Halbjahresprognose sieht deutlichen Überschuss

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Stadtkämmerin Dorothee Schneider hat heute, 10. September, im Haupt- und Finanzausschuss den Controllingbericht zur Haushalts- und personalwirtschaftlichen Lage nach dem 30. Juni 2018 vorgestellt.

Demnach verbessert sich die Haushaltslage der Landeshauptstadt nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen zum Jahresende im operativen Geschäft um 21,6 Millionen Euro auf plus 23 Millionen Euro.

Das Ergebnis ist erfreulich positiv, obwohl es auch in diesem Jahr zu unterjährigen Aufwandssteigerungen kommt. So ergibt sich bei den Personal- und Versorgungsaufwendungen eine voraussichtliche Steigerung gegenüber den Planansätzen um 7,6 Millionen Euro.

Bei den Sach- und Dienstleistungen wird eine Verschlechterung von insgesamt 14,8 Millionen Euro erwartet. Mehraufwand entsteht dort insbesondere beim Produkt Organisation, Informations- und Kommunikationstechnologie, bei der Förderung von Theater und Oper, bei den sozialen Einrichtungen für Obdachlose, Aussiedler und Flüchtlinge, sowie der Sanierung und dem Bauunterhalt von Kultureinrichtungen. Auch bei den Transferaufwendungen wird ein Mehraufwand in Höhe von 6,6 Millionen Euro gerechnet. Insgesamt wird erwartet, dass die ordentlichen Aufwendungen um 35,7 Millionen Euro steigen.

Den Aufwandssteigerungen stehen prognostizierte ordentliche Mehrerträge in Höhe von 57,5 Millionen Euro gegenüber. Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer wird voraussichtlich um rund 15 Millionen Euro über dem Plan liegen. Der wesentliche Teil der Mehrerträge, also 40 Millionen Euro, kommt aus der Gewerbesteuer. 

Die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Düsseldorf und die guten Lebens- und Arbeitsbedingungen in Düsseldorf werden durch die gute Entwicklung der Gewerbesteuer bestätigt.