Friedhofsmobil für den Friedhof Stoffeln

| Senioren Stadtgrün

Gründezernentin Helga Stulgies (2.v.r.), Gartenamtsleiterin Doris Törkel (l.), Bezirksbürgermeister Marko Siegesmund (r.) und Olaf Pierkes, Zukunftswerkstatt Düsseldorf, stellen das Friedhofsmobil für den Friedhof Stoffeln vor. Foto: David Young

Das Friedhofsmobil bringt mobilititätseingeschränkte Besucher kostenlos zu den Grabstätten ihrer Angehörigen. Foto: David Young

Zwei Fahrgäste können hinter der Infektionsschutzwand Platz nehmen. Foto: David Young

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat ein Friedhofsmobil für den Friedhof Stoffeln angeschafft, mit dem ältere und mobilitätseingeschränkte Besucher zu Grabstätten gefahren werden. Damit wird dieser Service ab sofort neben dem Nord- und dem Südfriedhof nun auch auf dem drittgrößten Friedhof im Stadtgebiet angeboten.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat ein Friedhofsmobil für den Friedhof Stoffeln angeschafft, mit dem ältere und mobilitätseingeschränkte Besucher zu Grabstätten gefahren werden. Damit wird dieser Service ab sofort neben dem Nord- und dem Südfriedhof nun auch auf dem drittgrößten Friedhof im Stadtgebiet angeboten. Besonderheit an diesem Elektrofahrzeug ist die Straßenzulassung, so dass die nicht unmittelbar an das Friedhofsgelände angrenzenden Haltestellen von Bus und Bahn angefahren werden können.

Gründezernentin Helga Stulgies: "Das Friedhofsmobil erleichtert älteren und mobilitätseingeschränkten Menschen den Besuch des Friedhofs. Auf dem Nord- und Südfriedhof steigen die Fahrgastzahlen seit Einführung kontinuierlich an. Es ist toll, dass dieser Service ab sofort auch auf dem Friedhof Stoffeln angeboten wird."

"Die Haltestellen von Bus und Bahn liegen einige hundert Meter vom Friedhof Stoffeln entfernt. Durch die Beschaffung eines Elektrofahrzeugs mit Straßenzulassung wurde eine Lösung gefunden, den Fahrservice an das öffentliche Streckennetz anzubinden" ergänzt Doris Törkel, Leiterin des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes.

Das erste Friedhofsmobil in Düsseldorf wurde 2015 auf dem Nordfriedhof in Betrieb genommen, seit zwei Jahren ist ein weiteres auf dem Südfriedhof unterwegs. Die Fahrgastzahlen steigen seit der Einführung kontinuierlich an und bestätigen den Bedarf an Friedhofsmobilen auf Düsseldorfs größten Friedhöfen. Auf Initiative des Seniorenrats ist dieser Service nun auf den Friedhof Stoffeln ausgeweitet, der mit etwa 44 Hektar Gesamtfläche drittgrößter Friedhof im Stadtgebiet ist.

Mit Unterstützung der Bezirksvertretung 3 und der BürgerStiftung Düsseldorf konnte das Fahrzeug beschafft und in Betrieb genommen werden. Die jährlichen Aufwendungen für den Betrieb werden aus städtischen Mitteln getragen. 

Das Fahrzeug bietet Platz für maximal drei Fahrgäste. Außerdem können die Mitfahrer Pflanzen und Material für die Grabpflege mitnehmen.

Beschäftigte der Zukunftswerkstatt Düsseldorf (ZWD) werden die Friedhofsbesucher sicher zur jeweiligen Grabstätte fahren. Der Fahrbetrieb bietet eine Koppelung an die ebenfalls von der ZWD betriebene Fahrgastbetreuung der Rheinbahn, bei der Langzeitarbeitslose Gelegenheit haben, ihre Chancen auf einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erhöhen. Das kombinierte Serviceangebot ermöglicht es, Friedhofsbesucher an der Haustür abzuholen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Friedhof zu begleiten und dort zur Fahrt über den Friedhof dem Fahrer des Friedhofsmobils anzuvertrauen. Der kostenlose Fahrdienst kann montags bis freitags in der Zeit von März bis November von 9 bis 17 Uhr und von Dezember bis Februar von 10 bis 16 Uhr (außer an Feiertagen) genutzt werden. Wunschtermine für den Begleitservice können telefonisch vereinbart werden unter der Telefonnummer 0160-4018497.

Aufgrund der Corona-Pandemie kann der Betrieb der Friedhofsmobile nur unter den mit dem Krisenstab abgestimmten Bedingungen genutzt werden. Alle Friedhofsmobile wurden mit einer Infektionsschutzwand ausgerüstet. Es dürfen maximal zwei Fahrgäste im Fahrzeug Platz nehmen, die vor dem Einstieg ihre Hände mit Desinfektionsmittel gereinigt haben. Nach jeder Fahrt wird das Fahrzeug gereinigt und gut gelüftet. Die Fahrer wurden zu den Hygienemaßnahmen und Verhaltensempfehlungen unterrichtet und werden die Fahrgäste auf die erforderlichen Verhaltensregeln aufmerksam machen.