Erster Düsseldorfer Impftag

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Düsseldorfer Ärztinnen und Ärzte ließen sich beim Impftag von Gesundheitsamt und Universitätsklinikum für das Thema Impfen sensibilisieren

Ärzte für das Thema Impfen zu sensibilisieren, war Ziel des ersten Düsseldorfer Imftages, den das Gesundheitsamt in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum am Mittwoch, 13. September, im Haus der Düsseldorfer Universität veranstaltete.

"Impfungen sind wichtige und wirksame Präventionsmaßnahmen. Sie spielen bei der Eindämmung von Infektionskrankheiten eine wichtige Rolle und leisten somit einen elementaren Beitrag zur Gesundheit, da die Geimpften vor einer ansteckenden Krankheit geschützt sind. Bei hohen Impfquoten ist es möglich, Infektionen regional oder auch weltweit zu eliminieren", erklärt Düsseldorfs Gesundheitsdezernent Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke. Es ging auch darum, wie der Impfskepsis in einigen Bevölkerungskreisen entgegegen gewirkt werden kann.

Diese Ziele können nur gemeinsam durch die Zusammenarbeit vieler Akteure erreicht werden. Dies gilt gleichermaßen für die Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichen medizinischen Bereichen. Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut bilden in Deutschland die Basis für Impfungen zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionskrankheiten. Die umfassende Vorstellung dieser Empfehlungen war wesentlicher Bestandteil des ersten Düsseldorfer Impftages. Dadurch wird auch die Zusammenarbeit zwischen dem Universitäts Klinikum Düsseldorf und der niedergelassenen Ärzteschaft vertieft. Welche Folgen es haben kann, wenn nicht mehr genügend Menschen gegen die gängigen Infektionskrankheiten geimpft sind, haben die jüngsten Masernausbrüche in einigen NRW-Städten gezeigt.