadtgebietes etablieren und sucht dafür Händler und Gastronomen. Interessierte Händler und Gastronomen werden gebeten, sich an die für ihren Stadtteil zuständige Bezirksverwaltungsstelle zu wenden. Siehe Internetseite www.duesseldorf.de/bv/

Die Anbieter erhalten vom Amt für Gebäudemanagement eine monatliche Pauschale. Das Konzept wird in Kooperation mit den Bezirksverwaltungsstellen umgesetzt.

3. Nachhaltigkeitsbericht der Katholischen Grundschule Essener Straße

Die Katholische Grundschule Essener Straße stellte im Rahmen ihres Schulfests am 10. Juni 2017, ihren dritten Nachhaltigkeitsbericht unter dem Titel „Verantwortung als Aufgabe und Chance zur Entfaltung“ der Öffentlichkeit vor. Die schön gestaltete Broschüre zeigt eindrucksvoll, welchem Leitbild die Schulgemeinde sich verschrieben hat, wie die Schule Lehr- und Lernprozesse und das Schulleben organisiert, mit Eltern und außerschulischen Partnern zusammenwirkt und was zur Qualitätsverbesserung für die nächste Zukunft geplant ist.

Kurzfassung des Nachhaltigkeitsberichts 

ausführliche Webseite zum Bericht

Entstanden ist der Bericht mit Unterstützung des Düsseldorfer Netzwerks Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie des Umweltamts der Landeshauptstadt.

Fairer Handel schafft Perspektiven - aktive Global Player und Initiativen

 

Deutsche Bahn stellt im ICE und IC auf Fairtrade-zertifizierten Kaffee um

Die DB stellt Weichen für bewussten und nachhaltigen Konsum an Bord. Seit April 2017 wird in ICE und IC-Zügen der DB nur noch Fairtrade-zertifizierter Kaffee ausgeschenkt. Auch alle anderen Heißgetränke wurden auf fair gehandelte Rohstoffe umgestellt. Außerdem gibt es 20 Cent Preisnachlass für mitgebrachte Mehrwegbecher.

Damit verpflichtet sich die DB zu einem ethisch vertretbaren Handel und wird einer der größten gastronomischen Anbieter von fair gehandeltem Kaffee in Deutschland.

 

Bundesliga spielt mit fairen Bällen

Ab der Saison 2018/19 stellt Derbystar den offiziellen Spielball der Bundesliga und 2. Bundesliga.

Die Traditionsmarke steht nicht nur für höchste, von den Clubs und Spielern anerkannte Produktqualität, sondern nimmt auch seine soziale Verantwortung ernst. Derbystar stellt bei der Produktion der Bälle in Pakistan höchste Qualitätsansprüche und setzt auf faire Bedingungen für die Arbeiterinnen und Arbeiter. Die jährlich rund drei Millionen Bälle werden exklusiv bei Anwar Khawaja Industries (AKI) in Pakistan hergestellt - einem von Fairtrade zertifizierten Unternehmen. Die rund 7.500 Näher und ihre Familien profitieren seit 1996 auch von einem umfassenden Gesundheits- und Bildungsprogramm.

 

NIKOTINKINDER - Vergiftet mit Nikotin

Kinderarbeit kennen wir in vielen Branchen. Aber von der massiven Kinderarbeit auf Tabakplantagen und ihren verheerenden Folgen wird bisher wenig berichtet. hunderttausende Kinder bekommen beim Ernten und Verarbeiten von Tabak eine verheerende Nikotinvergiftung. Das Nikotin dringt bei Berührung mit den Pflanzen in die Haut ein - in der Hitze verstärkt Schweiß den Prozess.

Die Lobby-Aktion NIKOTINKINDER richtet sich an Jugendliche in Deutschland, die sich mit den Gleichaltrigen auf den Tabakfeldern solidarisieren können.

Wie in allen aktionsgestützten Bildungsprojekten verbindet "Aktion Weißes Friedensband e. V." aus Düsseldorf das Engagement für Kinderrechte in der Welt mit den Lerneffekten für die Kinder und Jugendlichen bei uns.

 

"Fairer Handel schafft Perspektiven" lautet das Thema der Fairen Woche in diesem Jahr. Vom 15. bis 29. September 2017 rücken die wirtschaftlichen Perspektiven für die Produzent*innen im Globalen Süden in den Mittelpunkt. Aktionsgruppen, Weltläden, Supermärkte, Schulen, Gemeinden, gastronomische Betriebe, gemeinnützige Organisationen und Privatpersonen sind eingeladen, sich mit Veranstaltungen an der Fairen Woche zu beteiligen.

One Game. One World - weltoffen, grenzenlos, gemeinsam

Zur Tischtennis Weltmeisterschaft in Düsseldorf vom 29. Mai bis 5. Juni 2017 haben der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) und Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen die Kampagne One Game. One World. ins Leben gerufen. Gemeinsam werben sie für mehr interkulturellen Austausch - eine Chancen für alle.

Lebensmittel essen statt wegwerfen - "Too Good To Go"

Das Dänische Food-Startup "Too Good To Go" ist ein hyperlokales öko-soziales Unternehmen, das gegründet wurde um Lebensmittelverschwendung zu minimieren. Der Ansatz bringt den Nutzern schon ab 2 Euro hervorragende Mahlzeiten, die sonst in der Tonne gelandet wären. Jeder kann mit der App übriggebliebenes Essen von Gaststätten, Cafés, Supermärkten und Bäckereien kaufen, sich in der Stunde vor Ladenschluss abholen und in einer umweltfreundlichen Verpackung aus Zuckerrohr mitnehmen.

Fühl Dich gut und iss noch besser!
Unser Auftrag: Essen retten, Geld sparen und die Welt verbessern. Wir wollen Essen wieder zu mehr Wertschätzung verhelfen, denn Essen ist die wichtigste Energiequelle, die Menschen haben – und die sollten wir nicht achtlos wegwerfen. Warum denn nicht? Die Emissionen von Treibhausgasen durch diese Verschwendung stehen an dritter Stelle aller Emissionen. Wenn wir nur die Hälfte des weggeworfenen Essens vor der Tonne retten, könnten wir die ganze Welt satt bekommen. Dieses Problem müsste nicht existieren – und wir werden unseren Beitrag zur Lösung leisten... so die Macher von to good to go.

Seit Januar 2017 hat das Unternehmen Niederlassungen in 9 verschiedenen Ländern. In weniger als einem jahr haben sie 900 Tonnen CO 2 eingespart und Hunderttausende Mahlzeiten vor der Tonne gerettet.

Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2016

Das Bundeskabinett hat am 11. Januar 2017 die Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Sie orientiert sich an den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen und hat die globale Verantwortung stärker im Blick.

Nachhaltigkeit bedeutet: Nur so viel Holz schlagen, wie auch nachwachsen kann; vom Ertrag – und nicht von der Substanz leben. Mit Blick auf die Gesellschaft heißt das: Jede Generation muss ihre Aufgaben lösen und darf sie nicht den nachkommenden Generationen aufbürden.

Über Nachhaltigkeit entscheidet jeder selbst mit. Entscheidungen zur Nachhaltigkeit trifft, wer investiert, produziert und konsumiert. Dabei geht es nicht um eine Ethik des Verzichts. Vielmehr sind Phantasie, Kreativität und technisches Know-how gefragt, um umweltverträgliche und ressourcensparende Produktions- und Konsummuster voranzutreiben. Hierfür müssen alle, Beschäftigte und Unternehmen, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, den Strukturwandel aktiv gestalten.

Die Agenda 2030 - 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung
Die Agenda 2030 - 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

Ratsbeschluss: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten

Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat mit breiter Mehrheit am 17. November 2016 beschlossen, im Sinne der Agenda 2030 Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene zu gestalten.

Damit begrüßt der Stadtrat die von den Vereinten Nationen in 2015 verabschiedete  Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (pdf 285 KB, extern) und die darin enthaltenen 17 Entwicklungsziele (mit 169 Unterzielen).

Nachhaltige Entwicklung wird in der Landeshauptstadt Düsseldorf als kommunale Querschnittsaufgabe verstanden, die alle Bereiche und Fachaufgaben der Verwaltung einschl. der Tochterunternehmen betrifft.

Bewährte Akteurinnen und Akteure wie die Lokale Agenda 21, das Eine Welt Forum, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger sollen in den Düsseldorfer Agenda-2030-Prozess eingebunden werden.

Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für die zukünftige Ausrichtung und Organisation der nachhaltigen Entwicklung in Düsseldorf auszuarbeiten und dem Rat zur Beschlussfassung vorzulegen.

Recyclingpapier in der Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung Düsseldorf wurde am 11. Oktober 2016 von der Initiative Pro Recyclingpapier als "Aufsteiger des Jahres" ausgezeichnet. Inzwischen werden 81 Prozent des verbrauchten Papiers als ressourcenschonendes Recyclingpapier beschafft.

Zum Pressetext

Die Stadt empfiehlt auch Firmen und Privatleuten, beim Einkauf von Papierprodukten verstärkt auf Recyclingpapier zu setzen.

Dies ist ebenfalls ein Ziel des Lokale Agenda Projektes Nachhaltige Verwendung von Papier in Büro und Haushalt.

Wandmalaktion Weltbaustelle Düsseldorf
Wandmalaktion Weltbaustelle Düsseldorf (Eine-Welt-Netz NRW)

Weltbaustelle Düsseldorf

Die Kampagne „Weltbaustellen NRW“ will die im September 2015 von den Vereinten Nationen beschlossene Agenda 2030 und die damit verbundenen Ziele für nachhaltige Entwicklung in die Öffentlichkeit zu tragen. Um auf die 17 Sustainable Development Goals aufmerksam zu machen, gestaltet das  Eine-Welt-Netz NRW mit (inter-) nationalen Künstler*innen in 16 Städten Hauswände.

Die Weltbaustelle Düsseldorf entstand als riesiges Wandbild am AWO Gebäude in Derendorf von den Künstlern Klaus Klinger gemeinsam mit seinem kubanischen Kollegen Isaac Linares Guerra aus Pinar del Rio.

... mit finanzieller Unterstützung des Eine-Welt-Beirates der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Radhauptnetz für Düsseldorf

„Ich bin überzeugt, dass das Fahrrad die Mobilität der Zukunft bedeutet. Denn es ist nicht nur schneller als das Auto, sondern auch ökologischer und braucht weniger Platz. Ein wichtiges Argument, gerade in einer wachsenden Stadt wie Düsseldorf", sagt OB Thomas Geisel, der die Landeshauptstadt zu einer fahrradfreundlichen Stadt ausbauen möchte – mit einem funktionierenden Radhauptnetz, das ein Bezirksnetz mit attraktiven Routen anbietet und Düsseldorf über Schnellwege auch mit benachbarten Kommunen verbindet. Fahrradstationen, eine zuverlässige Beschilderung und ein Navigationssystem gehören ebenfalls dazu.

Zur Förderung des Radverkehrs entwickelt die Landeshauptstadt Düsseldorf ein stadtweites Radhauptnetz mit einer Streckenlänge von über 300 Kilometern, bestehend aus rund 700 Einzelmaßnahmen.

Im Rahmen von Bürgerdialogen werden regelmäßig aktuelle Informationen zum Thema Radhauptnetz vermittelt. Bürgerinnen und Bürger erhalten die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit Fachleuten ihre Wünsche und Anregungen zu formulieren.

Um die Entwicklung des Radhauptnetzes zu unterstützen hatte sich unabhängig von der Fachgruppe Radverkehr bereits im November 2014 eine offene Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des VCD und des ADFC gebildet. Diese trifft sich mindestens alle zwei Monate. Weitere Interessenten sind herzlich willkommen.

20 Jahre LA21 und EWB
Oberbürgermeister Thomas Geisel und Umweltdezernentin Helga Stulgies eröffneten die Feierlichkeiten zu 20 Jahren Lokale Agenda und 20 Jahren Eine-Welt-Beirat.

20 Jahre Lokale Agenda 21 und Eine-Welt-Beirat

Durch die Lokale Agenda 21 und den Eine-Welt-Beirat ist die Stadt Düsseldorf seit 20 Jahren mit ihren Bürgern, Firmen, Verbänden und Initiativen vernetzt. Alle Aktiven verfolgen gemeinsam das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung der Stadt. Dazu gehört der Einsatz für eine intakte Umwelt, die Achtung von Menschenrechten und wirtschaftlich tragfähige Ideen, die die Stadt zukunftsfähig machen. Oberbürgermeister Thomas Geisel hat bei einer Jubiläumsfeier am Freitag, 16. September 2016, im Stadtmuseum allen Aktiven für ihr Engagement gedankt.

"In den letzten 20 Jahren haben Sie zu ganz unterschiedlichen Aspekten der Nachhaltigkeit Projekte erdacht, konzipiert und realisiert. Diese zeigen, wie vielfältig gelebte Nachhaltigkeit ist. Getreu dem Motto der Lokalen Agenda 21 'global denken - lokal handeln' haben Sie aus Ideen gelebte Wirklichkeit entstehen lassen und unsere Stadt lebenswerter gemacht. Ihre Vielfalt macht die Lokale Agenda und die lokale Eine-Welt-Arbeit stark. Ich hoffe, dass Sie dies auch in Zukunft tun werden, auf die Unterstützung durch die Stadt Düsseldorf können Sie weiter bauen", betonte der Oberbürgermeister.

Zum Pressetext

Die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Landesregierung hat im Juni 2016 die erste Nachhaltigkeitsstrategie für NRW beschlossen. Sie verpflichtet sich damit als erstes Bundesland, die globalen Nachhaltigkeitsziele des New Yorker UN-Gipfels von September 2015 umzusetzen und hat dazu ein Ziel- und Indikatorensystem für zentrale Handlungsfelder festgelegt.

„Wir übernehmen Verantwortung für ein starkes NRW, und wollen auf dem Weg zu einem nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Land eine neue Stufe der Konkretisierung erreichen“, sagte Umweltminister Johannes Remmel. „Nachhaltigkeit bedeutet die Verbindung von sozialer Gerechtigkeit und ökonomischer Vernunft mit ökologischer Verantwortung. Deshalb setzt sich die Landesregierung für gute Arbeit, für ambitionierte Umweltstandards und für einen nachhaltigen Industriestandort ein. Die neue Nachhaltigkeitsstrategie soll die Basis dafür legen.“

Jede und jeder einzelne kann zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen: Durch verantwortungsbewussten, umsichtigen Konsum und die Nutzung von nachhaltigen Fortbewegungsmitteln. Viele Initiativen und Beratungsstellen bieten dazu hilfreiche Anregungen. Wir haben ein paar nützliche Links zusammengestellt: Nachhaltiger Konsum: heute handeln, besser leben.

BnE-Tagung - Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das Düsseldorfer Netzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung veranstaltet eine Tagung mit dem Thema "Zukunft gestalten lernen - Bildung für nachhaltige Entwicklung in Theorie und Praxis". Die Veranstaltung besteht aus einem

Empfang am 20. September 2016 im Ratssaal und einer

Fachtagung am 28. September 2016

Tauschen statt bezahlen - Tauschringe Düsseldorf

Die Mitglieder von Tauschringen bieten an, was sie gut können, (zeitweise) entbehren wollen oder gerne machen. In der Regel gilt die aufgewendete Zeit als Basis für die Berechnung. Sie tauschen somit Dinge, aber auch Fähigkeiten, Wissen und Erfahrungen. Ob selbst gekochte Marmelade, eine Stunde Baby-Sitten, Hilfe am Computer oder das Ausleihen eines Beamers - alles kann ohne Geld gegeneinander getauscht werden.

Für Düsseldorf gibt es zwei aktive Tauschringe:

  Tauschring Gib und Nimm Düsseldorf
Der Tauschring Gib und Nimm Düsseldorf wurde  2017 im Rahmen des Düsseldorfer Umweltpreises 2017 prämiert. Er ist seit Sommer 2015 Mitglied in der Lokalen Agenda 21 Düsseldorf.

 Tauschring Düsseldorf und Umgebung

Düsselgrün

... ist eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, die sich lose zusammengeschlossen hat, um einen offenen Gemeinschaftsgarten für Düsseldorf zu gestalten. Seit 2012 wird auf einer ehemaligen Brache an der Haifastraße in mobilen Hochbeeten gegärtnert. Sollte das Grundstück irgendwann bebaut werden, kann so eine neue Fläche bezogen werden.

Düsselgrün will mit dem urbanen Gärtnern altes Wissen wieder erlernen und teilen, Aufmerksamkeit schaffen für die regionale und saisonale Produktion von Gemüse und über Fragen von Nachhaltigkeit und Ökologie nachdenken.

Mehr Infos, Termine und Kontakte unter: www.duesselgruen.de

"Zukunft schaffen – ökologisch und fair" – die Lokale Agenda am UmweltInfoZentrum

Am Samstag, dem 4. Juli informiert die Lokale Agenda der Landeshauptstadt Düsseldorf über aktuelle Projekte und die Arbeit in den Fachforen.
Auf der Aktionsfläche rund um das UmweltInfoZentrum direkt am Rheinufer zeigen 15 Initiativen, wie eine ökologisch und fair gestaltete Zukunft aussehen kann. Bei fair gehandeltem Kaffee und Snacks sind alle Besucher herzlich eingeladen, mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen. Die Themenbereiche werden von Moderator Andreas Vollmert in kurzen Talks vorgestellt.

Ein Schwerpunkt ist dabei die Idee des "Upcycling", das aus alten Wertstoffen neue Produkte wie Portemonnaies, Taschen oder andere Gebrauchsgegenstände schafft. Den Charme dieser Idee können die Besucher an den Ständen des Fairtrade-Ladens "El Martin" und einem speziellen Aktionsstand der Upcycling-Spezialisten von "Tanz auf Ruinen" kennenlernen und selbst erproben.

Nach einem ähnlichen Prinzip baut die Initiative "hallo fahrrad" aus alten, schrottreifen Rädern ehrenamtlich fahrtaugliche zusammen. Die Gefährte werden in Düsseldorf an Flüchtlinge und andere bedürftige Personen verteilt, um diese mobil zu machen und ihnen neue Chancen zu eröffnen.
Ebenfalls mit Fahrrädern beschäftigt sich der Stand der Verbraucherzentrale. Die Möglichkeiten, innerstädtische Transporte mit Lastenrädern zu erledigen, stehen hier im Mittelpunkt. Ein solches Lastenrad wird sogar vor Ort verlost.

Die vier Agenda-21-Fachforen präsentieren ihre Arbeit mit den Themenschwerpunkten "Öko-Profit", Stadtplanung und Stadtentwicklung, Fairer Handel und Klimaschutz.

Neben dem Umweltamt, das die Agenda-Aktivitäten in Düsseldorf unterstützt und koordiniert, sind zwei weitere städtische Ämter am 4. Juli mit Agenda-Projekten vor Ort: Das Gesundheitsamt informiert über Schlaganfallrisiken und die Möglichkeiten der Prävention; das Wohnungsamt präsentiert alternative Wohnformen wie Baugruppen- und Wohngruppen-Projekte.

Weitere Aussteller sind die regionalen Bauernmärkte, vertreten durch die Landwirtschaftskammer, das Ökotop Heerdt und die Initiative "Lernen-Helfen-Leben".

Die Lokale Agenda 21 Düsseldorf ist seit 1996 unter dem Motto "Global denken - Lokal handeln" aktiv.

Das Umweltamt der Stadt Düsseldorf koordiniert, unterstützt und vernetzt die Arbeit. Vielfältige Projekte für mehr ökologische, soziale und wirtschaftliche Ausgewogenheit wurden so in den vergangenen Jahren gemeinsam auf den Weg gebracht und erfolgreich umgesetzt.

Weitere Mitstreiter sind herzlich willkommen. Interessenten können bei der Veranstaltung mit den Aktiven sprechen oder Ursula Keller vom Umweltamt der Stadt, Telefon 89-26809; lokaleagenda@duesseldorf.de kontaktieren.

Der Nachhaltige Warenkorb - jetzt auch bei Twitter und Facebook

Konsumalternativen und Tipps für alle, die nachhaltig leben möchten, gibt es jetzt auch bei Facebook und Twitter .
"Nachhaltig konsumieren ist heute schon möglich", so lautet die Botschaft des Nachhaltigen Warenkorbs des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Das Angebot zeigt nachhaltige Konsumalternativen auf und liefert Faustregeln für konkrete Konsumentscheidungen. Es umfasst aktuell 16 Themenbereiche.
Der Nachhaltige Warenkorb informiert unter anderem zu Lebensmitteln, Reisen und Mobilität, Wohnen und Bauen, Haushalt und Elektronik, Mode und Kosmetik. Er umfasst außerdem unabhängige Bewertungen von Siegeln und Produktkennzeichnungen und stellt grundsätzliche Fragen zu nachhaltigem Konsum. Das Angebot wird laufend aktualisiert.
Einmal "Fan" oder "Follower" geworden, erhalten Sie regelmäßig einen einfach umsetzbaren Tipp der Woche, Links zu aktuellen Artikeln und Hintergrundbeiträgen zu nachhaltigem Konsum, überraschende Zahlen zum Thema.

Neues "fairhaus" in Gerresheim eröffnet

Das inzwischen achte fairhaus der Diakonie-Tochter renatec hat in Gerresheim eröffnet. An der Benderstraße 38 gibt es nun günstig Kleidung, Möbel, Spielzeug und Haushaltsgeräte.
Neben gespendeter Scondhand-Ware wird auch Neues angeboten, zum Beispiel aus Restposten.
Ganz neu im Sortiment eines fairhauses gibt es in Gerresheim modische Accessoires, die aus gebrauchten und abgenutzten Dingen kreativ neu gestaltet werden. Gemeinsam mit dem Atelier und Laden "Planet Upcycling" wird aus aussortierter Ware einfach neue gemacht.
Die fairhäuser sind im Jahr 2000 als Agenda-Projekt 3 in Düsseldorf gestartet. Dort finden Menschen mit Behinderungen einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz und Kunden ein günstiges, umweltfreundliches Angebot.

BUY GOOD STUFF

BUY GOOD STUFF” ist Düsseldorfs erster fairer Fashion Guide.

Der alternative Einkaufsführer entstand als Semesterprojekt des Studiengangs „Mode- und Designmanagement“ und des Ausbildungsgangs „Modejournalismus/Medienkommunikation“ an der AMD Akademie Mode & Design in Düsseldorf. Das Projekt wurde finanziell gefördert von Engagement Global e.V. und der Lokalen Agenda 21 der Landeshauptstadt Düsseldorf. Letztere unterstützte das Projekt als Kooperationspartnerin.

Der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel übernahm die Schirmherrschaft.

Neustart-Prozess Lokale Agenda 21

Die Lokale Agenda plant, fast 20 Jahre nach ihrer Gründung, den entstandenen Prozess kritisch zu beleuchten und fit für die Zukunft zu machen.

In der aktuellen Diskussion, die maßgeblich durch die Herbsttagung im vergangenen Jahr angestoßen wurde, sind geeignete Strukturen, Themen und Akteursgruppen im Fokus.

Nach ausführlicher Diskussion wurde beschlossen:

Der Agenda Beirat wünscht eine breit angelegte Diskussion über die Zukunft der Lokalen Agenda in Düsseldorf. Die Verwaltung wird gebeten, eine Interessenanalyse mit Auswertung sowie die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zu beauftragen. Diese Ergebnisse werden dem Agenda Beirat vorgestellt und diskutiert. Es wird möglicherweise ein politischer Beschluss über die künftige Agenda Arbeit und deren Rahmenbedingungen angestrebt. Daran anschließende Veranstaltungen zur Vorstellung und Konkretisierung der neuen Arbeitsweisen und Themen, sollen in Abhängigkeit von den Ergebnissen, gemeinsam in einer Planungsgruppe (bestehend aus Bürgerschaft, Verwaltung und Politik) vorbereitet werden.