Wenn die Worte fehlen.
Vom
Donnerstag, 12. März 2026
12 bis 18 Uhr
Bürgersaal im Bürgerhaus Bilk
Bachstraße 145, 40217 Düsseldorf
Teilnahme kostenlos
Anmeldung mit Kontaktdaten bis zum 8. März über das Onlineformular.
Populistische oder rechtextreme Parolen, rassistische Bemerkungen, demokratie- und politikverachtende Sprüche begegnen uns im Alltag immer wieder - im öffentlichen Nahverkehr, am Arbeitsplatz und im Familien- oder Freundeskreis. Menschen, die sich ehrenamtlich in der Arbeit mit Geflüchteten und im zivilgesellschaftlichen Kontext engagieren, sehen sich besonders häufig mit solchen Situationen konfrontiert.
Im Workshop werden populistische Äußerungen auf ihre emotionale Wirkung, ihren inhaltlichen Kern, die Gründe ihres Aufkommens, ihre politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen hin überprüft. Und was steckt hinter diesen Parolen? Welches Weltbild, welches Politikverständnis wird damit transportiert? Welche Argumente, Fakten und Informationen können den populistischen Parolen und Sprüchen entgegengesetzt werden? Doch werden sie im Zeitalter verbreiteter Fake News überhaupt akzeptiert?
Um diese Fragen geht es in dem interaktiven Workshop. Antworten werden mit Bezug auf die Psychologie von Vorurteilen und die Ursachen und Erscheinungsformen von Rassismus, Rechtspopulismus und -extremismus gegeben.
Referent: Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer, an der Universität Duisburg-Essen tätiger Politologe und Erwachsenenbildner, hat ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen entwickelt. Es ist ein vielfach erprobtes und international bekanntes Training gegen Populismus, Diskriminierung und Pauschalverunglimpfung.
Die Einladung können Sie auch als PDF herunterladen.
Information und Kontakt
Kommunales Integrationszentrum Düsseldorf
Amt für Migration und Integration
Berti Kamps, Telefon 0211 89-96556