Düsseldorf und Kreis Mettmann unterschreiben Kooperationsvertrag zur Fortführung der Regionalagentur

| Soziales Wirtschaft Zu Gast im Rathaus

Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel und Mettmanns Landrat Thomas Hendele bei der Unterzeichnung zur Fortführung der Kooperation bei der Regionalagentur, Foto: Lammert.

Regionalagentur-Partner. Vorn: Oberbürgermeister Geisel, Mettmanns Landrat Hendele. 2. Reihe: Dirk Haase (Wirtschaftsförderung Mettmann), Birgit Jommersbach (Regionalagentur), Düsseldorfs Beigeordneter Christian Zaum, Ferdinand Nett, Foto: Ingo Lammert.

Mit ihrer heutigen Unterschrift bekräftigten die Landeshauptstadt Düsseldorf und der Kreis Mettmann die Fortführung der Regionalagentur Düsseldorf – Kreis Mettmann und stärken damit weiterhin ein Instrument zur Umsetzung der Arbeitsmarktpolitik des Landes NRW.

Finanziert aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) initiiert und fördert die Regionalagentur in der Region Düsseldorf - Kreis Mettmann die Umsetzung der arbeitsmarktpolitischen Ziele des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Damit positioniert sie sich als Transferstelle zwischen der Region und dem Land NRW. Sie trägt zur Optimierung der Rahmenbedingungen für Arbeit, Ausbildung, Qualifizierung und Weiterbildung bei.

Als Servicebüro berät die Regionalagentur zum Beispiel kleine und mittlere Unternehmen, Branchenvertreter aber auch Bildungs- und Beschäftigungsträger und kooperiert mit den Jobcentern, den Arbeitsagenturen sowie den Gebietskörperschaften unserer Region, um ESF-Förderprogramme zu erschließen, umzusetzen und nachhaltig zu implementieren.

Die Regionalagentur ist hauptsächliche Ansprechpartnerin für ESF-Förderprogramme zur Unterstützung und Entwicklung des Weiterbildungsmanagements in Unternehmen unter anderem durch Angebote wie Informationen zum Fachkräfteprogramm, zur Potentialberatung und zum Bildungsscheck. Sie ist aber auch Managerin der Förderlinien zur Integration in den ersten Arbeitsmarkt wie zum Beispiel Teilzeitberufsausbildung, Jugend in Arbeit plus und Öffentlich geförderte Beschäftigung.

Sie leistet somit einen Beitrag zur Bewältigung des Fachkräftemangels und greift aktuelle Themen wie beispielsweise die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Beschäftigten und Unternehmen auf. Gemeinsam mit Partnern aus der Region werden in einem erstmalig durchgeführten "Ideenlabor" Lösungsansätze für die Herausforderungen der Digitalisierung erarbeitet.

"Mit der heute unterzeichneten Kooperationsvereinbarung", erklärte Oberbürgermeister Thomas Geisel, "haben wir uns mit dem Kreis Mettmann nicht nur symbolisch auf eine engere Zusammenarbeit verständigt. Mit unserem gemeinsamen Engagement in der Regionalagentur leisten wir einen wichtigen Beitrag, ESF-Fördermittel für unsere Region zu akquirieren und drängende Probleme auf unserem Arbeitsmarkt zu lösen."

Landrat Thomas Hendele: "Unsere Region, die Arbeitnehmer und unsere Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt. Die Digitalisierung und der zunehmende Fachkräftemangel erfordern gemeinsame Lösungsstrategien. Die Regionalagentur hat hierzu schon einen wichtigen Beitrag geleistet. Alleine im Jahr 2016 flossen 4,65 Millionen Euro ESF- und Landesmittel für Maßnahmen der Beschäftigung, Ausbildung, Qualifizierung und Weiterbildung in unsere Region."