Bücherspende der Landeshauptstadt nach Chongqing

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Der chinesische Generalkonsul Feng Haiyang und die Leiterin des Büros für Internationale, Regionale und Europäische Angelegenheiten, Jessica Dedic, bringen vor dem Heine-Haus in der Altstadt gemeinsam eine Bücherspende der Landeshauptstadt für die Stadt Chongqing auf den Weg.

Der chinesische Generalkonsul Feng Haiyang und die Leiterin des Büros für Internationale, Regionale und Europäische Angelegenheiten, Jessica Dedic, haben am Freitag, 21. April, eine Bücherspende der Landeshauptstadt Düsseldorf für die Stadtbibliothek Chongqing auf den Weg gebracht.

"Mit dieser Bücherspende wollen wir das Interesse der Bürgerinnen und Bürgern von Chongqing für ihre Partnerstadt Düsseldorf wecken. Ich sehe die Spende als Impuls, den literarischen Austausch zwischen den beiden Städten zu verstärken", erklärte Jessica Dedic.

In Chongqing soll sie, stellvertretend durch das Deutsche Generalkonsulat Chengdu, feierlich im Rahmen des Europatages am Dienstag, 9. Mai, übergeben werden. Gemeinsam mit anderen, europäischen Konsulaten in der Region, soll dieser internationale Tag genutzt werden, um zusammen einen Auftritt aller europäischen Vertretungen in Chongqing zu organisieren. Alle Bücher haben einen deutlichen Bezug zu Düsseldorf beziehungsweise Deutschland. So können sich die Leserinnen und Leser der Partnerstadt bald unter anderem an Heines "Reisebildern" oder der "Geschichte Nordrhein Westfalens" von Ulrich Kröll erfreuen.

Bereits im letzten Jahr fand in der Stadtbibliothek von Chongqing ein "Klassikerwochenende" mit einem Symposium zur Goetheforschung statt. In Chongqing selbst gibt es seit 2013 ein mit Unterstützung des Heinrich-Heine-Instituts eingerichtetes Heine-Zentrum.

Die Partnerstadt zeigt großes Interesse an deutschen und vor allem Düsseldorfer Literaten. Um die internationale Heine-Forschung global zu vernetzen, vergibt die Landeshauptstadt Düsseldorf gemeinsam mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf regelmäßig ein Heine-Stipendium an Forscher aus den Partnerstädten. In den letzten beiden Jahren gingen die Stipendien nach Chongqing.