Fachkongress zum Kinderrechtejahr

| Jugend

Werbemotiv zum Fachkongress Partizipation am 4.9.19

Einen besonderen Höhepunkt im Jahr der Kinderrechte in Düsseldorf stellt ein ganztägiger Fachkongress dar, der vom Jugendamt in Kooperation mit der Hochschule Düsseldorf und dem Jugendring veranstaltet wird. Er findet am Mittwoch, 4. September, von 9.30 bis 20.00 Uhr in der Hochschule Düsseldorf statt. Das Motto: "Kinder und Jugendliche haben Rechte!".

Praxisrelevante Informationen und neue Impulse

Der Kongress greift aktuelle Themen und Herausforderungen zum Thema Partizipation in der Jugendhilfe auf. Er wird praxisrelevante Informationen sowie Impulse für die Gestaltung von Politik, Verwaltung und pädagogischen Alltag geben. Interessierte sind zur Anmeldung eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche wird den Fachkongress im Audimax der Hochschule eröffnen. Die Einführungsvorträge werden von Prof. Dr. Waldemar Stange von der Leuphana Universität Lüneburg ("Kinder- und Jugendbeteiligung - Auftrag und Chance für die kommunale Jugendhilfepolitik und die pädagogische Praxis") und von Prof. Dr. Katja Neuhoff von der Hochschule Düsseldorf ("Menschenrechte und Kinderrechte – Kompass für die soziale Arbeit") gehalten.

30 Jahre Kinderrechtskonvention

1989 wurde die Kinderrechtskonvention von den Vereinten Nationen (UN) verabschiedet. Zum 30-jährigen Jubiläum wird weltweit ein besonderer Fokus auf diese Rechte gelegt. In Düsseldorf haben sich hierzu zahlreiche Institutionen zu einem Bündnis zusammengeschlossen, um im Jubiläumsjahr besonders aktiv zu werden - mit Vorträgen, Theater, Diskussionen, Kunstprojekten, Seminaren und Workshops. In diesem Aktionsbündnis arbeiten über 70 Vereine, Verbände, Institutionen und sieben städtische Ämter mit.

Der Kongress am 4. September bietet eine breite Plattform für den fachlichen Austausch. Ausgewiesene Fachleute aus der Praxis und der Wissenschaft werden sich hier begegnen. Die Mischung aus fachlichem Input und kollegialem Austausch eröffnet Perspektiven für das eigene Handeln und fördert zugleich die Vernetzung untereinander. Insgesamt stehen an dem Tag über 30 Einzelveranstaltungen für die erwarteten 400 Besucherinnen und Besucher auf dem Programm. Hierzu konnten renommierte Referentinnen und Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet gewonnen werden, die das Thema Partizipation in all seinen Facetten und für alle Arbeitsbereiche der Jugendhilfe darstellen werden.

Hierzu gehört ein Vortrag zum Thema "Kinderarmut" ebenso dazu wie die Themenkomplexe Partizipation in der Kindertagestätte, in der Heimerziehung oder in der Jugendhilfe. Auch über Erkenntnisse und Handlungserfordernisse aus dem laufenden Berichtsverfahren zur UN-Kinderrechtskonvention wird informiert. Ferner erörtern die Expertinnen und Experten Fragen einer gewaltfreien Erziehung und gehen der Ursache auf den Grund, warum sich Jugendliche radikalisieren. Die ehemalige Regierungspräsidentin und Repräsentantin des Deutschen Kinderhilfswerk Anne Lütkes geht der Frage "Wie kommt (mehr) Beteiligung in das Verwaltungshandeln?" nach.

"Kinderrechtejahr 2019 - Wie geht es weiter?"

Den Abschluss des Kongresses bildet eine Diskussionsveranstaltung mit Kulturbeiträgen und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und des Landes NRW. Sie wird das Thema "Kinderrechtejahr 2019 – wie geht es weiter?" behandeln. Moderiert wird die Diskussion von Andreas Vollmert.

Veranstaltungsort ist die Hochschule Düsseldorf, University of Applied Sciences, Münsterstraße 156, Gebäude 3 und Gebäude 4 (Audimax). Eine Anmeldung für die Workshops, Vorträge und Projektpräsentationen ist erforderlich. Sie kann online erfolgen unter https://eveeno.com/kinderrechtekongress. Weitere Informationen gibt es beim Jugendamt, Abteilung Jugendförderung. Ansprechpartner sind Michael Hein (Telefon 8998931) und Joachim Möntmann (Telefon 8996432), E-Mail kinderrechte@duesseldorf.de