Forum für Agenda-Projekte für junge Düsseldorferinnen und Düsseldorfer

Ein Projekt des Netzwerkes Bildung

Anliegen ist, ein öffentliches Forum für Agenda-Projekte junger Menschen zu schaffen.

Das Forum sollte als eine 1-2-tägige Veranstaltung organisiert werden, die jährlich stattfindet. Es bietet Raum zur Präsentation, Diskussion und Vernetzung von Agenda-Projekten, die in pädagogischen Einrichtungen oder in privaten Kontexten unternommen werden. Im Gründungsjahr sollen 20 - 30 ausgewählte, innovative Projekte die Möglichkeit erhalten, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Aktueller Stand

Das Projekt wird seit 2002 nicht weiter verfolgt.

Hintergründe, Intention, Organisatorisches

Agenda-Relevanz

Zunächst einmal ist durch die Thematik ein Bezug zur Zukunft der Stadt hergestellt. Der Aufruf zur Mitwirkung am Forum sollte so formuliert werden, dass die für den Agenda-Prozess relevanten Aspekte berücksichtigt sind.

Vorbildcharakter des Projektes

Das Projekt wurde im ersten Anlauf vorgeschlagen, weil es

  • konsensfähig ist,
  • alle Agenda-Standbeine berücksichtigt, schnell und ohne allzu hohen Kostenaufwand realisierbar ist,
  • öffentliche Aufmerksamkeit für die Anliegen der Agenda 21 schafft, vielfältige Partizipationsmöglichkeiten bietet,
  • ein Anreiz für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und die Institutionen, die mit diesem Personenkreis arbeiten, für ein Engagement im Sinne der Agenda darstellt,
  • als Beispiel für die Umsetzungsstrategie "global denken, lokal handeln" wirkt,
  • jungen Menschen die Chance zum politisch-gesellschaftlichen Handeln für realisierbare Ziele gibt,
  • ein deutliches Signal gegen Politikverdrossenheit und erlebte Perspektivlosigkeit setzt.

Bürgerbeteiligung

Das Projekt ist vom "Netzwerk Bildung" erarbeitet worden. Die Mitglieder kommen aus Initiativen, Vereinen, Verbänden, aus Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen, aus der städtischen Verwaltung und der Universität sowie Dritte-Welt-Gruppen.

Finanzierung

Als Geldgeber kommen infrage: die Stadt, Sponsoren aus Düsseldorf, Stiftungen und Ministerien, eventuell die EU (wenn drei Städte aus europäischen Ländern beteiligt sind).

Träger des Projektes

Schirmherr des Projektes könnte der Oberbürgermeister sein. Interessierte und bekannte Menschen (z. B. ein/e Künstler/in, ein/e Politiker/in, jemand aus der Wirtschaft und aus dem Bildungsbereich etc., maximal 5 Personen) könnten als ideelle Förderer auftreten.

Eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe von Umwelt-, Schul- und Jugendamt mit Unterstützung durch die Politik wäre sicherlich sinnvoll. Das Netzwerk Bildung bietet Mitarbeit an.

Ein organisatorischer Rahmen (Ausschreibungsunterlagen, Anlaufadresse, Werbung über die Medien, Ausstellungsorganisation, Kongressdurchführung, Dokumentation) wäre zu etablieren. Für diese Arbeiten wären eventuell ABM-Stellen zu beantragen.

Projektverantwortung: Klaus Kurtz und das Jugendamt

Kontakt

Ansprechpartner
Klaus Kurtz
umweltamt@duesseldorf.de
Telefon 0211 - 8925051
Stephanie Egeling
info@bs-uk.de
Telefon 0211 - 713061
Christian Dröse-Stahr